Donald Trump Jr.: Trump-Sohn brüskiert Melania - was sein Putin-Kumpel damit zu tun hat
Brisanter Affront gegen Melania: Während sie für verschleppte ukrainische Kinder kämpft, soll ausgerechnet ein Putin-Vertrauter die Luxus-Hochzeit ihres Stiefsohns finanziert haben. Eine Verbindung, die den Trump-Clan in Erklärungsnot bringen könnte.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Donald Trump Jr. ließ sich Hochzeit offenbar von Putin-Freund finanzieren
- Putin-Kumpel von Trump-Sohn soll gegen Melania Trump arbeiten
- Kremlew ist eng mit einer Organisation verbunden, die von der Ukraine sanktioniert wurde
- Melania Trump kämpft derweil für die Rückführung verschleppter ukrainischer Kinder
Ein enger Vertrauter von Wladimir Putin hat die opulente Hochzeit von Donald Trump Jr. auf den Bahamas im Mai mit Hunderttausenden Dollar mitfinanziert – und steht gleichzeitig in Verbindung mit einer Organisation, der die Verschleppung ukrainischer Kinder vorgeworfen wird. Das geht aus einer Recherche von "ProPublica" hervor, über die unter anderem "The Daily Beast" berichtete.
Wirbel um Donald Trump Jr. - Putin-Freund finanzierte Hochzeit von Trump-Sohn mit
Bei dem Geldgeber handelt es sich um Umar Kremlew, den Chef des Internationalen Boxverbands (IBA). Kremlew unterhält enge Verbindungen zur russischen Gesundheits- und Jugendsportorganisation "Healthy Fatherland", die von der Ukraine wegen mutmaßlicher Beteiligung an der massenhaften Entführung und Zwangsumsiedlung ukrainischer Bürger – darunter Kinder – sanktioniert wurde. Ein besonders heikler Umstand, denn Stiefmutter Melania Trump engagiert sich seit Monaten öffentlich für genau die Rückführung dieser Kinder.
KremlewsollPrivatinsel für Trump-Sohn angemietet haben
Kremlew soll laut "ProPublica" eine Privatinsel angemietet haben, auf der das Brautpaar seinen Eröffnungstanz feierte. Darüber hinaus finanzierte er ein großes Feuerwerk und war an der Planung weiterer Programmpunkte der dreitägigen Feierlichkeiten beteiligt. Der Putin-Vertraute nahm sogar persönlich an Teilen des Empfangs teil, heißt es.
Warum der von der Ukraine sanktionierte Kremlew überhaupt Geld für die Hochzeit des Präsidentensohns ausgab, bleibt unklar – zumal Trump Jr. über ein geschätztes Vermögen von rund 300 Millionen Dollar verfügt.
Kremlews Netzwerk sorgt für Ärger mit Melania Trump
Genau hier beginnt das politische Problem. Wie der "Daily Beast" berichtet, unterhält Kremlew offenbar enge Verbindungen zu "Healthy Fatherland". Die Organisation wird von Ekaterina Leschtschinskaja geleitet, der Zwillingsschwester von Kremlews 23-jähriger Ehefrau. Die Ukraine hat "Healthy Fatherland" sanktioniert und wirft der Organisation eine Beteiligung an der Verschleppung und Zwangsumsiedlung ukrainischer Kinder vor.
Damit gerät Don Jrs. Putin-Kontakt ausgerechnet mit dem politischen Anliegen seiner Stiefmutter Melania in Konflikt. Die First Lady setzt sich seit Monaten für die Rückkehr ukrainischer Kinder zu ihren Familien ein. Im Oktober 2025 übergab sie Putin über ihren Ehemann einen Brief zu diesem Thema.Das Weiße Haus erklärte zudem, die First Lady habe bereits mehrere Familienzusammenführungen ermöglicht. "Jede Wiedervereinigung erinnert daran, dass Mitgefühl, Würde und Familie selbst die dunkelsten Zeiten überwinden können: den Krieg", sagte Melania im Juli 2026.
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FBI-Beamter warnt Trump-Sohn vor möglicher Gegenleistung
Für Frank Montoya Jr., einen früheren hochrangigen FBI-Beamten, wirft die Finanzierung der Hochzeit erhebliche Fragen auf. "Wenn ich deine Hochzeit bezahle, wirst du mir irgendwann etwas schuldig sein", sagte er gegenüber "ProPublica". "Für den Sohn des Präsidenten sollte so etwas undenkbar sein. Ende der Geschichte."
Trumps Sprecher bestätigte die Zahlung nicht ausdrücklich, bestritt sie aber auch nicht. Er bezeichnete Kremlew als "persönlicher Freund von Don" und erklärte, es gebe keine geschäftliche Verbindung zwischen den beiden. Kremlews Pressestelle sprach ebenfalls von einer freundschaftlichen Beziehung. Politische Themen habe Kremlew mit seinen amerikanischen Bekannten nie besprochen.
Tausende ukrainische Kinder warten weiter auf ihre Rückkehr
Die Brisanz des Falls wird durch das Ausmaß der Kinder-Verschleppungen verstärkt. Die UN-Kommission hat inzwischen die Deportation oder zwangsweise Verbringung von mehr als 1.200 ukrainischen Kindern verifiziert. Sie kommt zu dem Schluss, dass Russland dadurch Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen habe.
Während Melania Trump unermüdlich für die Rückkehr verschleppter ukrainischer Kinder kämpft, gerät ausgerechnet der Geldgeber ihres Stiefsohns ins Visier. Dons Putin-naher Hochzeitsgast ist eng mit einem Netzwerk verbunden, das wegen seiner mutmaßlichen Rolle bei der Verschleppung ukrainischer Kinder sanktioniert wurde – ein brisanter Gegensatz zu Melanias Engagement.
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