Donald Trump: "Sobald ich will!" Trump-Aussage zum Iran-Krieg sorgt für Wirbel
Donald Trump wollte einst Schluss mit endlosen Kriegen machen. Nun sorgt der US-Präsident mit einer Aussage zum Iran-Krieg für Aufsehen: Der Konflikt werde enden, sobald er es wolle. Ein Widerspruch zu seinen früheren Versprechen?
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Trump kündigt ein baldiges Ende des Iran-Kriegs an
- Aussage des US-Präsidenten sorgt auf X für Kritik
- Festgefahrene Verhandlungen und hohe Energiepreise belasten die Lage
Der Iran-Krieg dauert bereits seit Monaten an. Nun kündigt US-Präsident Donald Trump erneut ein baldiges Ende in Aussicht. "Sobald ich will, dass er endet, wird er enden", erklärte er vor laufender Kamera. Eine Aussage, die für Diskussionen sorgt.
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Donald Trump spricht von "goldenem Zeitalter" und militärischer Stärke
Im Zusammenhang mit seinen Äußerungen zeichnete Trump ein Bild amerikanischer Stärke. "Ich glaube, es passiert etwas Großartiges, und die Leute sehen, was wir erreicht haben", sagte der US-Präsident. Er sprach vom "goldenen Zeitalter Amerikas" und versprach, der Iran werde "niemals eine Atomwaffe bekommen". Zudem würden die Ölpreise "wie ein Stein fallen", sobald der Krieg vorbei sei.
Bei einem Wahlkampfauftritt für den republikanischen Kandidaten Aaron Flint beschrieb Trump das iranische Militär als stark geschwächt. "Sie haben keine Marine. Sie haben keine Luftwaffe. Ihre Armee ist dezimiert. Ihre Anführer sind weg", sagte er. Anschließend räumte er ein: "Ich hätte ihre Anführer wahrscheinlich am Leben lassen sollen, weil ich keine Ahnung habe, mit wem zum Teufel wir verhandeln."
"Warum ist der Krieg dann nicht vorbei?" Trump-Aussage sorgt für Empörung
Auf der Plattform X löste Trumps Formulierung eine Reihe kritischer Reaktionen aus. Ein Nutzer schrieb: "Trump hat gerade zugegeben, dass er den sinnlosen Krieg mit dem Iran fortsetzen will – und die Presse hakt nicht nach." Ein anderer stellte Trumps Aussage seinen früheren Wahlkampfversprechen gegenüber, in denen er sich gegen endlose Kriege ausgesprochen hatte. Weitere Kommentatoren stellten die Frage, ob Trumps Worte bedeuten könnten, dass er den Konflikt derzeit nicht beenden wolle. Diese Schlussfolgerung ist allerdings eine Interpretation seiner Äußerung – kein ausdrückliches Eingeständnis des Präsidenten, den Krieg absichtlich fortzuführen. Auch seine Wortwahl wurde kritisiert.
Ende des Iran-Kriegs bislang nicht in Sicht
Die USA und Israel begannen am 28. Februar 2026 mit Angriffen auf den Iran. Im Juni vereinbarten Washington und Teheran eine Absichtserklärung, die den Weg zu einem Ende der Kampfhandlungen und weiteren Verhandlungen ebnen sollte. Das Abkommen scheiterte jedoch wenige Wochen später; im August lief es offiziell aus. Seitdem halten die Spannungen an. Die strategisch wichtige Straße von Hormus, über die ein bedeutender Teil des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird, bleibt ein zentraler Streitpunkt. Auch die diplomatischen Bemühungen kommen kaum voran. Iranische Vertreter bezeichneten eine jüngste US-Antwort auf einen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus als unzureichend. Die festgefahrene Lage erschwert eine dauerhafte Einigung zusätzlich.
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bua/news.de/stg
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