Donald Trump: US-Präsident droht bittere Klatsche – vier Szenarien für die Midterms

Für Donald Trumps Republikaner sieht es wenige Wochen vor den US-Zwischenwahlen in Umfragen nicht gut aus. Doch wird die "Grand Old Party" wirklich als klare Verliererin aus den Midterms hervorgehen? Einem aktuellen Medienbericht zufolge gibt es momentan vier mögliche Szenarien für den Ausgang der Wahlen.

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Wie geht es für Donald Trump nach den US-Zwischenwahlen Anfang November weiter? (Foto) Suche
Wie geht es für Donald Trump nach den US-Zwischenwahlen Anfang November weiter? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Vier Szenarien für die US-Zwischenwahlen
  • Republikaner könnten Mehrheit in beiden Kongresskammern oder nur dem Repräsentantenhaus verlieren
  • Überraschungssieg der "Grand Old Party" trotz schlechter Umfragewerte möglich?
  • Wegen Donald Trumps Klagen über angeblich "gestohlene" Wahlen: Verfassungskrise in den USA könnte drohen

Heftige Kritik innerhalb der eigenen Reihen wurde zuletzt immer wieder an US-Präsident Donald Trump laut. Denn den Republikanern droht bei den Zwischenwahlen Anfang November eine Klatsche. Die Partei könnte ihre Mehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat verlieren. Die Demokraten führen aktuellen Berichten zufolge in Umfragen momentan mit rund zehn Prozentpunkten.Viele sehen Trump als den Hauptschuldigen dafür.Schließlich ist die Unzufriedenheit der Amerikaner mit seiner Politik groß. Einer aktuellen AP/NORC-Erhebung zufolge bewerten gerade einmal 31 Prozent der Befragten die Arbeit des Präsidenten im Weißen Haus positiv – 69 Prozent lehnen sie ab. Ist der Machtwechsel im Kongress unausweichlich?

Donald Trump droht bittere Niederlage gegen die Demokraten bei den Midterms

Die "Bild" skizziert in einem aktuellen Bericht gleich vier Szenarien für die Midterms. Eines davon wäre, dass die Demokraten sowohl die Oberhand im Repräsentantenhaus als auch im Senat gewinnen. Demokratische Kandidaten lagen auch in umkämpften US-Bundesstaaten wie beispielsweise Alaska, Iowa, Maine, Michigan, New Hampshire, Ohio und Texas zuletzt vorn. Dieses Szenario bezeichnet der Politologe Scott Erb gegenüber der "Bild" als "Anfang vom Ende der Trump-Bewegung".

Können die Republikaner bei den US-Zwischenwahlen zumindest ihre Mehrheit im Senat halten?

Ein weiteres Szenario wäre, dass die Republikaner zumindest ihre Mehrheit im Senat behalten. Drittens könnte es sogar zu einem Überraschungssieg der "Grand Old Party" bei den Midterms kommen. Die "Bild" verweist in diesem Zusammenhang auf die vergangenen Zwischenwahlen 2022, als Umfragen auf einen klaren Erfolg der Republikaner hindeuteten, die Demokraten aber letztendlich deutlich erfolgreicher abschnitten als ursprünglich erwartet. Trump selbst wetterte in den vergangenen Monaten zudem immer wieder gegen angeblich gefälschte Umfragen.

Trump spricht immer wieder von Wahlbetrug – Szenario einer Verfassungskrise in den USA 

Ein viertes Szenario wäre laut "Bild" sogar eine Verfassungskrise, die durch die Midterms ausgelöst wird. Hintergrund sind Trumps frühere Beschwerden über angeblich "gestohlene" und manipulierte Wahlen durch die Demokraten. Konkrete Beweise dafür lieferte er jedoch nie. Trotzdem riefen einige MAGA-Aktivisten sogar bereits zur Ausrufung des "Kriegsrechts" im Falle einer Niederlage der Republikaner auf.

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