Donald Trump: US-Präsident jubelt schon - Pete Hegseth will Mörder live hinrichten
Dieser Plan von Kriegsminister Pete Hegseth gefällt Donald Trump. Zum ersten Mal seit fast 100 Jahren soll eine Hinrichtung in den USA öffentlich stattfinden - und das Pentagon will sie sogar live übertragen lassen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump genehmigt Hinrichtung von Attentäter
- Attentäter tötet 13 Menschen auf US-Militärstützpunkt
- Pete Hegseth plant Live-Hinrichtung von Attentäter
- Pete Hegseth will Erschießungskommando einsetzen
Auf dem Militärstützpunkt Fort Hood (Texas) soll am 3. Dezember der verurteilte Attentäter Nidal Malik Hasan vor den Augen der Öffentlichkeit durch ein Erschießungskommando hingerichtet werden. US-Kriegsminister Pete Hegseth, der sich zuletzt bei einem Militär-Workout blamierte, kündigte an, die Exekution live übertragen zu lassen. Das Pentagon und Hegseth selbst bestätigten diese Pläne beim Netzwerk X.
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Donald Trump genehmigt Hinrichtung von Attentäter
US-Präsident Donald Trump, der jüngst mit einem Wutausbruch für Schlagzeilen gesorgt hatte, genehmigte die Vollstreckung des Todesurteils am 2. Oktober. Hasan, einst Militärpsychiater im Rang eines Majors, war 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt worden. Donald Trump lobte bei einem Wahlkampfauftritt in Texas die geplante Hinrichtung Hasans und bezeichnete ihn als "bösartigen Mörder".
Attentäter tötet 13 Menschen auf US-Militärstützpunkt
Der heute 56-jährige Hasan hatte am 5. November 2009 in einem Sanitätsgebäude auf dem Militärstützpunkt das Feuer eröffnet. Dabei rief er "Allahu Akbar" und schoss mit einer lasergestützten Pistole auf seine Kameraden. 13 Menschen starben, 32 weitere erlitten Verletzungen. Als Motiv gab der damalige Armeepsychiater an, gegen den Einsatz seiner Kameraden in Afghanistan protestiert zu haben - diese hätten dort Krieg gegen Muslime geführt. Hasan tötete so lange weiter, bis er selbst durch Schüsse gestoppt und verwundet wurde.
Pete Hegseth plant Live-Hinrichtung von Attentäter
Verteidigungsminister Hegseth erläuterte die Entscheidung im Gespräch mit dem rechtskonservativen Sender "Real America's Voice". Er bezeichnete die Tat als "radikal-islamistischen Angriff aus den eigenen Reihen" und betonte, genau deshalb werde Hasan durch ein Erschießungskommando aus Soldaten exekutiert - "so wie es sein sollte". Zur geplanten Öffentlichkeit der Hinrichtung - offenbar in einem Live-Stream - sagte der Pentagon-Chef:
- "Wir werden sicherstellen, dass die Menschen zusehen können. Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben."
Pete Hegseth will Erschießungskommando einsetzen
Die Exekution Hasans wäre in mehrfacher Hinsicht historisch. Seit 1961 hat das amerikanische Militär kein Todesurteil mehr vollstreckt. Ein Erschießungskommando kam zuletzt 1945 zum Einsatz - also seit über 80 Jahren nicht mehr. Noch weiter zurück liegt die letzte öffentlich durchgeführte Hinrichtung auf amerikanischem Boden. Im Jahr 1936 wurde in Kentucky ein Verurteilter vor Tausenden Zuschauern durch den Strang getötet. Seitdem fanden sämtliche Exekutionen in den USA unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit statt.
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rut/news.de/stg
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