Kimberly Guilfoyle: Geheime Geldforderung - brisante Vorwürfe gegen Trump-Botschafterin

Donald Trumps Griechenland-Botschafterin Kimberly Guilfoyle gerät unter Druck. Einem aktuellen Medienbericht zufolge steht sie im Zentrum eines Geldskandals. Es geht um eine Bitte, 100.000 Dollar auf ihr American-Express-Konto zu überweisen.

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Donald Trumps Griechenland-Botschafterin Kimbelry Guilfoyle, hier neben dem griechischen Außenminister George Gerapetritis (Mitte) und US-Außenminister Marco Rubio (r.) gerät unter Druck. (Foto) Suche
Donald Trumps Griechenland-Botschafterin Kimbelry Guilfoyle, hier neben dem griechischen Außenminister George Gerapetritis (Mitte) und US-Außenminister Marco Rubio (r.) gerät unter Druck. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP/AP | Mark Schiefelbein
  • Trumps Griechenland-Botschafterin Kimberly Guilfoyle soll den Geschäftsmann Eric Deters um die geheime Überweisung von 100.000 Dollar auf ihr American-Express-Konto gebeten habe
  • Zuvor hatte der ehemalige republikanische Kongresskandidat sie um Unterstützung bei Steuer- und Rechtsproblemen gebeten
  • Die Zahlung kam letztendlich nicht zustande, Demokraten fordern nun Ermittlungen

Der Konflikt mit dem Iran sowie die große Unzufriedenheit der amerikanischen Bevölkerung mit seiner Politik: Kurz vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Donald Trump eigentlich schon genug Probleme. Doch nun droht dem 80-Jährigen weiterer Ärger in seinem Umfeld. Im Zentrum steht dabei Kimberly Guilfoyle (57), die derzeitige US-Botschafterin in Griechenland.

Geldskandal um Trump-Botschafterin Kimberly Guilfoyle

Laut einem aktuellen Bericht des "Wall Street Journal", den auch deutschsprachige Medien wie die "Bild" und der "Tagesanzeiger" aufgriffen, soll Guilfoyle fünf Tage vor ihrer Ernennung zur Botschafterin durch den US-Senat einen Trump-Großspender um 100.000 Dollar gebeten haben. Das Geld sollte direkt auf ihr American-Express-Konto fließen, um ihren Kreditkartensaldo zu begleichen. Die Ex-Verlobte von Trump-Sohn Don Jr. (48) wollte dabei offenbar keine Spuren hinterlassen."Es wird nirgendwo auftauchen, wenn du Geld an American Express überweist", schrieb sie laut den vom "Wall Street Journal" veröffentlichten Signal-Chatnachrichten an den ehemaligen republikanischen Kongresskandidaten Eric Deters. "Honey, bitte, du musst das noch heute für mich machen." Deters überwies das Geld letztlich nicht – dafür machte er die Konversation nun öffentlich. Er hatte Guilfoyle zuvor um Unterstützung bei Steuer- und Rechtsproblemen gebeten und ihr dafür im Erfolgsfall eine Zahlung von bis zu einer Million Dollar in Aussicht gestellt.

Geschäftsmann Eric Deters um geheime Überweisung von 100.000 Dollar gebeten

Der ehemalige Anwalt und Geschäftsmann aus Kentucky packte am Donnerstag in einem Interview mit "The Bulwark" aus. Guilfoyle habe ihm für die Zahlung lebenslange Unterstützung innerhalb der Trump-Regierung versprochen: "Sie sagte: 'Du kannst mich um so viele Gefallen bitten, wie du willst, für den Rest deines verdammten Lebens'", berichtete Deters. "Sie war bereit, ihre Seele für diese 100.000 Dollar zu verkaufen." Deters zufolge flossen über die Jahre rund 300.000 Dollar an Guilfoyle – für Veranstaltungsauftritte und politische Kontaktvermittlung. Konkrete Ergebnisse habe er dafür nie erhalten. "Ich bin weder naiv noch ein Trottel. Ich brauche Ergebnisse", schrieb er ihr im Sommer 2025. Guilfoyle habe ihn schlicht für einen "verblendeten Trump-Anhänger" gehalten, der sich leicht ausnehmen lasse.

Demokraten fordern Ermittlungen 

US-Vizepräsident J.D. Vance bewertete die Enthüllungen in einer ersten Stellungnahme als "nicht gut". Die Demokraten verlangen bereits offizielle Ermittlungen – einige hatten schon vor der Kreditkarten-Affäre Guilfoyles Abberufung gefordert. Außenminister Marco Rubio, der sich gerade auf diplomatischer Reise in Griechenland befand, blockte Journalistenfragen ab: "Ich spiele dieses Spiel nicht mit."

Guilfoyles Anwälte stellen derweil die Authentizität der Signal-Nachrichten infrage. Ihr Team behauptet, Deters habe ihr noch Geld für Redeauftritte und Reisekosten geschuldet – was dieser bestreitet. Ein Sprecher der US-Botschaft erklärte, Guilfoyles Karriere sei "von tiefen und beständigen Werten geprägt".

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