Tucker Carlson rechnet ab: "Ich habe ihn gewarnt!" Donald Trump des Landesverrates bezichtigt
Einst galt Tucker Carlson als einer der wortgewaltigsten Unterstützer von Donald Trump - jetzt hat sich das Blatt gewendet: Der frühere Fox-News-Moderator hat "The Don" öffentlich des Landesverrates beschuldigt.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump als Verräter der USA beschimpft
- Einstiger Vertrauter Tucker Carlson wendet sich gegen den US-Präsidenten
- Iran-Krieg als Landesverrat? Ex-Fox-News-Moderator rechnet mit Trump ab
Tucker Carlson, einst einer der lautstärksten Unterstützer Donald Trumps, hat den US-Präsidenten in beispielloser Schärfe attackiert. In einem Interview mit "Arabian Business" erhob der ehemalige Fox-News-Moderator einen Vorwurf, der es in sich hat: "Donald Trumps Verhalten ist Verrat an den Vereinigten Staaten", erklärte Carlson mit Blick auf den Krieg im Iran.
Donald Trump als Landesverräter beschimpft - von seinem früheren Unterstützer
Der Bruch zwischen den beiden konservativen Schwergewichten könnte kaum dramatischer ausfallen. Wo Carlson Trump einst den Rücken stärkte, steht nun ein offener Angriff, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Der Verratsvorwurf – in der amerikanischen Politik eine der schwersten denkbaren Anschuldigungen – markiert einen bemerkenswerten Wendepunkt in der Beziehung zweier Figuren, die die politische Rechte in den USA über Jahre hinweg maßgeblich geprägt haben.
Tucker Carlson rechnet mit Donald Trump und den Folgen des Iran-Kriegs ab
Carlson ließ in seiner erbitterten Abrechnung keinen Zweifel daran, welchen Schaden der Iran-Krieg aus seiner Sicht angerichtet hat. "Wir sind einer fremden Macht in einen Krieg gefolgt, der uns geschadet hat", so der Kommentator. "Amerikaner sind in diesem Krieg gestorben. Unsere Wirtschaft wurde schwer beschädigt – und die Energiepreise sind wegen des Krieges in die Höhe geschossen." Sein Fazit fiel vernichtend aus: Für die Vereinigten Staaten habe der Konflikt ausschließlich Nachteile gebracht. Kein einziger positiver Aspekt sei erkennbar – nur Verluste an Menschenleben, ökonomischer Niedergang und explodierende Kosten an den Zapfsäulen.
"Ich habe ihn gewarnt" -Donald Trump wollte nicht auf Tucker Carlson hören
Carlson gab zudem an, den Präsidenten im Vorfeld ausdrücklich vor einem militärischen Engagement im Nahen Osten gewarnt zu haben. Ob und in welcher Form diese Warnung erfolgte, ließ er in dem Gespräch mit "Arabian Business" allerdings offen. Dass ausgerechnet Carlson – der nach seinem Abgang bei Fox News weiterhin als eine der einflussreichsten Stimmen im rechtskonservativen Spektrum gilt – Donald Trump derart frontal angreift, dürfte in Washington für erhebliche Unruhe sorgen. Seine Äußerungen richten sich nicht gegen einzelne politische Entscheidungen, sondern stellen Trumps gesamte Kriegsführung als fundamentalen Verrat an amerikanischen Interessen dar.
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loc/news.de/stg
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