Donald Trump brüskiert: Kaum noch Thema in MAGA-Podcasts - sein Name fällt immer seltener

Während rund um die Präsidentschaftswahl 2024 in konservativen Podcasts noch häufig über Donald Trump gesprochen wurde, taucht sein Name dort mittlerweile immer seltener auf. Eine aktuelle Analyse zeigt, welchen Themen MAGA-Anhänger sich nun lieber zuwenden.

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In konservativen Podcasts wird laut einer aktuellen Analyse mittlerweile seltener über Donald Trump gesprochen. (Foto) Suche
In konservativen Podcasts wird laut einer aktuellen Analyse mittlerweile seltener über Donald Trump gesprochen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Aktuelle Analyse: Donald Trump wird in MAGA-Podcasts immer seltener namentlich erwähnt
  • Konservative Podcaster sprechen mehr über unpolitische Themen und einen demokratischen Senatskandidaten
  • In linksliberalen Podcasts gibt es hingegen kaum Veränderungen mit Blick auf Trump

Donald Trump erlebt in den USA momentan keine einfache Zeit. Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen wurde innerhalb der Republikanischen Partei sogar dazu aufgerufen, sich vom Kurs des Präsidenten abzuwenden. Denn aktuelle Umfragen spiegeln eine große Unzufriedenheit mit Trump innerhalb der amerikanischen Bevölkerung wider. Der Iran-Krieg und hohe Lebenshaltungskosten werden zunehmend kritisch betrachtet. Nun gibt es noch einen weiteren Dämpfer für das 80-jährige Staatsoberhaupt.

Donald Trump findet kaum noch Erwähnung in MAGA-Podcasts

Denn wie eine aktuelle Analyse des "Wall Street Journal" (WSJ) zeigt, wird in konservativen MAGA-Podcasts offenbar immer weniger über Trump gesprochen. Fast 70.000 Gesprächsstunden wurden mit Hilfe eines KI-Tools ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der US-Präsident mittlerweile deutlich seltener namentlich erwähnt wird. Rund um die Präsidentschaftswahlen 2024 fiel Trumps Name etwa 40-mal pro Stunde, Ende Februar 2026 zu Beginn des Iran-Kriegs bereits nur noch durchschnittlich knapp 20-mal und aktuell liegt der Wert bei lediglich etwa 12 Erwähnungen pro Stunde. Dies stellt über die gesamte Zeitspanne einen Rückgang von fast 70 Prozent dar. "Einige Moderatoren äußerten ihre Ablehnung, und einige wenige, wie der ehemalige Fox-News-Moderator und konservative Medienpersönlichkeit Tucker Carlson, distanzierten sich öffentlich von der Regierung", so das WSJ weiter.

Konservative wenden sich vom US-Präsidenten ab

Die konservativen Podcasts widmeten sich stattdessen verstärkt True-Crime-Fällen und dem Prozess gegen Lindsey Clancy wegen dreifacher Kindstötung, der in den USA öffentlich heiß diskutiert wird. Auch anderen politischen Persönlichkeiten wird mehr Aufmerksamkeit gewidmet. So gehörte laut der Analyse zum Beispiel Senatskandidat James Talarico aus Texas mit insgesamt 147 Erwähnungen im vergangenen Monat zu den meistdiskutierten Demokraten des Landes, der kein ehemaliger Präsident ist. Die MAGA-Podcasts setzten sich kritisch mit Talarico auseinander.

Linke Podcaster sprechen konstant kritisch über Trump

Ein ganz anderes Bild ergab sich laut WSJ übrigens mit Blick auf linksliberale Podcasts. Hier sind die Erwähnungen von Trumps Namen nach der Präsidentschaftswahl relativ konstant geblieben und schwanken zwischen 35- und 38-mal pro Stunde. Eine Pressesprecherin erklärte dazu auf Anfrage des "Daily Beast", dass linke Podcaster über Trump sprechen würden, um von den "verrückten politischen Maßnahmen" der demokratischen Kandidaten abzulenken.

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