Donald Trump: Mamdani lässt Trump alt aussehen – dieser Moment sorgt für Spott
Donald Trump macht Ernst mit seinem Medien-Bann – doch ausgerechnet New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani setzt ein deutlich anderes Signal. Beim gemeinsamen Auftritt öffnet er die Tür für alle Pressevertreter. Trump nutzt die Bühne dagegen für eine neue Abrechnung mit seinen Kritikern.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trump verteidigt seinen Medien-Bann und attackiert erneut kritische Sender
- Mamdani lässt die Presse zu – und schaut weg, während Trump über den Bann spricht
- Journalist Aaron Rupar spottet über Mamdanis Reaktion auf Trumps Monolog
Der nächste Medien-Knall für Donald Trump! Während der US-Präsident kritische Medien aus dem Weißen Haus aussperrt, öffnet New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani ihnen demonstrativ die Tür. Und dann kommt dieser bemerkenswerte Moment: Trump redet sich über den Medien-Streit in Rage – während Mamdani danebensteht und zur Seite blickt.
Trump verbannt Medien – Mamdani macht das Gegenteil
Donald Trump verschärft seinen Streit mit der Presse. CNN, MS NOW und Politico wurden vom Zugang zum Weißen Haus ausgeschlossen. Die drei betroffenen Medienhäuser haben inzwischen Klage gegen die Trump-Regierung eingereicht.
Der Streit hat bereits weitere Kreise gezogen. ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News setzten ihre gemeinsame TV-Pool-Berichterstattung über Trumps Auftritte vorerst aus. Damit wurde der Medien-Bann des Präsidenten zum offenen Konflikt zwischen dem Weißen Haus und großen US-Nachrichtenorganisationen.
Und dann trifft Trump ausgerechnet in New York auf Mamdani.
Der Bürgermeister macht bei seinem Umgang mit der Presse eine andere Ansage. Auf die Frage nach Trumps Medien-Bann erklärt er: "Ich habe dem Präsidenten gesagt, dass wir alle Pressevertreter hier auf dem Rasen versammeln werden. Und daran glaube ich, so wie jeder andere auch, ganz gleich, welche Meinung man vertritt oder welche Kritik man übt."
Die Botschaft ist klar: Bei Mamdani sollen alle Medien dabei sein.
Während Trump redet, schaut Mamdani weg
Dann wird eine Szene des gemeinsamen Auftritts zum Hingucker.
Trump beginnt, seinen Umgang mit den Medien zu verteidigen. Mamdani steht direkt daneben. Während der Präsident seinen Standpunkt darlegt, blickt der Bürgermeister zur Seite.
Ein Moment, der im Netz prompt für Spott sorgt.
Journalist Aaron Rupar greift die Szene bei X auf. Zu einem Video des Auftritts schreibt er: "Mamdani starrt ins Leere, während Trump auf eine Frage zu seinem Verbot der freien Presse mit einem Monolog über seine Wirtschaftsbilanz und darüber, wie großartig sein Krieg im Iran verläuft, reagiert."
Rupar macht damit vor allem Mamdanis auffällige Reaktion zum Thema. Ob der Bürgermeister mit seinem Blick tatsächlich bewusst Distanz zu Trumps Aussagen signalisieren wollte, lässt sich aus dem Video allein nicht ableiten.
Mamdani stares into the middle distance as Trump responds to a question about his ban on the free press by ranting about his economic record and how great his war in Iran is going pic.twitter.com/QMjvHkgAfB
— Aaron Rupar (@atrupar) September 21, 2026
US-Präsident verteidigt seinen Medien-Bann
Trump selbst lässt die Kritik an seinem Vorgehen abprallen. Auf den Medien-Streit angesprochen, sagt der Präsident: "Es ist interessant, denn sie haben zwar gesagt, sie würden mich boykottieren, haben es aber nie getan. Deshalb habe ich mir darüber keine großen Sorgen gemacht. Seht euch nur all diese Presse an."
Trump stellt seinen Umgang mit den Medien damit erneut als Reaktion auf deren Berichterstattung dar.
Trump beschwert sich über "negative" Berichterstattung
Doch dabei bleibt es nicht.
Trump holt zum nächsten Rundumschlag gegen kritische Medien aus und beklagt, dass seine Arbeit kaum positiv dargestellt werde.
"Ich bekomme nie etwas Positives zu lesen. Es ist immer negativ, selbst wenn es um den Krieg geht. Wir haben doch so gute Arbeit geleistet", sagte er.
Dann nimmt Trump CNN ins Visier:
"Man sollte meinen, dass ein Medium zumindest einigermaßen gut berichten würde, aber das ist nie der Fall. Wenn man sich CNN ansieht, sind das Fake News", fügte er hinzu.
Mamdani öffnet die Tür – Trump hält sie geschlossen
Damit stehen bei dem gemeinsamen Auftritt zwei völlig unterschiedliche Signale nebeneinander: Mamdani will alle Pressevertreter dabei haben. Trump verteidigt den Ausschluss bestimmter Medien.
Und mitten in diesem Medien-Knall liefert ausgerechnet ein kurzer Blick von Mamdani neues Futter für die Debatte.
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sba/ife/news.de
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