Donald Trump: Mordfantasien gegen den US-Präsidenten - Chat an Elite-Uni sorgt für Wirbel
An der Universität Oxford sorgen aktuell geschmacklose Kommentare in WhatsApp-Gruppenchats von Studierenden für Wirbel. Darin wurde offenbar über die Ermordung von US-Präsident Donald Trump gescherzt. Die Untersuchungen laufen.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Geschmacklose Kommentare in WhatsApp-Gruppe an der Universität Oxford gegen Donald Trump
- In Gruppenchats wurde darüber gescherzt, den US-Präsidenten zu erschießen
- Noch ist unklar, wer hinter den Mordfantasien steckt - Uni leitete Untersuchung ein
In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Attentatsversuche auf Donald Trump. Der Republikaner entkam dabei manchmal offenbar nur knapp dem Tod. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, verletzte ihn ein Schütze namens Thomas Matthew Crooks am Ohr. Auch bei einem Pressedinner im Washingtoner Hilton-Hotel fielen im April 2026 Schüsse und es brach Panik aus. Ein mutmaßlicher Attentäter konnte jedoch rechtzeitig überwältigt werden.Mordfantasien gegenüber Trump gibt es nun offenbar auch an einer renommierten britischen Universität.
Witze über die Ermordung von Donald Trump in WhatsApp-Chats an der Universität Oxford
Wie das Boulevardblatt "The Sun" berichtet, hat die Universität Oxford Untersuchungen gegen Mitglieder einer studentischen WhatsApp-Gruppe eingeleitet. In den Chats sollen Teilnehmer dazu aufgerufen haben, Staatsoberhäupter wie US-Präsident Donald Trump und Indiens Premierminister Narendra Modi zu erschießen. Die WhatsApp-Gruppe war eigentlich als Anlaufstelle für Erstsemester gedacht. Statt einer freundlichen Willkommensatmosphäre fanden die Studienanfänger dort jedoch offenbar Gewaltfantasien, rassistische Äußerungen und anzügliche Kommentare vor. Mehrere künftige Studierende schlossen sich daraufhin zusammen und reichten eine formelle Beschwerde bei der Universität ein.
Studienanfänger berichten über "widerliche" Kommentare gegen rechte Politiker
In den Gruppenchats sei hauptsächlich über den Mord an rechten Politikern "gewitzelt" worden. Darüber hinaus sei die Gründung einer "anti-bengalischen Gesellschaft" vorgeschlagen und in höhnischer Weise über den Nahostkonflikt gesprochen worden. Ein 18-Jähriger, der im Oktober sein Studium beginnen soll, erklärte gegenüber "The Sun", die Kommentare hätten ihm ein "ungutes Gefühl" bereitet. "Es ist widerlich", sagte er. Eine weitere Betroffene forderte disziplinarische Konsequenzen: "Es gibt Leute, die über die Erschießung von Politikern scherzen. Das ist beängstigend."
Riefen Studierende dazu auf, Donald Trump zu erschießen?
Die WhatsApp-Community mit mehreren Gruppenchats und Hunderten Mitgliedern wurde von bereits eingeschriebenen Studierenden ins Leben gerufen. Ob die Urheber der problematischen Beiträge tatsächlich Studierende sind oder sich Außenstehende Zugang zu den Chats verschafft haben, ist bislang ungeklärt. Zwei Betroffene berichteten zudem, dass einzelne Personen andere Gruppenmitglieder bereits vor Semesterbeginn "belästigt" und "gemobbt" hätten. Die Universität stellte dazu unmissverständlich klar: "Belästigung, Einschüchterung, Mobbing und Rassismus haben keinen Platz in Oxford."
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