Königin Camilla genervt: "Ich fange plötzlich an zu weinen!" König Charles III. treibt Camilla zur Weißglut

Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind König Charles III. und Königin Camilla verheiratet - doch eine lautstarke Eigenart des britischen Monarchen treibt die 79-Jährige regelmäßig an den Rand des Wahnsinns, wie die Königin jetzt enthüllte.

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Eine bestimmte Eigenart von König Charles III. treibt Königin Camilla regelmäßig zur Weißglut. (Foto) Suche
Eine bestimmte Eigenart von König Charles III. treibt Königin Camilla regelmäßig zur Weißglut. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jonathan Brady
  • Königin Camilla genervt von lautstarker Eigenart ihres Ehemannes
  • König Charles III. kann sich nicht beherrschen - Ehefrau Camilla kommen die Tränen
  • Gemeinsame Lesestunden des Königspaares werden zur Zerreißprobe

Seit mehr als 20 Jahren sind König Charles III. und Königin Camilla inzwischen verheiratet und das, was man landläufig als starkes Team bezeichnen würde. Doch obwohl der Monarch und seine Ehefrau schon etliche Krisen zusammen gemeistert haben, hat Charles III. eine lautstarke Angewohnheit, die seine Gattin regelmäßig in den Wahnsinn treibt - das hat Königin Camilla nun selbst enthüllt.

Königin Camilla enthüllt nervige Eigenart von König Charles III.

Beim britischen Königspaar ist es nämlich liebgewonnene Tradition, alltäglich vor dem Abendessen Zeit zu zweit zu verbringen und sich eine gemütliche Lesestunde zu gönnen - nebeneinander auf dem Sofa vertiefen sich der König und die Königin dann in ihre Lieblingsbücher, bevor die reich gedeckte Tafel zum abendlichen Dinner ruft, wie Königin Camilla in der BBC-Dokumentation "The Book That Changed My Life" enthüllte. Doch gerade in den Augenblicken, in denen sich die literaturliebende Königsgemahlin ganz in die Welt zwischen den Buchdeckeln versenkt hat, kann sich der König nicht mehr beherrschen.

"Fange plötzlich an zu weinen": König Charles III. bringt Ehefrau Camilla zur Weißglut

Denn bei den abendlichen Lesestunden greift König Charles III. am liebsten zu Werken des britischen Humoristen PG Wodehouse, wenn ihn nicht gerade eine Biografie fesselt. Das Vergnügen des Monarchen an seiner Lektüre hat allerdings Nebenwirkungen für seine Frau. "Gelegentlich, wenn ich tief in ein Buch versunken bin, höre ich ihn vor Lachen brüllen", berichtete Camilla. "Das bringt mich völlig raus. Ich finde nicht mehr in mein Buch zurück, oder ich fange plötzlich an zu weinen – aber es ist eine wunderbare, ruhige Zeit."

Königin Camilla und ihre Liebe zu Büchern ist legendär

Die Dokumentation gewährte auch tiefere Einblicke in Königin Camillas persönliche Beziehung zur Literatur. Mit gerade einmal 16 Jahren verließ sie die Schule – ein Studium war für Frauen ihrer Generation keine Selbstverständlichkeit. "Ich habe die Schule ziemlich jung verlassen, weil Frauen in meiner Zeit nicht auf Universitäten gingen", erklärte die im Juli 1947 geborene Königin. "Deshalb war Lesen der größte Teil meiner Bildung."

Eine zentrale Rolle spielte dabei ihr Vater, Major Bruce Shand. Er hatte während des Zweiten Weltkriegs als Kriegsgefangener Zuflucht in der Literatur gefunden und gab diese Leidenschaft an seine Kinder weiter. "Wir müssen sehr, sehr jung gewesen sein, als mein Vater anfing, uns vorzulesen", erinnerte sich Camilla. "Ich glaube, daher kommt meine Liebe zum Lesen. Wir wurden in alle möglichen anderen Welten versetzt."

Königin Camilla beichtet verbotene Sünden im Schein der Taschenlampe

Camillas literarische Reise begann mit Klassikern der Abenteuerliteratur. Zu ihren frühesten Favoriten zählten "Die Schatzinsel", "Peter Pan", "Das scharlachrote Siegel" und "Eine Geschichte aus zwei Städten" – Werke, die ihre kindliche Fantasie beflügelten. Doch als Teenager wurde es dann etwas pikanter. Die junge Camilla entdeckte D.H. Lawrences skandalumwitterten Roman "Lady Chatterleys Liebhaber" – und las ihn heimlich unter der Bettdecke. "Das war der Moment, in dem wir 'Lady Chatterley' unter unseren Kopfkissen hatten und bei Taschenlampenlicht lasen", verriet die Königin in der BBC-Dokumentation. Der Reiz des Verbotenen tat sein Übriges: "In dem Moment, in dem etwas verboten ist, will man es in die Hände bekommen." Eine Erfahrung, die wohl Generationen von Lesern nachvollziehen können – unabhängig von royaler Herkunft.

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König Charles' Ehefrau setzt sich für Literatur und das Lesen ein

Camillas Liebe zur Literatur ist längst mehr als ein privates Vergnügen. Mit "The Queen's Reading Room" hat sie vor fünf Jahren eine Initiative ins Leben gerufen, die weltweit für das Lesen wirbt. Mittlerweile erreicht das Projekt rund 12 Millionen Menschen in 183 Ländern. In der BBC-Dokumentation sprach die Königin auch über wissenschaftliche Erkenntnisse, die ihre Organisation in Auftrag gegeben hat. "Wir haben Forschung mit Neurowissenschaftlern durchgeführt, die ergab, dass zehn Minuten Lesen am Tag den Stress um 20 Prozent reduziert", berichtete Camilla. Ein Befund, der das Lesen nicht nur als kulturelle Bereicherung, sondern auch als messbare Gesundheitsmaßnahme erscheinen lässt – und Camillas Engagement eine zusätzliche wissenschaftliche Grundlage verleiht.

"Es wäre eine Tragödie" - damit will sich die bücherliebende Königin nicht abfinden

Camilla ließ in der Dokumentation keinen Zweifel daran, wie ernst sie die schwindende Lesekultur nimmt. "Ich denke, es wäre eine absolute und vollkommene Tragödie, wenn Bücher für immer verschwinden würden", warnte die Königin. "Das ist Teil unseres Erbes. Wenn es kein Lesen mehr gibt, können wir meiner Meinung nach auch gleich aufgeben, denn ich glaube nicht, dass wir dann noch menschlich wären." Deutliche Worte, die zeigen, wie tief die Überzeugung der 79-Jährigen reicht. Ihr Ehemann teilt die Begeisterung für kulturelle Traditionen – wenn auch auf breiterer Ebene. Neben der Literatur widmet sich Charles leidenschaftlich der Aquarellmalerei, dem ökologischen Landbau auf seinem Anwesen Highgrove, der Architektur sowie der klassischen Musik und Oper. Sein Engagement für Umweltschutz und traditionelles Handwerk ergänzt dabei Camillas literarische Mission.

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