Donald und Melania Trump: "Meine Frau hasst es!" US-Präsident provoziert neuen Ärger mit First Lady
Seit mehr als 20 Jahren sind Donald und Melania Trump verheiratet - und eine Sache kann die First Lady an ihrem Gatten auf den Tod nicht ausstehen, wie der US-Präsident jetzt bei einer Wahlkampfveranstaltung preisgab. Beirren lässt sich "The Don" trotzdem nicht.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump macht sich bei Wahlkampf-Event in Alaska zum Gespött
- "Meine Frau hasst es!" - trotzdem hampelt der US-Präsident wild drauflos
- Donald Trump wiederholt respektlose Gewichtheber-Parodie zur Freude seiner Fans
Seit 2005 sind Donald Trump und Melania Knauss rechtmäßig verbundene Eheleute - die dritte Ehe des amtierenden US-Präsidenten ist nach den gescheiterten Beziehungen mit Ivana Trump und Marla Maples somit die am längsten bestehende im Leben des Republikaners. Doch wer glaubt, dass die mehr als 20 Ehejahre mit einer Abwesenheit von familiären Konflikten gleichzusetzen sind, der irrt - das machte Donald Trump jetzt höchstpersönlich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Alaska deutlich.
Donald Trump weiß, dass Melania es hasst - trotzdem ist "The Don" nicht zu stoppen
Als der 80-Jährige in Wasilla die Bühne betrat, um im Vorfeld der Zwischenwahlen im November für seine Republikaner die Werbetrommel zu rühren, verfiel Donald Trump erneut in alte Muster und machte sich mit bizarren Verrenkungen zum Gespött. Auch Melania Trump, obgleich bei dem Auftritt des US-Präsidenten nicht anwesend, spielte bei Trumps Show eine Rolle, musste die First Lady doch abermals für eine Anekdote des Republikaners herhalten.
"Meine Frau hasst es!" Donald Trump kann sich trotz Melanias Abneigung nicht zurückhalten
Bei seinem Wahlkampfauftritt im alaskischen Wasilla gab Präsident Donald Trump nämlich erneut seine mittlerweile berüchtigte Parodie auf Trans-Athletinnen zum Besten – und räumte dabei in Plauderlaune ein, dass First Lady Melania Trump von dieser Einlage alles andere als begeistert ist. Mitten in seiner Imitation einer Gewichtheberin hielt der Präsident inne und gestand dem Publikum: "Oh, meine Frau hasst das. Sie sagte, es sei verdammt unschicklich für einen Präsidenten, aber es ist irgendwie cool. Soll ich es zu Ende bringen oder nicht?" Trumps Zuschauer in der Kleinstadt rund 70 Kilometer nördlich von Anchorage – bekannt als Heimatort der früheren Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin – quittierten die Frage mit lautem Jubel. Trump bedankte sich und setzte seine Parodie auf eine namentlich nicht genannte Profi-Gewichtheberin unbeirrt fort.
Trump: *moans* Oh, my wife hates this. https://t.co/DDdQb1S0Au
— Acyn (@Acyn) October 14, 2026
Donald Trump macht sich mit Gewichtheber-Spott immer wieder zur Witzfigur
Die Kritik der First Lady inszeniert Donald Trump längst als festen Bestandteil der Show. Melania sei "eine sehr stilvolle Person", erklärte er bei einer früheren Aufführung derselben Nummer im Kennedy Center Anfang Januar. Sie halte die Gewichtheber-Imitation für "schrecklich" und habe ihn angefleht: "Liebling, bitte. Das Gewichtheben ist schrecklich." Donald Trumps Reaktion auf die Rüge seiner Frau fällt stets gleich aus: Er stellt die Entscheidung dem Publikum anheim – wohlwissend, wie die Antwort ausfallen wird. In Wasilla ließ der tosende Applaus keine Zweifel. "Danke", sagte Trump knapp, bevor er die Pantomime fortsetzte, bei der er die Bewegungen einer Gewichtheberin nachahmte und dabei so tat, als müsse er sich sichtlich anstrengen.
First Lady Melania platzt wegen Donald Trumps Gehampel regelmäßig der Kragen
Die Wasilla-Einlage war keineswegs eine Premiere, denn Donald Trump hat diese spezifische Nummer bereits mehrfach auf großer Bühne aufgeführt und jedes Mal Melania Trumps Unmut als dramaturgisches Element eingebaut. Bei einer Rede vor Republikanern im Kennedy Center am 6. Januar beispielsweise mimte er dieselbe Gewichtheber-Szene – und schob Melanias Einwand hinterher: "Ich bin aber Präsident geworden", konterte er ihre Kritik.
Auch die Absolventen der University of Alabama kamen im Mai 2025 in den Genuss der Darbietung. Dort warnte Trump das Publikum vor: Seine Frau "regt sich sehr auf, wenn ich das mache", weil es "nicht präsidentiell" sei. Ob er trotzdem weitermachen solle? Die Studierenden jubelten. "Na gut, zu Hause bekomme ich Ärger. Aber was soll's, ich hatte schon oft Ärger", erwiderte Trump.
Donald Trump will seine Republikaner vor den Zwischenwahlen vor dem Absturz retten
Der Abstecher nach Alaska war kein Zufall, sondern Kalkül. Angesichts wachsender republikanischer Sorgen um die Kongressmehrheit bei den Midterm-Wahlen am 3. November widmete Donald Trump den gesamten Dienstag der weiten Reise in den nördlichsten Bundesstaat, um Senator Dan Sullivan den Rücken zu stärken.
Noch vor dem Abflug vom Weißen Haus machte der Präsident gegenüber Reportern deutlich, warum er die strapaziöse Tour auf sich nahm: "Ich fliege jetzt nach Alaska, um Dan Sullivan zu helfen. Das ist ein weiter Weg", sagte Trump. "Ich würde es nur tun, wenn ich ihn für gut hielte. Und er ist sehr gut." Alaska sei dabei nur eine Station einer umfangreicheren Reiseroute mit mehreren Zwischenstopps gewesen.
Donald Trump fehlen neue Ideen - "The Don" bleibt bei altbewährten Gags
Die Trans-Athleten-Parodie fügt sich nahtlos in ein breiteres Repertoire provokanter Bühnenmomente ein. Bereits im Oktober 2024 sorgte Trump bei einer Bürgerversammlung in Pennsylvania für Aufsehen, als er nach Abbruch der Fragerunde 39 Minuten lang auf der Bühne zu Musik tanzte und schwankte – darunter zweimal "Ave Maria" und sein Lieblingssong "Y.M.C.A." von den Village People. Auch persönliche Anekdoten über First Lady Melania gehören zum Standardprogramm. Bei einem Auftritt in North Carolina im Dezember 2025 schweifte Trump ausgiebig ab, um über die FBI-Durchsuchung von Mar-a-Lago zu sprechen – und landete bei Melanias Unterwäsche: "Ihre Dessous, manchmal als Höschen bezeichnet, sind perfekt gefaltet, eingewickelt", erklärte der Präsident. "Ich glaube, sie bügelt sie mit Dampf."
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