Donald Trump verliert Mitarbeiter: "The Don" wieder sitzengelassen - nächster Vertrauter schmeißt hin
Es wird überschaubar in Donald Trumps engstem Umfeld: Immer mehr Vertraute des US-Präsidenten kehrten "The Don" den Rücken. Nun hat ein weiterer Mitarbeiter aus dem Weißen Haus den Dienst quittiert.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump verliert wichtigen Strippenzieher im Weißen Haus
- Patrick Adams quittiert seinen Dienst als Mitarbeiter des US-Präsidenten
- Abwanderungswelle nicht zu stoppen: Donald Trump verliert immer mehr Vertraute
Donald Trump steht vor einem nicht von der Hand zu weisenden Problem, das ausnahmsweise nicht seine rapide sinkenden Umfragewerte betrifft. Vielmehr hat der US-Präsident in seinem engsten Umfeld mit einer massiven Abwanderungswelle zu kämpfen - nun ist ein weiterer Vertrauter aus dem Dunstkreis des Präsidenten verschwunden.
Donald Trump sitzengelassen: Enger Vertrauter Patrick Adams quittiert den Dienst
Damit verliert das Weiße Haus weiter Personal in besorgniserregendem Tempo. Mit Patrick Adams hat nun erneut ein hochrangiger Mitarbeiter der Trump-Regierung den Rücken gekehrt, wie ein Regierungsvertreter am 15. September gegenüber "The Daily Beast" bestätigte. Zuerst hatte CBS-Reporterin Jennifer Jacobs über den Abgang berichtet. Adams fungierte als stellvertretender Berater des Präsidenten und Presseberater – eine Position, in die er zu Jahresbeginn aufgestiegen war. Zuvor hatte er bereits als Sonderberater des Präsidenten gedient.
Sein Weggang reiht sich in eine mittlerweile kaum noch überschaubare Abwanderungswelle ein: In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Schlüsselfiguren aus unterschiedlichsten Abteilungen die Regierung verlassen – von der Pressestelle über den Nationalen Sicherheitsrat bis hin zur Wirtschaftspolitik.
US-Präsident verliert reihenweise Mitarbeiter - auch seinen stillen Strippenzieher der Pressestelle
Obwohl Patrick Adams selten im Rampenlicht stand, galt er als zentrale Figur im Kommunikationsapparat des Weißen Hauses. Er bereitete die Pressebriefings von Karoline Leavitt vor, entschied über die Vergabe des Platzes für "neue Medien" an unabhängige Journalisten und koordinierte Gastauftritte hochrangiger Regierungsvertreter. Als Trumps rechte Hand Karoline Leavitt einmal abwesend war, organisierte Adams ohne zu zögern ein Übungsbriefing mit Außenminister Marco Rubio. Laut Insidern tauchte anschließend jede einzelne Frage, die Rubio von Reportern gestellt bekam, bereits auf Adams' vorbereiteter Liste auf.
Ehemalige Kollegen würdigten seinen Abschied mit warmen Worten. Sprecher Davis Ingle nannte ihn "einen wahren amerikanischen Patrioten, der eine unglaubliche Bereicherung für das Pressebüro des Präsidenten war". Der frühere stellvertretende Kommunikationsdirektor Alex Pfeiffer bezeichnete Adams schlicht als "den Besten".
Steht Donald Trump bald alleine da? Personalverlust setzt sich rapide fort
Der Personalverlust der jüngsten Zeit liest sich wie ein Organigramm in Auflösung. Erst vergangene Woche verkündete Paige Willey ihren Abschied – sie war als stellvertretende Beraterin für Wirtschaftspolitik und Vizedirektorin des Nationalen Wirtschaftsrats tätig. Im August traf es die Regierung dann gleich dreifach: Pressesprecherin Karoline Leavitt, die als zweitlängste Amtsinhaberin in dieser Position unter Trump galt, räumte ebenso ihren Posten wie der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater Andy Baker und James Braid, der als Direktor für Gesetzgebungsangelegenheiten fungierte. Drei hochrangige Abgänge innerhalb eines einzigen Monats – das ist selbst für eine Regierung, die an Personalfluktuation gewöhnt sein dürfte, ein bemerkenswertes Tempo.
Der Exodus im Trump-Universum begann schon Anfang 2026
Doch die Abwanderungswelle reicht weiter zurück als nur in die letzten Wochen. Bereits in der ersten Jahreshälfte kehrten mehrere Mitarbeiter der Regierung den Rücken: Sprecherin Abigail Jackson, die leitende Politikstrategin Emily Underwood, Kabinettsdirektorin Lea Bardon sowie Medienreferatsleiterin Sonny Joy Nelson verließen allesamt die Trump-Administration.
Addiert man sämtliche Abgänge seit Januar, ergibt sich ein Personaladerlass, der praktisch jede wichtige Abteilung des Weißen Hauses betrifft – von der Kommunikation über die nationale Sicherheit bis zur Wirtschafts- und Gesetzgebungspolitik.
Adams selbst blickt auf eine lange, wenn auch von kurzen Stationen geprägte Karriere im Trump-Universum zurück: Er war bereits in der ersten Amtszeit als Redenschreiber tätig und arbeitete anschließend für die Wahlkampagne 2020. Privat ist er mit Rachel Jag verheiratet, einer Beraterin von Generalstaatsanwalt Todd Blanche.
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loc/news.de/stg
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