Donald Trump baut ab: Forensische Psychiaterin erklärt "abnormen" Verfall des US-Präsidenten
Frei erfundene Anekdoten, Tobsuchtsanfälle bei Social Media und nicht zu leugnende körperliche Symptome sprechen eine klare Sprache: Donald Trump (80) baut rapide ab. Eine forensische Psychiaterin fasst das Dilemma um "The Don" zusammen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump dem Verfall preisgegeben: Kognitive Aussetzer immer gravierender
- Forensische Psychologin erkennt Warnsignale für ernsthaften Abbau des US-Präsidenten
- Donald Trumps Verfall schürt Sorge vor atomarer Eskalation
Bevor Donald Trump ins Weiße Haus einzog, sorgten US-Präsidenten immer wieder für Skandale und Skandälchen - der 80-jährige Republikaner, der derzeit seine zweite Amtszeit bekleidet, sprengt jedoch nahezu täglich alle Dimensionen. Neben unvorhersehbaren Schimpftiraden, in denen sich Donald Trump mit Vorliebe auf seiner Plattform "Truth Social" ergeht, und irrwitzigen Anekdoten, die jedweder Faktenbasis entbehren, katapultieren den Präsidenten immer häufiger werdende körperliche und kognitive Ausfälle in die Schlagzeilen. Für Experten wie die forensische Psychiaterin Dr. Bandy Lee ergibt all das in Summe ein alarmierendes Bild.
Forensische Psychiaterin erkennt alarmierende Anzeichen für Donald Trumps Verfall
Die Expertin hat sich zu Donald Trumps rasantem und längst nicht mehr von der Hand zu weisenden Verfall ausführlich in einem Interview mit "The Weekend Show" zu Wort gemeldet. Dr. Lees Warnung ist dabei mehr als deutlich: Der mentale Zustand von US-Präsident Donald Trump verschlechtere sich der Psychiaterin zufolge zusehends. Die Vorsitzende der World Mental Health Coalition wählte für ihre Argumentation ein aktuelles Beispiel und stufte Trumps Auftreten bei der diesjährigen 9/11-Gedenkfeier als zutiefst besorgniserregend ein.
Donald Trump wirft mit frei erfundenen Anekdoten um sich - Psychiaterin ist alarmiert
Bei der Zeremonie hatte Trump behauptet, Ersthelfer hätten ihn aus den Trümmern eines der World-Trade-Center-Gebäude geborgen. Zudem will er damals eigene Teams zur Katastrophenhilfe entsandt haben. Faktenchecker haben beide Aussagen als unwahr eingestuft. Dr. Bandy Lee bezeichnete diese Behauptungen in der Sendung "The Weekend Show" von MeidasTouch als "abnormal und pathologisch". Trumps erfundene Heldengeschichte offenbare, "wie fragil sein Selbstbild ist". Für einen erwachsenen Menschen seien solche Fantasien ein klares Warnsignal – unabhängig davon, ob sie auf einen Entwicklungsstillstand oder eine Regression zurückgehen.
Während seiner zweiten Amtszeit häufen sich die Anzeichen körperlicher und geistiger Erschöpfung für Donald Trump: Der 80-Jährige wurde mehrfach schlafend im Oval Office fotografiert, und bei öffentlichen Auftritten zeigte seine rechte Gesichtshälfte zuletzt auffällige Asymmetrien.
US-Präsident baut kognitiv ab und macht sich zum Helden seiner eigenen Fantasie
Lee zog einen bemerkenswerten Vergleich: Trumps Verhalten ähnele dem eines Kleinkinds, das sich selbst zum "König oder zur Königin des Universums" erkläre. Bei Kindern sei ein solches Gebaren Teil der normalen Entwicklung – bei einem vollständig erwachsenen Menschen hingegen ein Zeichen tiefer Pathologie. Die Psychiaterin betonte, dass es dabei nur zwei mögliche Erklärungen gebe: Entweder habe die psychische Entwicklung irgendwann stagniert, oder der Betroffene sei auf eine frühere Stufe zurückgefallen. In beiden Fällen handele es sich um einen klinisch relevanten Befund. Dass Trump an seinen nachweislich erfundenen Geschichten rund um den 11. September festhalte, verdeutliche laut Lee das Ausmaß des kognitiven Drucks, unter dem der Präsident derzeit stehe.
US-Präsident unter wachsendem Druck - baut "The Don" deshalb so rasant ab?
Den politischen Hintergrund für Trumps Verhalten sieht Lee in einer toxischen Mischung aus mehreren Krisenfaktoren. Umfragen signalisieren, dass die Demokraten mit deutlichem Rückenwind in die Midterm-Wahlen gehen. Gleichzeitig belastet der Iran-Krieg die amerikanische Wirtschaft spürbar. Beides erhöhe den kognitiven Stress des Präsidenten massiv.
Besonders alarmierend findet die Psychiaterin bestimmte Memes, die Trump in sozialen Medien geteilt hat – darunter eines, in dem er ein Raumschiff steuert und den gesamten Planeten zerstört. Lee wertet solche Beiträge als "alarmierende Hinweise darauf, wie psychologisch bedroht er sich fühlt und wie sehr er das Bedürfnis hat, zurückzuschlagen und zur mächtigsten und gefährlichsten Person auf dem Planeten zu werden". "Dort bewegt sich sein Denken hin", warnte die Psychiaterin.
Donald Trumps geistiger Abbau schürt Angst vor atomarer Eskalation
Lees Gesamteinschätzung fällt düster aus: Die Welt befinde sich in einer "extrem gefährlichen" Lage. Ein Präsident, dessen Selbstbild zunehmend unter Druck gerate, könnte bereit sein, verheerende Gewalt einzusetzen – allein um seine psychische Stabilität zu wahren. Besonders beunruhigend sei dabei ein strukturelles Problem des amerikanischen Systems. "Die Konstellation, die wir haben, bietet keine Möglichkeit, einen Nuklearwaffeneinsatz zu unterbinden – egal ob der Präsident amtstauglich ist oder nicht", erklärte Lee.
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loc/news.de/stg
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