JD Vance : Vance bringt Trump mit Schlaf-Geständnis in Erklärungsnot

JD Vance wollte offenbar Donald Trumps unermüdlichen Einsatz loben. Stattdessen liefert der Vizepräsident neue Munition für die nächste Gesundheitsdebatte um den 80-jährigen US-Präsidenten.

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Schlafloser Trump? JD Vance liefert unfreiwillig neue Steilvorlage (Foto) Suche
Schlafloser Trump? JD Vance liefert unfreiwillig neue Steilvorlage Bild: picture alliance/dpa/AP | Julio Cortez
  • JD Vance enthüllt Trumps bizarre nächtliche Arbeitsroutine
  • Vance löst unfreiwillig neue Gesundheits-Spekulationen um Trump aus
  • Mehrere Aufnahmen sollen Trump bei einem Nickerchen zeigen
  • Weißes Haus weist Vorwurf zurück, Trump sei eingeschlafen

Donald Trump arbeitet angeblich dann, wenn andere längst schlafen. Was als Lob für die Energie des 80-jährigen US-Präsidenten gedacht war, könnte nun allerdings zum Eigentor werden. Vizepräsident JD Vance, der zuletzt immer wieder heftige Kritik einstecken musste, plauderte in einem Podcast über Trumps nächtliche Arbeitsroutine – und lieferte damit ausgerechnet jenen neuen Gesprächsstoff, der die Debatte über Trumps Alter und Gesundheitszustand erneut anheizt.

Vance plaudert über Trumps bizarre Schlaf-Routine - und sorgt für Gesundheits-Wirbel

"Daily Star" zufolge schilderte Vance im "All-In"-Podcast, dass Trump auch tief in der Nacht noch Kabinettsmitglieder kontaktiere. Dabei erzählte er über Finanzminister Scott Bessent: "Scott Bessent scherzt immer, dass er uns um 2:30 Uhr morgens anruft und fragt: 'Bist du wach?' Und dann denkt man sich: Nein, Sir, war ich nicht, aber jetzt schon!"

Vance betonte anschließend, Trump sei "zu jeder Tages- und Nachtzeit am Arbeiten". Die Episode war offenbar als Beleg für Trumps außergewöhnliche Energie gedacht. Stattdessen stellt sich für Kritiker die Frage, wie gesund eine solche Arbeitsroutine für einen 80-Jährigen tatsächlich ist.

Trump dauermüde? Angebliche Nickerchen bringen "The Don" in Bedrängnis

Besonders brisant wirkt Vances Schilderung vor dem Hintergrund der Bilder von der 9/11-Gedenkfeier am Pentagon. Während der Zeremonie am 11. September wirkte Trump zeitweise müde, schloss die Augen und neigte den Kopf nach vorne. Im Netz wurde deshalb spekuliert, ob der Präsident eingeschlafen sein könnte. Und auch bei seinem jüngsten Pressetermin im Oval Office hatte Trump sichtlich mit seiner Müdigkeit zu kämpfen.

Damit bekam die Debatte über Trumps Alter und Belastbarkeit neue Nahrung.Aus den Aufnahmen lässt sich allerdings kein tatsächlicher Gesundheitszustand ableiten.

Weißes Haus dementiert Einschlafen von Trump

Das Weiße Haus widersprach den Spekulationen entschieden. Sprecher Davis Ingle erklärte, Trump habe "andächtig zugehört und der Opfer sowie der heldenhaften Ersthelfer gedacht, die an jenem schicksalhaften Tag auf tragische Weise ihr Leben verloren". Wer behaupte, der Präsident habe geschlafen, lüge.

Vances Aussagen über die nächtlichen Arbeitsstunden dürften die Diskussion dennoch weiter befeuern. Ausgerechnet der Versuch, Trumps Energie hervorzuheben, liefert damit neuen Stoff für Spekulationen über den 80-jährigen Präsidenten.

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