Donald Trump: Trump enthüllt seine Gewaltfantasien - diese Aussagen lassen aufhorchen

Trump enthüllt seine Gewaltfantasien: Der US-Präsident gibt offen zu, ständig über einen Angriff auf den Iran nachzudenken. Trotz eines Friedensangebots aus Teheran setzt er weiter auf eine massive Drohkulisse und lässt die Welt über seine nächsten Schritte rätseln.

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Trump lässt aufhorchen: US-Präsident denkt ständig über Iran-Schläge nach. (Foto) Suche
Trump lässt aufhorchen: US-Präsident denkt ständig über Iran-Schläge nach. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rod Lamkey
  • Trump denkt laut eigener Aussage ständig über Angriffe auf den Iran nach
  • Zuvor drohte er bereits mit der Vernichtung des Landes
  • Gleichzeitig hält Washington weitere Gespräche mit Teheran offen

Donald Trump macht aus seinen Gedanken über militärische Gewalt gegen den Iran kein Geheimnis. Nur einen Tag nach der Zurückweisung eines iranischen Friedensangebots räumte der US-Präsident offen ein, dass er ständig über mögliche Angriffe nachdenke. Seine Wortwahl sorgt angesichts der ohnehin eskalierenden Lage für neuen Wirbel.

Donald Trump denkt ständig über Iran-Angriff nach

In einem Telefonat mit dem Nachrichtenportal "Axios" wurde Trump am Sonntag gefragt, ob er nach der Ablehnung des iranischen Sieben-Tage-Plans zur Öffnung der Straße von Hormus militärische Angriffe auf den Iran erwäge. Seine Antwort fiel bemerkenswert direkt aus: "Ich denke ständig darüber nach."

Das Gespräch führte "Axios"-Journalist Barak Ravid. Demnach wurde Trump gezielt auf eine mögliche weitere Eskalation des Konflikts angesprochen.Die Aussage des US-Präsidenten lässt wenig Zweifel daran, dass militärische Optionen weiterhin auf dem Tisch liegen.

Trump drohte bereits mit Vernichtung Irans

Die jüngste Äußerung kommt nicht aus dem Nichts.Trump hatte zuletzt wiederholt mit drastischen Worten über den Iran gesprochen. Vor der UN-Generalversammlung dachte er laut darüber nach, ob er "die Islamische Republik auslöschen" und "ohne Chance auf Überleben in die Hölle treiben" solle.

Die "New York Times"-Journalistin Farnaz Fassihi wertete diese Aussagen als Ankündigung eines möglichen Kriegsverbrechens. Bereits im April hatte Trump zudem damit gedroht, die gesamte iranische Zivilisation innerhalb einer einzigen Nacht zu zerstören.

Auch das "Wall Street Journal" berichtete zuletzt, Trump habe seinen Beratern mitgeteilt, nach den Midterm-Wahlen die Bombardierung des Iran wieder aufnehmen zu wollen.

Trotz Drohungen bleiben Gespräche möglich

Ganz auf Diplomatie will Trump offenbar dennoch nicht verzichten. Im Gespräch mit "Axios" stellte er weitere Verhandlungen mit iranischen Vertretern in dieser Woche in Aussicht. Einen schnellen Durchbruch hält der Präsident allerdings für unwahrscheinlich.

Dem Iran warf Trump vor, "seine Hand überreizt" zu haben. Eine Formulierung, die wenig Raum für Kompromissbereitschaft erkennen lässt. Damit bewegt sich die US-Strategie weiterhin zwischen zwei Polen: einerseits die Bereitschaft, zumindest am Verhandlungstisch Platz zu nehmen, andererseits die permanente Drohkulisse militärischer Gewalt als Druckmittel.

Trumps Kurs birgt erhebliche Risiken

Experten sehen in dem Vorgehen den Versuch, Teheran durch wirtschaftlichen und politischen Druck zu Zugeständnissen zu zwingen. Gleichzeitig warnen sie vor einer gefährlichen Gegenreaktion.

Denn je stärker Washington mit militärischer Gewalt droht, desto größer wird das Risiko einer weiteren Eskalation. Trumps offenes Eingeständnis, ständig über einen Angriff nachzudenken, dürfte diese Sorge zusätzlich befeuern.

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