Donald Trump im Iran-Krieg: "The Don" fleht um iranische Schützenhilfe - die Quittung kommt prompt
Einmal mehr prahlt Donald Trump mit seiner "fast totalen Kontrolle" über die Straße von Hormus - und ruft im gleichen Atemzug die iranische Bevölkerung zum Kampf auf. Eine Aussage, die dem US-Präsidenten prompt auf die Füße fällt.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump pfeift auf diplomatisches Kriegsende im Iran: "Es ist mir völlig egal"
- Donald Trump prahlt mit "fast vollständiger Kontrolle" über Straße von Hormus
- "Wann wird das iranische Volk aufstehen und kämpfen?" US-Präsident bettelt um Schützenhilfe
Die seit nunmehr sechs Monaten schwelende militärische Konfrontation zwischen den USA und dem Iran hat eine gefährliche neue Stufe erreicht. Das US-Militär griff am 1. September mehrere Ziele der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in der ölreichen Provinz Chuzestan im Südwesten des Landes an.
Iran-Krieg aktuell: US-Militär bombardiert Provinz Chuzestan
Dabei wurden nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur IRNA sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt. Das US-Zentralkommando CENTCOM bestätigte die Angriffe und erklärte, man habe Luftabwehrstellungen, Radarsysteme, maritime Einrichtungen, Kapazitäten zur Minenverlegung sowie Kommunikationsanlagen der IRGC zerstört. Auch in der Nähe der Städte Ahwas und Aghajari soll es Einschläge gegeben haben.
Die US-amerikanische Trump-Regierung begründete die Attacken als Reaktion auf einen gescheiterten iranischen Versuch, Seeminen in der Straße von Hormus zu platzieren, sowie auf den Beschuss einer US-Militärbasis in Jordanien mit acht Raketen. Präsident Trump bezeichnete die Schläge als "gerechtfertigt" und drohte Teheran mit noch härteren Angriffen im Falle einer Vergeltung.
Donald Trump pfeift auf diplomatische Einigung - und ruft Iraner zum Aufstand auf
Der US-Präsident machte auf seiner Plattform Truth Social unmissverständlich klar, dass er keinerlei Interesse an einer diplomatischen Lösung hat. "Ich versuche nicht, den Iran an den Verhandlungstisch zu zwingen", schrieb Trump. "Es ist mir völlig egal, ob sie ein für sie wertloses Abkommen unterzeichnen. Unsere Position gefällt mir jetzt viel besser."
"Wann wird das iranische Volk aufstehen und kämpfen?" Bettelt "The Don" um Schützenhilfe?
Im gleichen Atemzug beanspruchte der US-Präsident eine "fast totale Kontrolle" der USA über die Straße von Hormus und erklärte, die iranische Wirtschaft befinde sich im vollständigen Zusammenbruch. Teheran zögere lediglich "das Unvermeidliche" hinaus. Zudem richtete Trump einen provokanten Appell an die iranische Bevölkerung: "Wann wird das iranische Volk aufstehen und kämpfen?"
Gegenwind für Donald Trump - Prahlerei im Iran-Krieg fällt "The Don" auf die Füße
Außerhalb von Truth Social schlugen Trumps großspurige Aussagen hohe Wellen. Der unabhängige Journalist Aaron Rupar beispielsweise schürte die öffentliche Diskussion, indem er Trumps Post als Screenshot bei X (vormals Twitter) teilte und dabei die Frage des US-Präsidenten hervorhob, wann das iranische Volk den Aufstand proben würde. Die Reaktionen seiner Follower ließen nicht lange auf sich warten, wie folgende Beispiele verdeutlichen:
- "Die Frage ist doch vielmehr, wann wird das amerikanische Volk aufstehen und gegen dieses faschistische Trump-Regime kämpfen?"
- "Die typische Trump-Strategie: Jemanden finden, der ihm die Arbeit abnimmt."
- "Totale Kontrolle über die Straße von Hormus? Steigen deswegen die Ölpreise immer weiter? Du kontrollierst gar nichts, du hast dich ja nicht mal selbst unter Kontrolle!"
- "Wenn man sowas schreiben muss, hat man den Krieg schon verloren."
- "Das klingt, als würde Donald Trump um iranische Schützenhilfe betteln oder hab' ich was verpasst?"
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loc/news.de/stg
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