Donald Trump und Katie Zacharia: Trump überschüttet seine Neue mit Lob – dann fliegen ihre Pöbel-Posts auf
Donald Trump schwärmt öffentlich von seiner neuen Sprecherin Katie Zacharia. Doch ihre alten Pöbel-Posts und Verschwörungstheorien sorgen für Zündstoff – und werfen ein Schlaglicht auf ihre digitale Vergangenheit.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Katie Zacharia übernimmt die Rolle der Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump
- Trump lobte seine Vertraute öffentlich mit überschwänglichen Worten
- Alte Beiträge mit Verschwörungstheorien und Angriffen auf Demokraten rücken erneut in den Fokus
Die neue Stimme des Weißen Hauses heißt Katie Zacharia – und sie sorgt schon vor ihrem ersten Arbeitstag für Schlagzeilen. Die 41-jährige Mutter von vier Kindern tritt heute offiziell ihren Dienst als Pressesprecherin von Präsident Donald Trump an. Sie folgt auf Karoline Leavitt, die den Posten im August aufgegeben hatte, um sich stärker ihrer Familie zu widmen. Leavitt arbeitet inzwischen als Kommentatorin für Fox News.
Trump schwärmt öffentlich von seiner neuen SprecherinKatie Zacharia
Für besonderes Aufsehen sorgte am Wochenende ein Truth-Social-Beitrag des 80-jährigen Präsidenten über seine neue Sprecherin, den "The Daily Beast" als peinlich schwärmerisch beschrieb. Doch nicht nur Trumps überschwängliche Worte werfen Fragen auf – auch Zacharias eigene Social-Media-Vergangenheit mit Verschwörungstheorien und heftigen Attacken gegen Demokraten dürfte ihre Amtszeit von Beginn an begleiten.
"Katie war von Anfang an bei mir": Trump lobt seine Vertraute
Am Freitag hatte Trump die Personalie verkündet und dabei von einer "makellosen Bilanz der Unterstützung" gesprochen. Zacharia sei eine "loyale und brillante Anhängerin" sowie ein "hingebungsvoller Fan und Mitglied von MAGA". Am Sonntag legte er auf Truth Social nach und schloss mit den Worten: "Katie war von Anfang an bei mir, im Geiste, und wird einen fantastischen Job machen!" Zacharia teilte den Beitrag pflichtbewusst auf ihrem X-Account.
Wer ist Katie Zacharia? Ihre Karriere vor dem Weißen Haus
Ihre erste Pressekonferenz ist für Dienstag angesetzt. Zuvor war sie als Kommunikationsberaterin bei Trumps Medienunternehmen Trump Media and Technology Group tätig, das Truth Social betreibt. Kurzzeitig diente sie auch als Sprecherin im Heimatschutzministerium unter der inzwischen entlassenen Kristi Noem. Beim Republican National Committee fungierte sie 2024 als Pressesprecherin. Ihr Ehemann Tyler Zacharia ist als Entertainment- und Investment-Manager tätig und hat über 15 Filme produziert – darunter Martin Scorseses "The Irishman".
Pizzagate, "Pädophile" und Nazi-Vergleiche - Trumps neue Sprecherin sorgt im Netz für Entsetzen
Zacharias digitale Vergangenheit birgt erheblichen Zündstoff. Auf ihren Social-Media-Kanälen verbreitete sie unter anderem die Pizzagate-Verschwörungstheorie und bezeichnete Demokraten wiederholt als Pädophile. So kommentierte sie 2022 einen Artikel über den Timothée-Chalamet-Film "Bones and All" mit den Worten: "Die radikalen linken Hollywood-Eliten sind kranke pädophile Kannibalen. Überzeugt mich vom Gegenteil."
Im selben Jahr teilte sie auf Truth Social einen Beitrag, in dem es hieß: "Demokraten wollen eure Kinder maskieren und vergewaltigen. Das ist ihre satanische Plattform." Darüber hinaus versuchte sie, die Abtreibungspille in direkte Verbindung mit Nazi-Deutschland und Konzentrationslagern zu bringen. Auch gegen COVID-Maßnahmen wetterte sie öffentlich – Gesichtsmasken nannte sie "Gesichtswindeln", die Corona-Impfung stellte sie in Anführungszeichen.
Trump-Loyalität: Zacharia wirbt für den Präsidenten
Bereits am Samstag – einen Tag nach ihrer Ernennung – trat Zacharia bei "Fox & Friends" auf und schwärmte von einem Besuch im Weißen Haus. Trump habe ihr persönlich gezeigt, wo der neue Ballsaal entstehen werde. "Der Bau geht so schnell – er liegt vor dem Zeitplan, unter dem Budget, und es wird großartig", lobte sie das Prestigeprojekt des Präsidenten.
Ihre Ergebenheit gegenüber Trump dokumentiert Zacharia auch abseits des Fernsehens ausgiebig. Im Januar veröffentlichte sie ein Workout-Video mit Musik von MAGA-Rapper Kid Rock, in dem sie gegen Kritiker ihrer Trump-Kappe austeilte. Im Dezember postete sie ein gemeinsames Foto mit dem Präsidenten und nannte ihn "den Mann, der es cool gemacht hat, Republikaner zu sein".
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