Donald Trump plötzlich zweitrangig: Wirbel um "Zombie"-Frau bei Trump-Termin – Netz reagiert gnadenlos
Beim Auftritt mit US-Präsident Donald Trump sollte eine Spende von 6,25 Milliarden Dollar für amerikanische Kinder im Mittelpunkt stehen. Doch im Netz wurde plötzlich über das Aussehen einer anwesenden Frau diskutiert.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Susan Dell bei Trump-Termin: Ihr Aussehen wird zum Netzthema
- "Mar-a-Lago-Face": Was hinter dem bizarren Beauty-Trend steckt
- Milliardenspende für Kinder: Warum der Auftritt für Diskussionen sorgt
Eigentlich sollte es um Milliarden für amerikanische Familien gehen. Doch als Susan Dell am Mittwoch (07.10.2026) neben US-Präsident Donald Trump im Oval Office stand, interessierte sich das Internet für etwas ganz anderes: ihr ungewöhnliches Aussehen und bizarre Verhalten.
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Wirbel um Susan Dell bei Trump-Termin
Die Ehefrau von PC-Milliardär Michael Dell war gemeinsam mit ihrem Mann ins Weiße Haus geladen worden, um eine Spende von 6,25 Milliarden Dollar für die sogenannten "Trump Accounts" vorzustellen – ein von der Regierung aufgelegtes Sparprogramm für Familien. Susan Dell richtete sich dabei direkt an die junge Generation: "Wir glauben an euch, und wir wollen, dass ihr groß träumt, denn wir wissen, dass ihr eure Träume verwirklichen könnt." Doch kaum war der Termin vorbei, explodierte das Netz wegen Dells auffälligem Erscheinungsbild. Straffe Kieferpartie, hochgezogene Brauen, markante Wangenknochen: Das sogenannte "Mar-a-Lago-Face" der 62-Jährigen wurde zum viralen Gesprächsthema.
Trump: "I could've done very bad things to Hillary Clinton. I could've done very very bad things to Joe Biden. I could've done very bad things to Barack Hussein Obama ... I can do whatever I want, if I want." https://t.co/xN6hiFNTaX
— Aaron Rupar (@atrupar) October 7, 2026
Was steckt hinter dem "Mar-a-Lago-Face"?
Der Begriff beschreibt einen kosmetischen Look, der sich in wohlhabenden konservativen Kreisen der USA zunehmend verbreitet hat – benannt nach Trumps Anwesen in Florida. Kennzeichnend sind extrem glatte Haut, aufgespritzte Lippen, betonte Wangenknochen, ein schmaler Unterkiefer und auffälliges Make-up. Als Vorbild gilt häufig das Erscheinungsbild von Ivanka Trump. Der plastische Chirurg Matthew Nykiel erklärte gegenüber der "Huffington Post", dass für diesen Effekt zahlreiche Behandlungen nötig seien – "von Veneers über Botox, Facelifts und Lidstraffungen bis hin zu Lasertherapien und Fillern". Sein Kollege Mark Murphy aus Florida spricht von einem Stil, "der eine Vorliebe für eine deutliche Verjüngung widerspiegelt". Bemerkenswert ist dabei ein Wandel: Laut dem Washingtoner Schönheitschirurgen Troy Pittman wollen insbesondere seit Trumps zweiter Amtszeit immer mehr Menschen bewusst so aussehen, "als hätten sie etwas machen lassen" – das genaue Gegenteil früherer Diskretion.
Von "Zombie" bis Dell-Computer-Witz: Das Netz kennt keine Gnade mit Susan DEll
Aufnahmen des Auftritts sorgten in den sozialen Netzwerken für reichlich Gesprächsstoff. Nutzer verglichen Susan Dell mit einer "Figur aus der Walking-Dead-Serie" oder bezeichneten sie schlicht als "Horrorclown". Neben ihrem Aussehen fielen vielen auch ihre ungewöhnliche Mimik, die steife Körperhaltung und bestimmte Bewegungen auf. "Kann bitte jemand über die Frau im roten Kleid reden? Sie sieht aus wie eine fehlerhafte Animatronik-Figur", schrieb ein anderer X-Nutzer.
Auch schwarzer Humor kam in den Kommentarspalten nicht zu kurz: "Wenn du die Shift-Taste fünfmal auf deinem Dell-Computer drückst, erscheint Susan in deinem Zimmer – und die Escape-Taste kann dich nicht retten." Auf Instagram kommentierten Nutzer knapp mit "Gruselkabinett" und "Die läuft auf Autopilot". Einige mahnten allerdings auch zur Zurückhaltung: "Sie braucht Hilfe, keinen Spott."
Milliardärin, Modeunternehmerin – und schweigsam zu den Gerüchten
Susan Dell, geborene Lieberman, ist seit 1989 mit dem Dell-Technologies-Gründer verheiratet. Gemeinsam haben sie vier Kinder. Das Gesamtvermögen des Paares wird auf rund 260 Milliarden Dollar geschätzt – Michael Dell gilt laut "Forbes" als fünftreichste Person der Welt. Neben ihrer Rolle als Philanthropin gründete Susan Dell mehrere Modelabels und war als Ausdauersportlerin aktiv. Seit 1999 leitet sie die gemeinsame Stiftung, die bereits rund drei Milliarden Dollar in Bildungs- und Kinderprojekte investiert hat.
Pikant: Nur ein halbes Jahr nach der angekündigten Milliarden-Spende erhielt Dell Technologies einen Pentagon-Auftrag im Wert von 9,7 Milliarden Dollar. Trump selbst hatte bereits Ende 2025 angekündigt, man werde dem Ehepaar das gespendete Geld "auf die eine oder andere Weise zurückbringen". Zu möglichen kosmetischen Eingriffen hat sich Susan Dell bis heute nicht geäußert.
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