Wie krank ist Donald Trump?: US-Präsident lässt mit "bionischen Beinen" Gesundheitsgerüchte explodieren

Mit seinen 80 Jahren hat Donald Trump etliche gesundheitliche Baustellen, die der US-Präsident nicht mehr verbergen kann. Auf Wahlkampftour stach nun ins Auge, dass "The Don" offenbar Beinschienen unter seiner Kleidung trägt, die die Gerüchte explodieren ließen.

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Donald Trumps Gesundheitszustand ist Gegenstand nicht abreißen wollender Spekulationen - nun explodieren die Gerüchte, nachdem der 80-Jährige mit Beinschienen unter der Kleidung gesichtet wurde. (Foto) Suche
Donald Trumps Gesundheitszustand ist Gegenstand nicht abreißen wollender Spekulationen - nun explodieren die Gerüchte, nachdem der 80-Jährige mit Beinschienen unter der Kleidung gesichtet wurde. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Neuer Wirbel um Donald Trumps Gesundheitszustand
  • Trägt der US-Präsident Beinschienen unter der Kleidung?
  • Spekulationen überschlagen sich: Wie krank ist der stolpernde Trump wirklich?

Auf dem Rollfeld der Joint Base Andrews in Maryland bot US-Präsident Donald Trump am 16. Oktober ein Bild, das im Netz sofort für Wirbel und Häme sorgte: Unter der Anzughose des 80-Jährigen zeichneten sich deutlich sichtbare Beinschienen ab, als der Republikaner über den Asphalt in Richtung seines Flugzeugs schritt. Ziel war eine Wahlkampfveranstaltung in Georgia im Vorfeld der Zwischenwahlen – doch die politische Botschaft ging im Spott unter.

Donald Trump von Beinschienen gestützt: Wie krank ist der US-Präsident wirklich?

Auf der Plattform X verbreitete sich das Stichwort "Bionic Legs" rasend schnell. "Ohne diese bionischen Beine läge er am Boden", witzelte ein Nutzer. Ein anderer forderte: "Ruft den Schneider an, wir brauchen weitere Hosenbeine." Weitere Kommentare zielten auf die offensichtlichen Stützvorrichtungen: "Diese Schienen sehen schmerzhaft aus", schrieb ein vierter User.

Bereits beim Eintreffen auf dem Militärstützpunkt war Donald Trump ins Stolpern geraten, während alle Kameras auf ihn gerichtet waren – ein Vorfall, der die ohnehin brodelnde Debatte um seinen Gesundheitszustand weiter anheizte.

Donald Trump gesteht "schwere Probleme" - US-Präsident überrascht mit Ehrlichkeit

Nur einen Tag vor dem Auftritt mit den Beinschienen hatte der Präsident für einen seltenen Moment der Offenheit gesorgt. Am 15. Oktober prahlte Trump zunächst damit, weder Alkohol zu trinken noch zu rauchen oder Drogen zu nehmen. Dann fügte er überraschend hinzu: "Ich habe andere Probleme. Ich habe einige sehr schwere Probleme, aber diese gehören nicht dazu." Die Bemerkung war umso erstaunlicher, als Donald Trump während fast der Hälfte seiner zweiten Amtszeit immer wieder mit angeblich makelloser Gesundheit geprahlt hatte. Auf X reagierten Nutzer entsprechend verblüfft. "Ist das die erste echte Wahrheit, die er jemals von sich gegeben hat?", fragte einer. Ein anderer stellte trocken fest: "Er hat gerade zugegeben, dass er schwere Leiden hat." Ein dritter kommentierte: "Wir wissen es, wir wissen es. Fragt irgendeinen Psychologen."

Stolpern, Blutergüsse, Schwellungen - Donald Trump verfällt vor aller Augen

Die Beinschienen sind dabei nur das jüngste Kapitel einer ganzen Serie körperlicher Auffälligkeiten. Schon seit geraumer Zeit sorgen Donald Trumps geschwollene Knöchel für Besorgnis – ein Symptom, das zusammen mit den deutlich sichtbaren Stützvorrichtungen an den Beinen Befürchtungen nährt, der Präsident könnte seine zweite Amtszeit nicht zu Ende bringen.

Mindestens ebenso beunruhigend: der Zustand seiner Hände. Fotos zeigen deutliche Blutergüsse, die sich mittlerweile bis zu den Fingerknöcheln ausgebreitet haben. "Das sieht mumifiziert aus", spottete ein Nutzer auf X. Ein anderer bemerkte nüchterner: "Die Blutergüsse reichen jetzt bis in seine Knöchel." Zusammen mit den wiederholten Gedächtnisaussetzern und bizarren Patzern ergibt sich ein Gesamtbild, das die Frage nach Trumps Amtsfähigkeit immer lauter werden lässt. Die Spottkommentare im Netz sind dabei längst zur Routine geworden.

Donald Trump zeigt "schwere kognitive Beeinträchtigung": Dieses Interview wirft Fragen auf

Neben den körperlichen Verfallserscheinungen mehren sich auch Hinweise auf geistige Einschränkungen. Erst Anfang dieses Monats wurde Trump nach einem konfusen Interview eine "schwere kognitive Beeinträchtigung" vorgeworfen. In dem Gespräch sprang der Präsident zusammenhanglos zwischen Themen wie dem Iran-Krieg und den Zwischenwahlen hin und her. Erschwerend kam hinzu, dass Trump gegen Ende des einstündigen Interviews mit Reportern des "Time"-Magazins laut veröffentlichtem Transkript ausfällig wurde und die Journalisten wüst beschimpfte. Auslöser war die Frage, ob er Mitglieder seiner Regierung vor seinem Ausscheiden aus dem Amt begnadigen werde – worauf der Präsident offenbar wütend reagierte.

Solche Aussetzer reihen sich nahtlos in ein Muster ein, das Amerikaner zunehmend beunruhigt: Gedächtnislücken, wirre Aussagen und unkontrollierte Wutausbrüche zeichnen das Bild eines Präsidenten, dessen geistige Verfassung ernsthafte Zweifel aufwirft.

Stirbt Donald Trump noch vor Ende seiner zweiten Amtszeit?

Die Liste der Warnsignale wird mit jedem öffentlichen Auftritt länger: Beinschienen, geschwollene Knöchel, Blutergüsse an den Händen, Stolperer auf dem Rollfeld, Gedächtnislücken und wirre Interviews. All das nährt eine Frage, die in den USA mittlerweile allgegenwärtig ist – nämlich ob der 80-jährige Präsident seine zweite Amtszeit tatsächlich zu Ende führen kann. Donald Trumps eigenes Eingeständnis "sehr schwerer Probleme" steht dabei in krassem Widerspruch zu den Beteuerungen seines Arztes, der ihm weiterhin perfekte Gesundheit bescheinigt. "Sein Arzt sagt, er sei bei bester Gesundheit?", fragte ein X-Nutzer ungläubig.

Dass der Spott über Trumps körperlichen Zustand auf Social Media inzwischen zur täglichen Routine geworden ist, zeigt, wie sehr das Vertrauen in die physische und geistige Belastbarkeit des Präsidenten erodiert ist. Die "Bionic Legs" dürften dabei kaum das letzte Kapitel gewesen sein.

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