Donald Trump: Trump im freien Fall - dramatischer Absturz setzt ihn unter Druck

Donald Trump stürzt immer tiefer! Fünf Wochen vor den Midterms erreichen seine Zustimmungswerte einen neuen Tiefpunkt. Besonders brisant: Ausgerechnet bei unabhängigen Wählern verliert der US-Präsident massiv an Rückhalt.

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Umfrage-Hammer für Trump: Nur noch 34 Prozent stehen hinter ihm. (Foto) Suche
Umfrage-Hammer für Trump: Nur noch 34 Prozent stehen hinter ihm. Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Trump erlebt nächste Umfrage-Klatsche
  • Nur 34 Prozent der Befragten sind mit Trumps Amtsführung zufrieden
  • 61 Prozent lehnen den US-Präsidenten ab
  • Besonders bei unabhängigen Wählern verliert Trump massiv an Rückhalt

Donald Trump steckt fünf Wochen vor den US-Midterms in einem politischen Stimmungstief. Wie "Newsweek" berichtet, bescheinigte eine am 29. September veröffentlichte Quinnipiac-Umfrage dem Präsidenten nur noch 34 Prozent Zustimmung. 61 Prozent der Befragten lehnen seine Amtsführung ab. Damit erreicht Trumps Ablehnungswert denselben Höchststand wie zuletzt im Januar 2021.

Donald Trump stürzt ab – Wähler wenden sich vom US-Präsidenten ab

Besonders brisant ist der Blick auf die unabhängigen Wähler: Nur 25 Prozent von ihnen stellen Trump ein positives Zeugnis aus, während 69 Prozent seine Amtsführung ablehnen. Auch zwischen den Geschlechtern zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Bei den Männern liegt Trumps Zustimmung bei 41 Prozent, bei den Frauen lediglich bei 26 Prozent. Selbst innerhalb der Republikanischen Partei gibt es Kritik: 13 Prozent der Republikaner äußern sich unzufrieden mit seiner Amtsführung.

Auch bei zentralen politischen Themen sieht es für Trump schlecht aus. Seine Wirtschaftspolitik kommt lediglich auf 31 Prozent Zustimmung, seine Außenpolitik auf 34 Prozent. Besonders deutlich fällt die Ablehnung bei seinem Umgang mit der Situation im Iran aus: Nur 28 Prozent bewerten ihn hier positiv, 66 Prozent sind dagegen.

Trump schießt gegen "Fake-Umfragen"

Trump selbst weist kritische Umfragen regelmäßig zurück. Bereits Ende August schrieb er auf Truth Social: "Die Fake-Umfragen unserer korrupten Medien sind außer Kontrolle, und etwas muss dagegen unternommen werden. FCC zur Rettung!"

Zugleich warf er den Demokraten "Demoralisierungsoperationen" vor, mit denen republikanische Wähler vom Gang zur Urne abgehalten werden sollten.

Politikwissenschaftler Jacob Neiheisel von der University at Buffalo sieht dagegen konkrete politische Belastungen. Der Iran-Krieg und die Krise bei den Lebenshaltungskosten drückten Trumps Zustimmungswerte, erklärte er gegenüber "Newsweek". Republikanische Kandidaten befänden sich deshalb in einer "schwierigen Lage": Sie müssten Trumps Basis mobilisieren, sich zugleich aber vom Präsidenten abgrenzen. "Das ist eine Gratwanderung, die extrem schwer zu meistern ist", so Neiheisel.

Midterms werden zum Stresstest für Trump

Wie sich die Stimmung auf die Kongresswahlen auswirken könnte, zeigen auch die aktuellen Prognosemärkte. Bei Kalshi wurde die Chance einer demokratischen Kontrolle des Repräsentantenhauses zuletzt mit rund 91 Prozent angegeben; für den Senat lagen die entsprechenden Marktwerte bei etwa 62 Prozent.

Trump selbst will nun offenbar gegensteuern: Am 29. September kündigte er eine 32-tägige Wahlkampftour bis zum 3. November an.

Für den Präsidenten steht damit viel auf dem Spiel. Seine sinkenden Zustimmungswerte treffen auf einen Wahlkampf, in dem die Republikaner ihre Mehrheiten im Kongress verteidigen müssen. Neiheisel bringt die schwierige Lage der Partei auf den Punkt: "Die einzige offene Frage dreht sich um das Ausmaß der Verluste".

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/news.de/stg

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