Donald Trump: US-Präsident entsetzt mit Anordnung - sofort holt ihn der Spott ein
Per Dekret hat Donald Trump den Lake Ontario kurzerhand in "Lake America" umbenannt. Doch damit nicht genug: Der US-Präsident ließ durchblicken, dass auch Atlantik und Pazifik bald neue Namen bekommen könnten.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump eskaliert im Streit mit Kanada
- Trump-Behörde setzt Anweisung sofort um
- Donald Trump attackiert nach Zoll-Hammer
- Donald Trump entsetzt mit Umbenennung von Atlantik und Pazifik
Der US-Präsident hat im schwelenden Konflikt mit dem nördlichen Nachbarland Kanada eine weitere Provokation nachgelegt: Donald Trump unterzeichnete in Washington ein Dekret, das den Lake Ontario künftig in "Lake America" umbenennt. Die Namensänderung gelte "sofort", erklärte Trump. Es ist nicht die einzige Kanada-Kontroverse, für die Donald Trump in den vergangenen Tagen gesorgt hat.
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Donald Trump eskaliert im Streit mit Kanada
Zuvor hatte Donald Trump in einer Videobotschaft eine Karte präsentiert, auf der der See bereits seinen neuen Namen trug. Dazu stellte er klar, die Vereinigten Staaten rechneten nicht damit, "noch viele Geschäfte mit Ontario zu machen". Der Ontariosee, einer der fünf Großen Seen Nordamerikas, bildet die natürliche Grenze zwischen der gleichnamigen kanadischen Provinz und dem US-Bundesstaat New York. Die Umbenennung reiht sich in den eskalierenden Handelskonflikt zwischen Washington und Ottawa ein, der am vergangenen Wochenende nach gescheiterten Verhandlungen eine neue Stufe erreicht hatte.
Trump-Behörde setzt Anweisung sofort um
Dass es Trump ernst meint, zeigt die behördliche Umsetzung: Noch am selben Tag teilte der Direktor des U.S. Geological Survey, Dr. Ned Mamula, dem Innenministerium die offizielle Vollzugsmeldung mit. Trump veröffentlichte das entsprechende Schreiben auf seinem Account bei Truth Social. Demnach führt die US-Kartografiebehörde den bisherigen Lake Ontario in sämtlichen elektronischen Dokumenten nun als "Lake America".
Donald Trump attackiert nach Zoll-Hammer
Auslöser der jüngsten Eskalation war das Scheitern bilateraler Handelsgespräche am vergangenen Wochenende. Washington hatte daraufhin massive Zollerhöhungen gegen das Nachbarland verhängt, worauf Ottawa mit eigenen Gegenzöllen konterte.
Besonders deutlich fiel die Reaktion von Ontarios Premierminister Doug Ford aus: Trump "kann meine vier Buchstaben", erklärte er. Ford drohte zudem damit, die Stromlieferungen an die US-Bundesstaaten New York, Michigan und Minnesota zu drosseln und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen einzuschränken. Die Provinz Ontario ist wirtschaftlich besonders eng mit den Vereinigten Staaten verwoben. Sie ist nicht nur Kanadas bevölkerungsreichste Region, sondern exportiert auch in großem Umfang Fahrzeuge, Autoteile sowie Metall- und Mineralerzeugnisse in die USA.
Donald Trump entsetzt mit Umbenennung von Atlantik und Pazifik
Die Umbenennung von Gewässern entwickelt sich offenbar zu einem wiederkehrenden Instrument in Trumps außenpolitischem Werkzeugkasten. Bereits an seinem ersten Tag im Amt hatte er den Golf von Mexiko per Dekret zum "Golf von Amerika" erklärt. Mexiko weigert sich zwar, den neuen Namen anzuerkennen, doch auf offiziellen US-Karten und bei Google innerhalb der Vereinigten Staaten ist die Bezeichnung längst etabliert.
Damit nicht genug: Trump deutete an, dass er als Nächstes auch die Namen des Atlantischen und des Pazifischen Ozeans ändern könnte. Wohin die Reise bei den Ozeanen gehen soll, ließ er offen. Parallel dazu sorgt der Präsident mit seinen wiederholt geäußerten Fantasien, Kanada als 51. Bundesstaat der USA einzugliedern, weiterhin für Irritationen beim nördlichen Nachbarn.
US-Präsident verspottet im Netz für Namensänderung
Beim Netzwerk X musste man nicht lange auf den Trump-Spott warten. Unter einem Video, das Trumps Erklärung hinsichtlich seiner möglichen Pazifik- und Atlantik-Umbenennung, zeigt, heißt es in den Kommentaren unter anderem:
- "Das ist doch wohl ein Witz. Total kindisch. Das ist seine Art, sich an Leuten zu rächen, die ihn nicht mögen oder ihn in seine Schranken weisen. Das ist erbärmlich. Wie ein Kind"
- "Warum schreibt man nicht einfach seinen Namen auf alles? Dann kann er endlich mit den täglichen Durchführungsverordnungen aufhören."
- Das ist es, worüber er will, dass wir reden. Nicht über die Epstein-Akten[...] Nicht über Benzinpreise. Nicht über Lebensmittelrückrufe. Nicht über Masern.Nicht über den Waffenmangel.Nicht über den Krieg im Iran.
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rut/news.de
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