Katie Zacharia gefeuert: So rührselig bedankt sich Donald Trumps Ex-Sprecherin für ihre Entlassung
Nach fünf Tagen war Schluss für Katie Zacharia: Ihren Job als Pressesprecherin im Weißen Haus verlor die Juristin in Rekordzeit. Zum Abschied verfasste die Blondine einen vor Rührseligkeit triefenden Abschiedstext an Donald Trump.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Job-Wirbel im Weißen Haus: Katie Zacharia nach 5 Tagen gefeuert
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- Katie Zacharia widmet Ex-Boss Donald Trump rührselige Worte zum Abschied
Diese Karriere war von bemerkenswert kurzer Dauer: Nur fünf Tage, nachdem Katie Zacharia als neue Pressesprecherin des Weißen Hauses vorgestellt wurde, ist die Nachfolgerin von Karoline Leavitt ihren Job schon wieder los. Am Montag (12.10.2026) hatte sie die Rolle übernommen, am darauffolgenden Morgen gab sie ihr erstes – und zugleich letztes – Briefing, und bereits am 16. Oktober war Schluss. US-Präsident Donald Trump trennte sich Knall auf Fall von seiner neuen Sprecherin nach einer Serie von Pannen und peinlichen Enthüllungen - doch Katie Zacharia hat für ihren Kurzzeit-Boss nur Worte des Lobes und der Verehrung parat.
Katie Zacharia von Donald Trump gefeuert - Blondine stellt neuen Negativ-Rekord auf
Mit ihrer Dienstzeit von nur fünf Tagen unterbot Zacharia sogar den bisherigen Negativrekord in Trumps Umfeld: Anthony Scaramucci hatte es während Trumps erster Amtszeit immerhin auf elf Tage als Kommunikationsdirektor gebracht, bevor er gehen musste. Zacharias Amtszeit dauerte weniger als 125 Stunden. Was in dieser knappen Zeitspanne alles schiefging – von einer verkorksten Pressekonferenz über die Verwechslung ihres Ehemanns mit dem Präsidenten bis hin zu Enthüllungen über ein nicht bestandenes Anwaltsexamen – liest sich wie ein Drehbuch, das kein Autor hätte verkaufen können.
Katie Zacharia veröffentlich rührselige Dankesworte an Donald Trump
Doch statt Groll zeigte Zacharia nach ihrem Abgang demonstrative Dankbarkeit. Auf Instagram und X veröffentlichte sie einen Beitrag mitsamt einem Foto aus dem Oval Office, auf dem sie neben Trump steht. "Präsident Trump ist ein freundlicher, wundervoller, gnädiger, nachdenklicher, enthusiastischer und der fleißigste Mann. Ich wünschte, mehr Amerikaner würden ihn zu schätzen wissen", schrieb sie. "Niemand wird Amerika jemals so großartig machen, wie er es getan hat und weiterhin tut. Es war mir eine Ehre, für ihn zu arbeiten."
President Trump is a kind, wonderful, gracious, thoughtful, enthusiastic, and hardworking man. I wish more Americans appreciated him. No one will ever make America great the way he has and continues to. It was an honor to work for him. https://t.co/Tp4NizrhE2
— Katie Zacharia (@KatieZacharia) October 17, 2026
Ihren Abgang oder die Umstände, die dazu führten, erwähnte sie mit keinem Wort. In den Kommentarspalten fielen die Reaktionen gemischt aus. "Wir können nicht alle in deiner Wahnvorstellung darüber leben, wer Trump ist. Aber viel Glück", schrieb ein Nutzer auf X. Ein anderer fragte trocken: "Nach fünf Tagen gefeuert – wo ist da die Ehre?"
Katie Zacharia vom Pech verfolgt: Diese Pannen kostete die Trump-Sprecherin den Job
Die Pannenserie begann bereits bei Katie Zacharias Debüt am 13. Oktober. Bei ihrem ersten Briefing wirkte sie, als würde sie von einem vorbereiteten Skript ablesen, und brachte an einer Stelle ihren Ehemann mit dem Präsidenten durcheinander. Inhaltlich konnte sie nicht beantworten, ob die USA den Austausch von Geheimdienstinformationen mit der Ukraine eingestellt hatten. Die einzige Neuigkeit, die sie zu verkünden hatte: Kimberly Guilfoyle sei aufgefordert worden, als Botschafterin in Griechenland zurückzutreten.
Dann kam die Sache mit dem Anwaltstitel. Obwohl Katie Zacharia in rechtskonservativen TV-Sendungen als Rechtsanalystin aufgetreten war, stellte sich laut "Wall Street Journal" heraus, dass sie das Anwaltsexamen nie bestanden hatte. Zacharia bestätigte dies später und erklärte, man habe ihr gesagt, sie dürfe sich zwar "Lawyer", nicht aber "Attorney" nennen. Hinzu kam: Die Fernsehkommentatorin verfügte über keinerlei Erfahrung in der Regierungskommunikation.
Donald Trump macht kurzen Prozess und feuert Katie Zacharia nach nur fünf Tagen
Donald Trump selbst machte am Nachmittag des 16. Oktober 2026 keinen Hehl daraus, dass er Katie Zacharia nach ihrem blamablen Start zum Rückzug gedrängt hatte. Auf dem Weg zu einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia sagte er vor Reportern: "Ich habe gerade mit ihr darüber gesprochen. Ich sagte: 'Katie, ist das was für dich?' Denn ehrlich gesagt brauchst du das nicht. Und ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen. Denk darüber nach, aber ich würde es mir noch einmal überlegen." Er habe ihr auch geraten, ihre Position zu überdenken. Katie Zacharia sei von den Medien in den vergangenen Tagen sehr schlecht behandelt worden, beklagte Trump. "Sie hat in den vergangenen Tagen gelitten", sagte er. Er habe sie deshalb gefragt, ob sie sich das wirklich antun wolle. "Vielleicht ist das nichts für sie", räumte er ein. Er wolle lediglich, dass sie glücklich sei, und werde ihre Entscheidung unterstützen. Er wolle bald erneut mit ihr sprechen.
Hinter den Kulissen fiel das Urteil noch deutlich schärfer aus. "Was zur Hölle passiert da drüben?", fragte ein Trump-Berater nach dem desaströsen Briefing. Ein anderer wollte wissen: "Hat sie irgendjemand überprüft?" Ein hochrangiger Regierungsbeamter brachte es auf den Punkt: "Manche Leute haben es, manche nicht. Sie hat es nicht. Sie konnte den Raum nicht beherrschen."
Katie Zacharia entpuppt sich als Fehlbesetzung: Wie kam die Blondine überhaupt zum Job im Weißen Haus?
Wie es überhaupt zu dieser kurzlebigen Besetzung kam, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Personalentscheidungen im Weißen Haus. Laut "CNN" wurde Katie Zacharia nach einem einzigen Telefonat und einem Treffen im Oval Office eingestellt, bei dem Donald Trump ihr den Posten direkt anbot. Stabschefin Susie Wiles war bei dem Gespräch nicht anwesend. Zacharia selbst hatte die Umstände ihrer Einstellung gegenüber Fox News freudig geschildert: "Ich bekam einen wunderbaren Anruf vom obersten Talentrekrutierer, dem Präsidenten persönlich, und es stellt sich heraus, dass es tatsächlich hilft, ein großer Unterstützer all seiner politischen Maßnahmen zu sein."
Kommunikationsdirektor Steven Cheung verteidigte Zacharia nach ihrem Abgang in einer Stellungnahme. Die Spekulationen seien haltlos und "nicht einmal kreative Fiktion". Zacharia habe eine wichtige Aufgabe übernommen und werde den Präsidenten künftig in einer neuen Rolle unterstützen. Er bezeichnete sie als "großartige Teamspielerin und enormes Talent".
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loc/news.de/dpa/stg
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