Donald Trump: Neuer Trump-Hammer - jetzt sollen sogar die Ozeane umgetauft werden

Erst der Golf von Mexiko, dann der Ontariosee – jetzt nimmt Donald Trump die ganz großen Gewässer ins Visier. Der US-Präsident will offenbar den Atlantik oder den Pazifik umbenennen. Ein Name schwebt ihm bereits vor.

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Trump will jetzt sogar die Ozeane umbenennen! (Foto) Suche
Trump will jetzt sogar die Ozeane umbenennen! Bild: picture alliance/dpa/AP | George Walker IV
  • Trump will den Atlantik und den Pazifik umbenennen
  • Trump bringt die Namen "Trump Ocean" und "Ocean of the Americas" ins Spiel
  • Bereits zuvor ließ der US-Präsident Gewässer und den höchsten Berg der USA umbenennen
Donald Trump reicht die bisherige Landkarte offenbar nicht: Der US-Präsident möchte einem der größten Ozeane der Erde einen neuen Namen verpassen – und dabei womöglich seinen eigenen Namen verewigen.

Trump will Atlantik oder Pazifik umbenennen

Bei einer Kundgebung in Clarksville im US-Bundesstaat Tennessee stellte der 80-Jährige seine Idee vor. "Wir brauchen einen Fluss, wir brauchen einen Ozean. Also habe ich an den Atlantik oder den Pazifik gedacht", erklärte Trump vor seinen Anhängern. "Wir nennen ihn 'Trump Ocean' oder 'Ocean of the Americas'. So etwas in der Art."

Der Präsident machte zugleich deutlich, dass er sein Vorhaben noch während seiner Amtszeit verwirklichen möchte. "Ich denke, wir sollten einen Ozean haben, bevor ich gehe", sagte er. Bereits Ende August hatte Trump bei einer Unterzeichnungszeremonie für Exekutivverordnungen mit dem Vorschlag geliebäugelt.

Vom Golf von Mexiko bis zum Ontariosee: Trump benennt Gewässer um

Es wäre nicht Trumps erste Änderung auf der Landkarte.Im Januar 2025 ordnete er per Exekutiverlass an, den Golf von Mexiko in "Gulf of America" umzubenennen. Damals begründete er seinen Vorstoß unter anderem mit dem Klang des neuen Namens: "Das hat einen wunderschönen Klang", schwärmte er vor Reportern.

Im August folgte der Ontariosee, der auf US-Karten als "Lake America" geführt werden soll. Trump demonstrierte die Änderung in einem TikTok-Video mit einem Filzstift. Auch beim höchsten Berg der USA machte er eine frühere Namensänderung rückgängig: Aus Mount Denali wurde wieder Mount McKinley.

Diese Namen will Trump nicht ändern

Einige geografische Bezeichnungen sollen dagegen bleiben. Den Hudson River verschonte Trump mit Verweis auf den Entdecker Henry Hudson: "Der hat gute Arbeit geleistet, als er das Ding vor langer Zeit hochgesegelt ist." Auch der Mississippi bleibt bislang unangetastet – Trump verwies dabei auf seine Wahlergebnisse in der Region.

Darüber hinaus brachte der Präsident in der Vergangenheit "New America" als neuen Namen für den Bundesstaat New Mexico und "Trump Strait" für die Straße von Hormus ins Gespräch. Bei Einrichtungen setzte seine Regierung ebenfalls auf Namensänderungen: Das Institute of Peace trägt inzwischen den Namen "Donald J. Trump Institute of Peace".

"Trump Ocean": Andere Länder müssen nicht mitziehen

Doch selbst wenn Trump die Bezeichnung eines Ozeans auf US-Karten ändern lässt, gilt der neue Name nicht automatisch weltweit. Wie die Associated Press berichtet, können US-Behörden die eigenen geografischen Bezeichnungen festlegen. Andere Staaten und internationale Organisationen sind daran jedoch nicht gebunden.

Der Golf von Mexiko heißt deshalb außerhalb der USA weiterhin so. Ob Trump tatsächlich einen Ozean umbenennen lässt und welcher Name es werden könnte, bleibt vorerst offen.

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