Donald Trump: Verwirrt vor laufenden Kameras? US-Präsident offenbart Gedächtnislücke zu Xi-Treffen

Kann sich Donald Trump bereits jetzt nicht mehr genau an sein Treffen mit Chinas Xi Jinping erinnern? Neue Interview-Aussagen des 80-jährigen Republikaners werfen jedenfalls Fragen auf.

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Donald Trump sprach mit Reportern auf der Joint Base Andrews über das Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping. (Foto) Suche
Donald Trump sprach mit Reportern auf der Joint Base Andrews über das Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump spricht mit Reportern auf der Joint Base Andrews über das Treffen mit Xi Jinping
  • Dabei kann sich der US-Präsident offenbar nicht genau daran erinnern, wie viele Tage sein Amtskollege in Washington zu Gast war
  • Gipfel führte zu wenig konkreten Ergebnissen

Erst Ende der vergangenen Woche traf Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping zu einem Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten ein. Doch US-Präsident Donald Trump scheint sich bereits kurz danach nicht mehr an alle Details des Treffens mit seinem Amtskollegen erinnern zu können.

Donald Trump kann sich an Interview nicht an die Dauer des Treffens mit Xi Jinping erinnern

Bei einem Auftritt auf der Joint Base Andrews am Sonntagabend offenbarte Trump seine Gedächtnislücke vor laufenden Kameras, wie "The Daily Beast" berichtet. "Wir hatten ein unglaubliches Treffen mit Präsident Xi, und es dauerte lange. Ich meine, eigentlich zwei Tage. Wenn man darüber nachdenkt", so der leicht verwirrt wirkende US-Präsident. Nur Augenblicke später sprach er dann von "sehr fantastischen" drei Tagen, bei denen "viele gute Dinge" passiert seien.

Chinas Präsident war drei Tage zu Besuch in den USA

Tatsächlich war Xi vergangenen Mittwoch in den USA eingetroffen und reiste am Freitag wieder ab – die Gespräche erstreckten sich also über drei Tage. Trump hatte den chinesischen Präsidenten auf dem Regierungsflughafen persönlich empfangen. Für das Treffen wurde sogar ein roter Teppich ausgerollt. Es gab zudem ein pompöses Staatsbankett mit prominenten Gästen.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Gerüchte über den Gesundheitszustand von Donald Trump gegeben. Dabei hieß es auch, der US-Präsident leide an Demenz. Solche Spekulationen wiesen das Weiße Haus und Trump selbst jedoch vehement zurück.

Kein großer Durchbruch bei Trump-Xi-Treffen

Trotz des enormen diplomatischen Aufwands endete der Gipfel zwischen Xi und Trump mit wenig konkreten Ergebnissen. Beide Seiten einigten sich laut "The Daily Beast" lediglich auf einen zweimonatigen Handelsfrieden, nachdem sie sich zuvor gegenseitig mit Vergeltungszöllen überzogen hatten. Weitere Verhandlungen sollen folgen.

Beim Thema künstliche Intelligenz gab es keinerlei Fortschritt – obwohl beide Nationen um die Vorherrschaft in der KI-Entwicklung ringen und Experten vor existenziellen Gefahren der Technologie warnen. Immerhin sagte Xi die Ausleihe zweier Pandas zu, die für zehn Jahre im Zoo Atlanta leben werden.

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