Donald Trump: "Vielleicht sprengt man sie in die Luft" – Trump droht mit Vernichtung

Donald Trump droht dem Iran mit militärischer Zerstörung und stellt gleichzeitig eine Einigung in Aussicht. Mit seinen drastischen Worten sorgt der US-Präsident bei einem Pressetermin im Weißen Haus für Aufsehen. Im Netz hagelt es heftige Kritik.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump droht dem Iran bei einem Pressetermin im Weißen Haus mit militärischer Zerstörung, stellt aber auch eine Einigung in Aussicht. (Foto) Suche
Donald Trump droht dem Iran bei einem Pressetermin im Weißen Haus mit militärischer Zerstörung, stellt aber auch eine Einigung in Aussicht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump droht dem Iran bei einem Pressetermin im Weißen Haus mit militärischer Zerstörung
  • Hintergrund ist ein mutmaßliches Terror-Komplott nahe der britischen Militärbasis RAF Fairford
  • X-Nutzer kritisieren Trumps Iran-Kurs und werfen ihm Orientierungslosigkeit vor

Drastische Worte zum Iran-Krieg: Bei einem Pressetermin im Weißen Haus brachte Donald Trump erneut die militärische Zerstörung des Landes offen ins Spiel. "Vielleicht sprengt man sie in die Luft. Vielleicht sprengt man sie in die Luft", sagte der US-Präsident. Gleichzeitig stellte er aber auch eine Einigung mit Teheran in Aussicht.

Auslöser der jüngsten Eskalation ist ein mutmaßliches Terrorkomplott in der Nähe der britischen Militärbasis RAF Fairford, die von amerikanischen Bombern für Einsätze gegen den Iran genutzt wird. Der britische Premierminister Andy Burnham erklärte, es gebe "starke Hinweise" auf eine iranische Verwicklung in den Vorfall vom vergangenen Wochenende.

Trumps Drohung, die zwischen Vernichtung und Verhandlung pendelt, sorgt seitdem für heftige Reaktionen. Die Gruppe "Republicans against Trump" verbreitete auf der Plattform X einen Videomitschnitt, der eine Welle scharfer Kritik auslöste.

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"Wir sprengen sie in die Luft. Machen einen Deal!" Donald Trump droht Iran erneut mit Zerstörung

Der kontroverse Wortwechsel begann mit der Frage eines Reporters. Dieser wollte wissen, wie Trump einen Deal mit dem Iran aushandeln wolle, wenn er dessen Führung selbst wiederholt als "verrückt" und "irrational" bezeichne. Trumps Antwort ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: "Vielleicht sprengt man sie in die Luft. Vielleicht sprengt man sie in die Luft. Wir müssen diese Entscheidung treffen. Wir sprengen sie in die Luft. Machen einen Deal. Aber die Zeit kommt. Es wird sehr bald enden. So oder so." Diese Formulierung pendelt zwischen zwei Extremen – totaler Zerstörung und diplomatischer Einigung – als wären beide Optionen gleichwertig auf einer Speisekarte. Das Ultimatum "so oder so" setzt dabei einen unmissverständlichen Zeitdruck, ohne einen konkreten Zeitrahmen zu benennen.

Video-Mitschnitt von Trump-Aussage sorgt für Entsetzen

Die Gruppierung "Republicans against Trump" teilte einen Mitschnitt der Pressekonferenz auf X. Unter dem Video sammelten sich innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Reaktionen. Das Spektrum der Kritik reicht von Vorwürfen des Insiderhandels bis hin zu Kriegsverbrechen. Ein X-Nutzer wirft Trump und seiner Familie vor, mit Öl- und Rüstungsaktien Millionen verdient zu haben, die kurz vor Kriegsbeginn gekauft worden seien. Andere bezeichnen den US-Präsidenten unverblümt als "Kriegsverbrecher, dem die Ermordung unschuldiger Menschen völlig egal ist".

Mehrere Kommentatoren attestieren Trump Orientierungslosigkeit im Iran-Konflikt: Er wisse nicht, wie er aus dem Krieg herauskomme. Besonders häufig fällt der Vorwurf der Wiederholungsschleife. Ein Nutzer zieht den Vergleich zum Film "Und täglich grüßt das Murmeltier": immer dieselben Drohungen, aber keine Taten. Andere fordern schlicht den Abzug der Truppen.

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