Donald Trump muss zittern: Republikaner in Panik - Obama könnte Trump den Senat kosten

Barack Obama macht mobil – und Donald Trumps Republikaner schlagen Alarm! Vor den Midterms wächst die Angst vor einer blauen Welle. Eine dramatische Spendenmail offenbart, wie sehr Trumps Partei um ihre Macht im Senat fürchtet.

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Obama macht Trump das Leben schwer – jetzt wächst die Angst vor der Wahlschlappe. (Foto) Suche
Obama macht Trump das Leben schwer – jetzt wächst die Angst vor der Wahlschlappe. Bild: picture alliance / Andrew Harnik/AP/dpa | Andrew Harnik
  • Trumps Republikaner zittern vor Barack Obama
  • Republikaner warnen vor einer möglichen Übernahme des Senats durch die Demokraten
  • Der Ex-Präsident unterstützt demokratische Kandidaten in mehreren umkämpften Bundesstaaten
  • Trump droht Machtverlust im Senat nach Midterms

Die US-Zwischenwahlen werden für Donald Trump zur Machtprobe – und ausgerechnet Barack Obama könnte den Republikanern einen Strich durch die Rechnung machen, wie aktuell "The Daily Beast" berichtet. Während der frühere Präsident die Demokraten im Wahlkampf unterstützt, schlagen Trumps Parteifreunde Alarm. Eine dramatische Spendenmail offenbart, wie groß die Sorge vor dem Verlust der Senatsmehrheit ist.

Angst vor Obama-Comeback: Trumps Republikaner fürchten den Machtverlust

Die Angst vor einer blauen Welle ist bei den Republikanern offenbar so groß, dass sie ihre Unterstützer mit drastischen Worten mobilisieren. Das National Republican Senatorial Committee (NRSC) verschickte eine E-Mail mit der Betreffzeile "Obama plant Senats-Übernahme". Darin warnt das Komitee vor einem möglichen Machtwechsel im Senat.

"Es galt lange als ausgeschlossen, dass die Demokraten VIER SITZE gewinnen könnten, um die Senatsmehrheit des Präsidenten zu übernehmen", heißt es in dem Schreiben, das die progressive Plattform "Crooks&Liars" veröffentlichte. "Aber nun befinden wir uns auf der Zielgeraden, und Obama setzt ALLES auf die Übernahme des Senats."

Besonders alarmierend aus Sicht der Republikaner: Laut der Mail liegen sie in Umfragen zu den Midterm-Wahlen acht Prozentpunkte zurück. Der Appell an die Unterstützer fällt entsprechend drastisch aus: "Ohne eure Unterstützung werden wir HAUSHOCH VERLIEREN!"

Barack Obama unterstützt Demokraten im Wahlkampf

Der frühere US-Präsident ist wieder verstärkt politisch aktiv. Am Mittwoch organisierte er eine Spendenveranstaltung zugunsten des Democratic Senatorial Campaign Committee. Außerdem wirbt er persönlich für demokratische Kandidaten in umkämpften Bundesstaaten.

In Texas unterstützt Obama James Talarico, in Iowa Josh Turek. In Maine stellte er sich hinter Troy Jackson, der die republikanische Senatorin Susan Collins herausfordert. Laut "The Daily Beast" ließ sein Team zudem Werbespots für rund zwei Dutzend weitere Kandidaten produzieren, die im Oktober ausgestrahlt werden sollen.

Sieben umkämpfte Senatsrennen erhöhen den Druck auf Trumps Partei

Laut Cook Political Report gelten die Senatsrennen in Alaska, Iowa, Kansas, Maine, Michigan, Ohio und Texas als völlig offen. In North Carolina stehen die Republikaner ebenfalls unter Druck. In Georgia kämpft hingegen der demokratische Senator Jon Ossoff um seinen Sitz. In New Hampshire zeichnet sich ebenfalls ein umkämpftes Rennen ab.

Das NRSC warnt deshalb vor einem "entscheidenden Schlag" gegen Trump. Um die Kontrolle über den Senat zu behalten, können sich die Republikaner kaum Sitzverluste leisten.

Jon Ossoff: Wird er zum "neuen Obama"?

Besonders wichtig ist für die Demokraten Georgia. Dort unterstützt Obama den amtierenden Senator Jon Ossoff mit einem Radiospot. Darin wirbt er für den Schutz der Wahlrechte, Bürgerrechte und eine Wirtschaft, die allen zugutekomme.

Der 39-jährige Ossoff gewann seinen Senatssitz 2021. Beobachter vergleichen seinen politischen Aufstieg und seine rhetorischen Fähigkeiten mit Obamas Weg ins Weiße Haus. In der aktuellen Wahlkampfschlacht wird er damit zu einer wichtigen Figur für die Demokraten – und zu einem weiteren Grund für die Nervosität der Republikaner.

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