Donald Trump empfängt Xi Jinping: US-Präsident sorgt mit Kleiderwahl bei Protz-Empfang für Stirnrunzeln

Für seinen Ehrengast aus China ließ Donald Trump wie für einen König auffahren: Zum Auftakt des Staatsbesuchs von Xi Jinping in den USA ließ der US-Präsident alle Register ziehen - und sorgte mit seinem eigenen Outfit für Stirnrunzeln.

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Donald Trump warf mit seiner Kleiderwahl Fragen auf: Wieso trug der US-Präsident bei 18 Grad zum Empfang von Xi Jinping Lederhandschuhe? (Foto) Suche
Donald Trump warf mit seiner Kleiderwahl Fragen auf: Wieso trug der US-Präsident bei 18 Grad zum Empfang von Xi Jinping Lederhandschuhe? Bild: Alex Brandon/AP/dpa/dpa
  • Donald Trump zieht für Xi Jinping alle Register
  • Opulenter Empfang zum Staatsbesuch des China-Präsidenten in den USA
  • Was verbirgt Donald Trump? US-Präsident trägt Lederhandschuhe bei 18 Grad

Am Abend des 23. September 2026 (Ortszeit) wurden auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington alle Register für einen prächtigen Empfang gezogen, der eines Monarchen würdig gewesen wäre. Doch es war kein König, der in den USA zur Landung ansetzten, sondern Chinas Staatschef Xi Jinping, der begleitet von seiner Ehefrau Peng Liyuan zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eintraf.

Donald Trump empfängt Xi Jinping mit Prunk und Protz in den USA

Für Xis erste Reise in die Vereinigten Staaten seit rund drei Jahren ließ sich Donald Trump nicht lumpen und bereitete seinem chinesischen Gast einen prunkvollen Empfang - roter Teppich inklusive. Zuletzt war der 73-Jährige 2023 zum Apec-Wirtschaftsgipfel nach Kalifornien gekommen, wo er noch mit dem damaligen Präsidenten Joe Biden zusammentraf.

US-Präsident begrüßt Staatsgast aus China persönlich am Flieger

Diesmal holte ihn Donald Trump (80) persönlich am Flugzeug ab – gemeinsam mit First Lady Melania. Die beiden Präsidenten wechselten am Fuß der Treppe erste Worte, bevor Kinder dem chinesischen Staatsgast und seiner Frau Blumensträuße überreichten.

Chinas Präsident Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA angekommen und wurde von US-Präsident Donald Trump und seiner Ehefrau Melania persönlich begrüßt. (Foto) Suche
Chinas Präsident Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA angekommen und wurde von US-Präsident Donald Trump und seiner Ehefrau Melania persönlich begrüßt. Bild: Alex Brandon/AP/dpa/dpa

Auf die Frage, weshalb er seinen Gast direkt am Flugzeug abgeholt habe, antwortete Trump: "Ich glaube, sie wissen das zu schätzen, sie sind großartige Menschen." Trump hatte Xi bei seinem eigenen Peking-Besuch Mitte Mai die Einladung ins Weiße Haus ausgesprochen. Die US-Regierung bezeichnete die Visite als "Meilenstein in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern".

Donald Trump lässt B1-Bomber, Ehrengarde und roten Teppich für Xi aufbieten

Für den Empfang hatte Trump ein militärisches Spektakel inszenieren lassen, das an Opulenz kaum zu überbieten war. Rund 30 Meter roter Teppich führten zum Flugzeug des Gastes, flankiert von einer Ehrengarde in Paradeuniform. Ein 21-Schuss-Salut hallte über das Rollfeld, auf dem zusätzlich mehrere Kampfjets aufgereiht worden waren.

Nach einem kurzen Gang über den roten Teppich spielte eine Militärkapelle die Nationalhymnen beider Länder. (Foto) Suche
Nach einem kurzen Gang über den roten Teppich spielte eine Militärkapelle die Nationalhymnen beider Länder. Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa/dpa

Als die Militärkapelle die Nationalhymnen beider Länder spielte, donnerten zwei B1-Bomber mit ohrenbetäubendem Lärm über die Köpfe der Anwesenden hinweg. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua zählte den Überflug neben dem Salut und der Ehrengarde zu den protokollarischen Ehren der Begrüßungszeremonie.

Donald Trump begrüßt Xi bei 18 Grad in Lederhandschuhen - was will er verbergen?

Mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie der protzige Empfang zog Donald Trumps Garderobe auf sich. Bei milden 18 Grad Celsius erschien der 80-Jährige in schwerem Mantel und schwarzen Lederhandschuhen – während Melania lediglich eine leichte Jacke trug, ganz ohne Handschuhe.

Zum Händeschütteln mit Xi streifte Trump den rechten Handschuh kurz ab, zog ihn danach aber sofort wieder an. Auf einem Foto des AFP-Fotografen Kent Nishimura war dabei deutlich beigefarbenes Make-up auf seiner Hand zu erkennen, wie "The Daily Beast" berichtete - Donald Trump muss sich also den Vorwurf gefallen lassen, verräterische Blessuren vor den Kameras versteckt zu haben.

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/news.de/dpa/stg

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