Donald Trump: Warnung vor "willkürlicher Aggression" - US-Präsident könnte nächstes Land angreifen

Greift Donald Trump nach dem Iran bald das nächste Land an? Eine entsprechende Warnung kommt aktuell aus Großbritannien. Die Labour-Abgeordnete Emily Thornberry warnt vor "willkürlicher Aggression" durch den US-Präsidenten.

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Wird Donald Trump bald auch Kuba angreifen? Entsprechende Warnungen kommen aus Großbritannien. (Foto) Suche
Wird Donald Trump bald auch Kuba angreifen? Entsprechende Warnungen kommen aus Großbritannien. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Britische Labour-Abgeordnete warnt vor Donald Trump
  • US-Präsident könnte laut Emily Thornberry Kuba angreifen
  • Weiterer Experte warnt, dass Trump angesichts drohender Verluste bei den Midterms "durchdrehen" könnte

Der Krieg gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump eine Menge Zustimmung gekostet. Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen sind deshalb auch viele Republikaner erzürnt über die Außenpolitik des 80-Jährigen und geben ihm die Hauptschuld für die aktuelle Misere der Partei. Dennoch könnte Trump aktuellen Warnungen zufolge bereits den nächsten Angriff auf einen souveränen Staat planen.

Warnung vor Donald Trump aus Großbritannien: Greift der US-Präsident bald Kuba an?

Wie der "Daily Star" berichtet, kann sich die britische Labour-Abgeordnete Emily Thornberry ein militärisches Vorgehen der USA gegen Kuba vorstellen. Die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses sprachbei einer Veranstaltung am Rande des Parteitags in Liverpool über Trumps mögliche Absichten: "Ich denke, er wird sich Kuba vornehmen." Die Wirtschaft des Inselstaats werde systematisch abgewürgt, die Lage habe sich dramatisch zugespitzt – sie rechne mit "willkürlicher Aggression".

Trump vor den US-Zwischenwahlen in die Enge getrieben

Rückendeckung erhält diese Einschätzung laut "Daily Star" vom US-Experten Josh Freed des Thinktanks Third Way. Er hält es für sehr wahrscheinlich, dass Trump auf Kuba abzielt, um nach gescheiterten Versprechen Stärke zu demonstrieren. Angesichts drohender schwerer Verluste bei den Midterm-Wahlen im November könnte ein in die Enge getriebener Präsident laut Freed völlig "durchdrehen".

Labour-Abgeordnete Emily Thornberry warf Trump bereits "internationale Anarchie" vor

Auch Thornberry rechnete mit Trumps Politik ab: "Er steuert auf die Midterms zu und weiß, dass er sich mit dem Iran in furchtbare Schwierigkeiten gebracht hat, aus denen er nicht herauskommt", sagte sie. Für seine angeblich großartigen Deals sehe sie schlicht keinerlei Belege. Die streitbare Abgeordnete hatte Trump zuvor bereits als "Wehrdienstverweigerer" bezeichnet und US-Militärschläge in Venezuela als illegale "internationale Anarchie" verurteilt. Solches Vorgehen gebe Staaten wie Russland und China einen Freifahrtschein für Übergriffe auf ihre Nachbarn, warnte sie.

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