Donald Trump baut ab: US-Präsident verliert den Verstand - nach den Midterms droht der große Knall

Donald Trumps Auftritt vor der UN-Generalversammlung lässt bei Paul Krugman sämtliche Alarmglocken schrillen: Dem Nobelpreisträger zufolge ist Trumps geistiger Verfall nicht mehr zu leugnen, nach den US-Zwischenwahlen droht der große Knall.

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Donald Trumps geistige Verfassung lässt bei Beobachtern wie Paul Krugman sämtliche Alarmglocken schrillen. (Foto) Suche
Donald Trumps geistige Verfassung lässt bei Beobachtern wie Paul Krugman sämtliche Alarmglocken schrillen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump hat den Bezug zur Realität verloren laut Experten-Einschätzung
  • Nobelpreisträger Paul Krugman erkennt rasanten geistigen Verfall beim US-Präsidenten
  • Midterm-Wahlen als Wendepunkt: "Verrückter König Donald" reißt die USA in den Abgrund

Kaum ein Tag vergeht, an dem Donald Trump nicht mit verstörenden bis irrwitzigen Ideen um die Ecke kommt - bei seinem jüngsten Auftritt vor der UN-Generalversammlung in New York tobte sich der US-Präsident einmal mehr ungehemmt aus sorgte mit einem Vorschlag zum Thema Künstliche Intelligenz für Stirnrunzeln bei Beobachtern. Den Nobelpreisträger und früheren "New York Times"-Kolumnisten Paul Krugman veranlasste Trumps Redeschwall zu einer besorgniserregenden Diagnose.

Donald Trump fordert KI-Umbenennung - Experte stellt alarmierende Diagnose

Krugman zufolge befindet sich der Präsident, so fasst es "Raw Story" zusammen, unverkennbar in einer Phase des "Sundowning" – ein Begriff, der den fortschreitenden geistigen Verfall beschreibt. Auslöser für Paul Krugmans scharfe Attacke war Donald Trumps Forderung vor der Generalversammlung, den Begriff "künstliche Intelligenz" offiziell durch "Superintelligenz" zu ersetzen.

Donald Trump auf dem absteigenden Ast: Geistiger Verfall wird immer gravierender

Der ehemalige Kolumnist der "New York Times" hatte diese Einschätzung bereits vor acht Monaten erstmals geäußert, wie er auf seiner Substack-Plattform schrieb. Seitdem habe sich an seinem Befund nichts geändert – im Gegenteil. Trumps Auftritt vor den Vereinten Nationen liefere nun den unwiderlegbaren Beweis, dass der Anführer der einstmals mächtigsten Nation der Welt "eindeutig und unbestreitbar den Verstand verloren" habe.

Donald Trump legt bizarre KI-Idee vor - hat er den Bezug zur Realität verloren?

Vor der UN-Generalversammlung erklärte Trump, die USA lehnten jeden Versuch ab, ein "globalistisches System" zur Kontrolle künstlicher Intelligenz zu errichten. Gleichzeitig verkündete er eine Umbenennung: Der Begriff solle fortan offiziell "Superintelligenz" lauten, da das Wort "künstlich" die Intelligenz unecht erscheinen lasse.

Die meisten Medien hätten sich in ihrer Berichterstattung auf Trumps aggressive Haltung gegenüber internationaler Zusammenarbeit oder die zahlreichen Falschbehauptungen in der Rede konzentriert, so Krugman. Damit verfehlten sie jedoch den eigentlichen Kern der Sache. Die weitaus bedeutsamere Nachricht sei doch, dass der Anführer der einst mächtigsten Nation offenkundig den Bezug zur Realität verloren habe, argumentierte der Wirtschaftsnobelpreisträger auf "Substack".

Als "durchgeknallter König" wird Donald Trump die USA bestrafen

Besonders brisant wird es laut Krugman, sollten die Republikaner bei den anstehenden Zwischenwahlen ihre Kongressmehrheit einbüßen. Denn der geistige Verfall mache Trump nicht etwa harmloser, sondern gefährlicher. Selbst ohne legislative Macht werde der Präsident keinerlei Selbstkritik üben. "Er wird nicht das Gefühl haben, dass er Amerika im Stich gelassen hat, sondern glauben, dass Amerika ihn im Stich gelassen hat, und versuchen, die Nation entsprechend zu bestrafen", warnte Krugman. Den Präsidenten bezeichnete er dabei als "Mad King Donald" – den verrückten König Donald. Seine Vergeltung werde sich dabei keineswegs nur gegen politische Gegner richten: Sowohl Demokraten als auch ganz gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger würden Trumps Rachsucht zu spüren bekommen, prognostizierte der Ökonom.

Donald Trump hinterlässt "schwer beschädigte Nation" als Erbe

Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2028 zeichnete Krugman ein düsteres Bild. Selbst wenn es den Demokraten gelinge, das Weiße Haus zurückzuerobern, würden sie eine "schwer beschädigte Nation" übernehmen. Die Schäden, die Trump bis dahin angerichtet haben werde, ließen sich nicht einfach rückgängig machen. Schon jetzt schwinde Amerikas globale Stellung in rasantem Tempo, so der Nobelpreisträger. Die Vereinigten Staaten seien nur noch nominell die mächtigste Nation der Welt – tatsächlich breche diese Macht "vor aller Augen zusammen", schrieb Krugman. Was einst als unerschütterlich galt, werde unter einem Präsidenten ohne Realitätsbezug systematisch untergraben. Die kommenden Jahre dürften diesen Erosionsprozess nach Krugmans Einschätzung noch erheblich beschleunigen.

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