Donald Trump: "The Don" mit heruntergelassenen Hosen zum Gespött gemacht

Die Macher von "South Park" schafften bereits mehrfach, was Donald Trump zeitlebens verwehrt blieb - nach dem jüngsten Triumph bei den Emmys 2026 wurde Donald Trump zur Witzfigur degradiert und mit heruntergelassener Hose verspottet.

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US-Präsident Donald Trump ist von den Machern von "South Park" erneut zur Witzfigur degradiert worden. (Foto) Suche
US-Präsident Donald Trump ist von den Machern von "South Park" erneut zur Witzfigur degradiert worden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump als Witzfigur mit heruntergelassener Hose
  • "South Park"-Macher verspotten US-Präsident nach Emmy-Triumph
  • Donald Trump kann nicht gewinnen: US-Präsident blieb der Emmy stets vorenthalten

Die Comedy-Central-Serie "South Park" hat bei den 78th Creative Arts Emmy Awards am ersten September-Wochenende den Preis als beste Animationsserie abgeräumt – und ließ es sich nicht nehmen, den Triumph sofort zu nutzen, um Donald Trump eine volle Breitseite zu verpassen und den Republikaner zur Witzfigur zu degradieren.

Donald Trump nach "South Park"-Triumph zum Gespött gemacht

Unmittelbar nach der Auszeichnung veröffentlichten die offiziellen Social-Media-Kanäle der Show eine Grafik, die den Präsidenten in einer denkbar peinlichen Pose zeigt: Trump mit heruntergelassener Hose, in den Händen jene Emmy-Trophäe, die er selbst bekanntlich nie gewinnen konnte. Die von Trey Parker und Matt Stone geschaffene Kultserie macht damit unmissverständlich klar, wer hier den Preis mit nach Hause nimmt – und wer eben nicht. Der 80-jährige Präsident und ehemalige Reality-TV-Star hatte sich bei seiner Sendung "The Apprentice" trotz Nominierungen stets vergeblich um die begehrte Auszeichnung bemüht, wie "The Daily Beast" zusammenfasst.

Donald Trump kann nicht gewinnen: "The Don" blieb der Emmy verwehrt

Dass ausgerechnet Donald Trump auf dem Spottbild den Emmy in Händen hält, hat eine besondere Ironie: Der amtierende US-Präsident machte nie einen Hehl daraus, wie sehr ihn die ausbleibende Auszeichnung wurmte. In der letzten Folge von "Celebrity Apprentice" verkündete er: "Man hat mich um einen Emmy betrogen! Alle dachten, ich würde gewinnen. Als der Sieger verkündet wurde, stand ich sogar schon auf, bevor der Name fiel." Seinen Frust kanalisierte Trump über Jahre hinweg in öffentliche Attacken gegen die Preisverleihung. 2012 bezeichnete er den Sieg von "Amazing Race" als "totalen Witz" und sprach der Veranstaltung jede Glaubwürdigkeit ab. Zwei Jahre später legte er nach und erklärte das gesamte Emmy-Verfahren für politisch motiviert – "The Apprentice" hätte den Preis seiner Meinung nach mehrfach verdient gehabt.

"South Park" räumt bei den Emmys ab und verpasst Donald Trump Schlag unter die Gürtellinie

Ausgezeichnet wurde "South Park" konkret für "Sermon on the Mount", die Auftaktepisode der 27. Staffel. Die gesamte Season dreht sich als gnadenlose Satire um den Präsidenten und seine Regierung – mit Szenen, die an Schärfe kaum zu überbieten sind. So zeigt die Serie eine Trump-Karikatur in einer toxischen Beziehung mit Satan, inklusive gemeinsamer Bettszenen. Auch Vizepräsident JD Vance bleibt nicht verschont: Die Show inszeniert explizite Szenen zwischen ihm und dem Präsidenten. In der prämierten Folge wird Trump zudem mit einem mikroskopisch winzigen Geschlechtsteil dargestellt.

Emmys 2026: "South Park" sticht hochkarätige Konkurrenz aus

Bei der Verleihung am Abend des 6. September 2026 verwies "South Park" eine hochkarätige Konkurrenz auf die Plätze. Nominiert in der Kategorie "Outstanding Animated Program" waren unter anderem "Rick and Morty", "The Simpsons", "Smiling Friends", "Bob's Burgers" und "Visions" – allesamt etablierte Größen im Animationsbereich. Für die Serie von Trey Parker und Matt Stone ist es bereits der fünfte Emmy insgesamt, doch der letzte Triumph lag bemerkenswert lange zurück: Zuletzt hatte die Show diese Auszeichnung im Jahr 2013 erhalten. Nach über einem Jahrzehnt Pause kehrte "South Park" also ausgerechnet mit jener Staffel auf die Siegerbühne zurück, die sich den amtierenden Präsidenten als zentrales Ziel auserkoren hat.

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