Donald Trump im freien Fall: "The Don" verliert an allen Fronten - Analyst gibt düstere Prognose ab

Schon vor den Zwischenwahlen im November reiht sich für Donald Trump eine Niederlage an die andere. Zusammen mit dem rasanten Verfall des US-Präsidenten erkennt ein Politik-Analyst sichere Zeichen, dass Trumps Ära bald vorbei ist.

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Die Vorzeichen sehen trübe aus: Blickt Donald Trump dem Ende seiner Ära entgegen? (Foto) Suche
Die Vorzeichen sehen trübe aus: Blickt Donald Trump dem Ende seiner Ära entgegen? Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trumps republikanische Kandidaten versagen trotz Präsidentenunterstützung auf ganzer Linie
  • US-Präsident verliert an politischem Einfluss - wie lange bleibt er noch an der Macht?
  • Donald Trump immer häufiger von Müdigkeit überwältigt - Vergleiche mit Joe Biden drängen sich auf

Während in den USA die Zwischenwahlen im November 2026 immer näher rücken, wird die Luft für US-Präsident Donald Trump zunehmend dünner. Nun hat der langjährige Fox-News-Kommentator Juan Williams in einer Kolumne für "The Hill" ein düsteres Bild vom politischen Gewicht des Präsidenten in seiner zweiten Amtszeit gezeichnet, das einen nahenden Untergang für "The Don" prophezeit.

Donald Trump am Ende? Vor den Zwischenwahlen geht's für seine Republikaner abwärts

Bislang galt es für republikanische Kandidaten als Ritterschlag, öffentlich von Donald Trump unterstützt zu werden, wie "Raw Story" zusammenfasst - inzwischen ist Trumps Zustimmung eher einem politischen Karrierekiller gleichzusetzen, so Williams' Fazit. Die Belege dafür, "dass Trumps Dominanz über die republikanische Politik an ihr Ende kommt", würden sich auftürmen, so der Politik-Analyst. Sein "magischer Griff um die Partei" lasse ebenfalls nach. Statt als Königsmacher zu fungieren, sei Donald Trump mittlerweile "auf der Flucht" und werde von einer "Wahrnehmung der Schwäche" verfolgt. Eine Reihe verlorener Vorwahlen in gleich drei Bundesstaaten untermauert diese Einschätzung.

Donald Trump verliert an politischem Einfluss kurz vor Zwischenwahlen

Die Beispiele sprechen für sich: In Minnesota beispielswiese unterlag My-Pillow-Gründer Mike Lindell trotz Trumps Rückendeckung bei der republikanischen Gouverneursvorwahl seiner Konkurrentin Lisa Demuth. Lindell hatte jahrelang Trumps unbelegte Betrugsvorwürfe zur Wahl 2020 verbreitet – geholfen hat es ihm nicht. Noch peinlicher fiel das Ergebnis in Michigan aus: Der von Trump unterstützte Kongresskandidat Amir Hassan verlor seine Vorwahl gegen einen Rivalen, der bereits aus dem Rennen ausgestiegen war. In Tennessee wiederum musste der Trump-Kandidat Andy Ogles eine Niederlage gegen Charlie Hatcher hinnehmen – mit rund sieben Prozentpunkten Abstand. Trump hatte sich kurz zuvor noch persönlich per Livestream-Townhall für Ogles eingesetzt.

Donald Trump kämpft ohne Erfolg gegen die Müdigkeit an - Vergleiche mit Joe Biden drängen sich auf

Doch es sind nicht nur die politischen Niederlagen, die Williams Sorgen bereiten - auch der Gesundheitszustand des US-Präsidenten ist alarmierend. Der Fox-News-Analyst beschreibt auch einen Präsidenten, der "sichtlich darum kämpft, wach zu bleiben, und dann zwischen kohärenten und inkohärenten Antworten hin und her schwankt". Die nachlassenden geistigen Fähigkeiten Donald Trumps sei längst nicht mehr zu übersehen.

Williams zieht dabei einen bemerkenswerten Vergleich: Hätte "Joe Biden ähnliche Auftritte geliefert, hätten die Republikaner mit ziemlicher Sicherheit ein Amtsenthebungsverfahren oder die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes gefordert". Jener Zusatz ermöglicht es, einen amtsunfähigen Präsidenten seiner Befugnisse zu entheben. Was bei Biden zum Skandal erklärt worden wäre, werde bei Trump von der eigenen Partei bislang weitgehend ignoriert – so zumindest Williams' Lesart.

Donald Trump könnte der Iran-Krieg bei den Midterms zum Verhängnis werden

Williams sieht außerdem "auffällige Parallelen zwischen den Zwischenwahlen von 2026 und 2006". Damals wie heute stecke ein republikanischer Präsident in einem kostspieligen und unpopulären Militäreinsatz im Nahen Osten fest – seinerzeit im Irak, diesmal im Iran. Und in beiden Fällen lauere zusätzlich das Gespenst einer umfassenden Finanzkrise. Die historische Blaupause verheißt für Trump nichts Gutes: 2006 verloren die Republikaner unter George W. Bush beide Kongresskammern an die Demokraten. Williams sieht die Partei nun erneut vor einem solchen Szenario. Die Demokraten stünden bereit, "die Kontrolle über eine oder beide Kammern des Kongresses zu übernehmen" – mit weitreichenden Konsequenzen für den Präsidenten.

Wie geht's für Donald Trump weiter, wenn die Demokraten bei den Zwischenwahlen triumphieren?

Sollten die Demokraten tatsächlich eine Kongressmehrheit erringen, würde sich Trumps politische Realität drastisch verändern. Williams malt ein Szenario aus, in dem "jede Schlagzeile von Vorladungen und Untersuchungen zu Trumps plötzlichem Vermögenszuwachs während seiner zweiten Amtszeit handeln wird". Hinzu kämen Bestrebungen, seine Politik rückgängig zu machen – oder gleich ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Am Ende seiner Analyse stellt der Fox-News-Kommentator die entscheidende Frage: "Geht die Trump-Ära also endlich zu Ende? Ist es vorbei?" Eine definitive Antwort gibt Williams nicht. Doch die Indizien, die er zusammenträgt – von gescheiterten Endorsements über nachlassende Wachheit bis hin zu historischen Parallelen – lassen wenig Raum für Optimismus im Lager des Präsidenten.

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