Donald Trump gedemütigt: "The Don" versagt in Republikaner-Hochburg - diese Bilder sind der Beweis
Ausgerechnet im erzrepublikanischen Kentucky schafft es Donald Trump nicht, eine Arena zu füllen – ganze Ränge blieben bei Trumps Stippvisite gähnend leer. Hinter den Kulissen soll Trump bereits Sündenböcke für das Debakel verantwortlich machen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump bei Wahlkampf-Auftritt in Kentucky vor gähnend leerer Halle
- US-Präsident kann in Republikaner-Hochburg kaum Fans anlocken
Die Zwischenwahlen in den USA rücken unaufhörlich näher und Donald Trump gönnt sich keinen Tag Pause, um seine in den Umfragen strauchelnden Republikaner mit Wahlkampfauftritten zu stärken. Allerdings hat der US-Präsident selbst in Bundesstaaten, die als Republikaner-Hochburgen gelten, massive Probleme, seine Anhänger anzulocken - so geschehen in Kentucky.
Donald Trump muss Wahlkampf-Auftritt vor gähnend leerer Halle absolvieren
Als Donald Trump am Nachmittag des 17. Oktober 2026 (Ortszeit) in Highland Heights die Bühne betrat, fehlte etwas, das bei seinen Auftritten sonst zum Markenzeichen gehört: eine bis auf den letzten Platz gefüllte Arena. Die Veranstaltung im tiefroten Northern Kentucky – nur durch den Ohio River von Cincinnati getrennt – sollte Stimmung für die Midterm-Wahlen machen. Stattdessen klafften auf den oberen Rängen große Lücken.
Demütigung für Donald Trump: Republikaner-Hochburg verweigert Unterstützung
Reuters-Korrespondentin Nandita Bose hielt die Szene per Video fest und verbreitete sie über soziale Medien. Ihr Kommentar: Trump habe es "im solide republikanischen Northern Kentucky" nicht geschafft, die Arena zu füllen. Weite Teile des Oberrangs blieben demnach nahezu komplett leer. Der Clip verbreitete sich rasant – und löste eine hitzige Debatte über den Zustand der MAGA-Bewegung aus.
President Trump’s crowd on a Saturday afternoon in Highland Heights, Kentucky - just across the Ohio River from Cincinnati, in solidly Republican Northern Kentucky - where he has yet to fill the arena https://t.co/WN6hb7Zl7r
— Nandita Bose (@nanditab1) October 17, 2026
Ist Donald Trumps MAGA-Kult am Ende? "Das Verfallsdatum wird sichtbar"
Die Reaktionen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten. Autorin und Kommentatorin Brittany Belle fasste den Anblick der verwaisten Tribüne in deutliche Worte: "Trumps Kentucky-Kundgebung und das gesamte Oberdeck ist LEER. Das Verfallsdatum von MAGA wird sichtbar." Medienstratege Vince D. Monroy teilte seinerseits einen weiteren Clip aus der Arena und bestätigte das Bild: Das komplette obere Stockwerk sei unbesetzt gewesen. Schriftstellerin und Podcast-Moderatorin Molly Jong-Fast wählte einen anderen Tonfall und stichelte mit einer Anspielung auf den Filmklassiker "Sunset Boulevard" – bekanntlich ein Drama über verblassenden Ruhm: "Ist Sunset Boulevard nicht einer von Trumps Lieblingsfilmen?"
Donald Trumps Unterstützer bringen verzweifelte Ausreden für leere Ränge vor
Allerdings sahen nicht alle Beobachter in den leeren Rängen ein politisches Signal. Robert Lusetich, Journalist und ehemaliger Sportreporter bei Fox Sports, lieferte eine deutlich nüchternere Erklärung. Er verwies auf die zeitgleich laufenden Partien von Ohio State und Cincinnati im College Football – in einer Region, in der Samstagnachmittage traditionell dem Sport gehören. Sein Urteil fiel dennoch wenig schmeichelhaft aus: "Wenig Energie."
Ob die Football-Konkurrenz tatsächlich der Hauptgrund für die dünne Besucherzahl war oder lediglich als bequeme Ausrede dient, bleibt offen. Fest steht: Für einen Präsidenten, der einst regelmäßig ausverkaufte Hallen als Beweis seiner Popularität inszenierte, sind halbleere Tribünen ein ungewohntes Bild.
Donald Trump schäumt vor Wut und schiebt Beratern die Schuld in die Schuhe
Die Veranstaltung in Kentucky war kein Einzeltermin, sondern Teil einer dicht getakteten Serie von Wahlkampfauftritten. Trumps Republikaner kämpfen darum, ihre Mehrheit im Kongress bei den bevorstehenden Midterm-Wahlen zu verteidigen – und der US-Präsident soll dabei als zugkräftigster Mobilisierer fungieren. Doch hinter den Kulissen brodelt es offenbar gewaltig. Wie "Raw Story" berichtete, macht der Präsident seine eigenen Berater für die ins Stocken geratene Midterm-Strategie der Partei verantwortlich. Statt Selbstkritik also Schuldzuweisungen nach innen – ein Muster, das aus Trumps erster Amtszeit bestens bekannt ist. Ob die halbleeren Ränge von Kentucky ein Ausrutscher bleiben oder zum Trend werden, dürften die kommenden Wahlkampfstationen zeigen.
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loc/news.de/stg
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