Katie Zacharia: Sie hatte noch Zuversicht - Trumps Sprecherin gefeuert
Wenige Tage im Amt, ein einziges Briefing, dann das Aus: Katie Zacharia verlässt ihren Posten als Pressesprecherin des Weißen Hauses. Damit legt sie einen neuen Negativrekord vor.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Rauswurf von Trumps neuer Pressesprecherin
- Regierungsbeamter bestätigt das Job-Aus für Katie Zacharia
- Nach nur fünf Tagen räumt sie ihren Posten
Nur vier Tage nach ihrem Amtsantritt ist Katie Zacharia als Pressesprecherin des Weißen Hauses bereits wieder Geschichte. Wie die "New York Times" und "CNN" übereinstimmend berichten, wurde sie gefeuert. Ein namentlich nicht genannter Offizieller des Weißen Hauses bestätigte gegenüber Fox News, dass Zacharia ihren Posten zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt räumen wird. Die Formulierung lautete, sie befinde sich im "Übergang" aus der Rolle. Zacharia hatte am Montag ihre erste und zugleich einzige Pressekonferenz gegeben, die alles andere als gelungen betrachtet wurde. Sie werde den Posten räumen, bestätigte ein ranghoher Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur, ohne nähere zeitliche Angaben dafür zu nennen.
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Trumps Sprecherin nach wenigen Tagen gefeuert - US-Präsident leitete das Aus ein
Präsident Donald Trump selbst hatte den Abgang kurz zuvor eingeleitet. Er erklärte Reportern vor dem Weißen Haus, er habe Zacharia geraten, den Job "zu überdenken". Als Begründung führte er die aus seiner Sicht "gehässige" Berichterstattung über ihren Auftritt an. Auf die Frage, was er sich stattdessen für sie vorstelle, antwortete Trump mit entwaffnender Schlichtheit: "Ich will nur, dass sie glücklich ist." Er wollte noch mit ihr sprechen, sobald er zurückkam. Laut den Berichten ist die Entscheidung über ihren Verbleib mutmaßlich bereits gefallen.
Katie Zacharia vergeigte ihre erste Pressekonferenz
Zacharias Auftritt am Montag (12. Oktober 2026) geriet von Beginn an unter Beschuss – und zwar von allen Seiten des politischen Spektrums. Sowohl liberale als auch konservative Kommentatoren zerlegten ihre Performance bei der Pressekonferenz. Es war ein seltener Moment parteiübergreifender Einigkeit in Washington, wenngleich aus denkbar ungünstigem Anlass für die frisch ernannte Sprecherin. Es war bislang ihr einziger Auftritt. Danach sorgte sie nicht mit ihrer Arbeit, sondern durch eine Angabe auf ihrem Lebenslauf für Furore.Sie gab an, Juristin zu sein, obwohl Zacharia die Anwaltsprüfung nicht bestand.
Bericht über Entlassung - Zacharia zeigte sich noch zuverlässig
Zuvor war von einem Abschied noch nichts zu bemerken. In einer Sendung des US-Senders "Fox News" sagte sie auf die Frage, ob sie sich bald für eine zweite Pressekonferenz vor die Reporter wagt, dass sie sich schon darauf freue. Sogleich betonte sie in einem geteilten Ausschnitt des Gesprächs auf der Plattform X auch, dass sie das Vertrauen und die Zuversicht aller Personen in ihrem Umfeld aufbauen wolle.
Stellt Zacharia einen neuen Negativrekord auf?
Sollte Zacharia nicht noch mindestens 26 weitere Tage offiziell im Amt bleiben, würde sie einen wenig schmeichelhaften Eintrag in den Geschichtsbüchern erhalten. Bisheriger Rekordhalter als kürzest amtierender Pressesprecher des Weißen Hauses ist Jerald terHorst, der 1974 unter Präsident Gerald Ford nach gerade einmal 30 Tagen seinen Rücktritt einreichte.
Der Unterschied: terHorst ging damals aus eigenem Antrieb – er legte sein Amt aus Protest gegen Fords Begnadigung von Richard Nixon nieder. Bei Zacharia hingegen deutet alles darauf hin, dass die Entscheidung nicht in ihren Händen lag.
Trump ließ sich die Personalie Zacharia im Gespräch mit den Journalisten offen. Als er gefragt wurde, ob Zacharia in der Regierung bleiben wird, antwortete er: "Vielleicht in einer angenehmeren Form." Was er damit meinte, ist unklar.
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bos/news.de/dpa/stg
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