Donald Trump: Trump unter Druck – Iran macht ihm brisantes 7-Tage-Angebot
Donald Trump unter Druck: Während der Iran mit einem überraschenden Sieben-Tage-Plan lockt und die Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus in Aussicht stellt, droht der US-Präsident gleichzeitig mit maximaler Eskalation.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Iran bietet Trump die Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen an
- Hinter den Kulissen laufen Gespräche zwischen Washington und Teheran
- Trumps Zustimmung sinkt laut Reuters/Ipsos auf einen Tiefstand von 32 Prozent
- Trump verschärft den Ton gegenüber dem Iran mit brisanter Drohung
Trump unter Druck: Iran macht ihm brisantes Sieben-Tage-Angebot
Am Rande der UN-Generalversammlung in New York sorgt ein überraschender Vorstoß aus Teheran für Bewegung. Iran hat den USA über Vermittler einen Plan übermittelt, der eine Öffnung der Straße von Hormus innerhalb von nur sieben Tagen vorsieht. Das berichten unter anderem die "New York Times" und die "Financial Times".
Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte demnach, die Umsetzung könne unmittelbar beginnen, sofern Washington den Bedingungen zustimmt. Nach der Öffnung der wichtigen Schifffahrtsroute sollen die Verhandlungen über eine umfassende Vereinbarung zwischen beiden Ländern wieder aufgenommen werden.
Trump muss auf Forderungen aus Teheran reagieren
Welche konkreten Zugeständnisse Iran erwartet, ist weiterhin nicht vollständig öffentlich. Zu den zuvor diskutierten Forderungen gehörten unter anderem die Aufhebung der US-Blockade, ein Ende militärischer Operationen sowie der Zugang zu eingefrorenen iranischen Vermögenswerten.
Das Weiße Haus bestätigte Gespräche über Vermittler, hielt sich bei den Details jedoch zurück. Ein Regierungssprecher sagte: "Wir führen über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche."
Damit bleibt offen, ob Trump auf die Bedingungen Teherans eingehen wird. Die Verhandlungen könnten zugleich einen Weg aus dem seit Ende Februar andauernden Konflikt eröffnen.
Trumps Zustimmung stürzt auf 32 Prozent
Für Trump kommt der Vorstoß zu einem politisch heiklen Zeitpunkt. Die Folgen des Iran-Konflikts belasten die amerikanischen Verbraucher. Besonders die stark gestiegenen Kraftstoffpreise sorgen für Unmut.
Eine aktuelle Reuters/Ipsos-Umfrage kommt für Trump nur noch auf 32 Prozent Zustimmung – der niedrigste Wert seiner politischen Laufbahn. Auch unter Republikanern ging die Zustimmung innerhalb einer Woche deutlich zurück.
US-Präsident droht dem Iran mit "Auslöschung"
Vor der UN-Generalversammlung verschärfte der US-Präsident seinen Ton gegenüber dem Iran massiv. Er stellte Teheran vor die Wahl zwischen "Größe" und "Auslöschung". Noch härter hatte Trump zuvor im Gespräch mit "Fox News" formuliert. In einem Telefonat mit dem US-Sender drohte er dem Iran: "Ob und wann ich die gesamte Nation in die Luft jage."
Der Iran bleibt ebenfalls konfrontativ. Präsident Massud Peseschkian warf den USA "Terrorismus" vor.
So prallen derzeit zwei Ebenen aufeinander: Während Trump und Teheran öffentlich mit harten Worten auftreten, laufen hinter den Kulissen Gespräche über einen möglichen Ausweg aus dem Konflikt. Das Sieben-Tage-Angebot könnte dabei zum entscheidenden Test für Trumps Iran-Politik werden.
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sba/bua/news.de/stg
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