Wladimir Putin: Top-General ist sicher - Kremlchef hat seinen Nato-Krieg begonnen
Wladimir Putin führt nach Einschätzung eines früheren Nato-Oberbefehlshabers bereits jetzt Krieg gegen das westliche Bündnis - während US-Präsident Donald Trump dem Kremlchef noch bescheinigt, kein Nato-Gebiet angreifen zu wollen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Wladimir Putin hat Nato-Krieg schon begonnen laut Ex-Nato-General
- Donald Trumps Deal mit Wladimir Putin belastet das Bündnis
- Top-Militär sicher: Putin verfolgt Plan für Krieg mit der Nato
Der ehemalige Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Curtis Scaparrotti, hat eine eindringliche Warnung ausgesprochen: Russland befinde sich bereits jetzt im Krieg mit dem westlichen Verteidigungsbündnis. Der pensionierte Vier-Sterne-General äußerte sich bei einer Veranstaltung der Denkfabrik Atlantic Council in Washington, wie unter anderem der "Daily Star" berichtet.
Bereits zuletzt hatte der ehemalige US-Sondergesandte Keith Kellogg beim Warschauer Sicherheitsforum überraschend deutliche Worte für Wladimir Putin gefunden. Der Ex-General ist sich sicher, dass den Kremlchef eine Niederlage erwartet und er seine Schwäche bereits offenbart hat. Gleichzeitig sorgte eine irritierende Bunker-Behauptung rund um Wladimir Putin für Schlagzeilen.
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Wladimir Putin hat Nato-Krieg schon begonnen laut Ex-Nato-General
Moskau greife die Allianz systematisch durch hybride Kriegsführung an, erklärte Scaparrotti, der von 2016 bis 2019 als "Supreme Allied Commander Europe" die US-Streitkräfte in Europa befehligte. Zu den eingesetzten Mitteln zählten unter anderem Drohnen- und Cyberattacken gegen Mitgliedsstaaten.
Eines der zentralen Ziele des Kremls sei es, die Nato zu "brechen", so der Ex-Kommandeur. Hinter den feindlichen Aktivitäten Russlands stecke eine langfristige Strategie, die darauf abziele, einzelne Länder zu destabilisieren und das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Regierungen sowie in das Bündnis zu erschüttern.
Donald Trumps Deal mit Wladimir Putin belastet das Bündnis
Scaparrottis Warnung fällt in eine Phase erheblicher transatlantischer Spannungen. US-Präsident Donald Trump hat zuletzt ein Abkommen über Diesellieferungen mit Russland geschlossen, um angesichts der bevorstehenden US-Zwischenwahlen im November die steigenden Kraftstoffpreise im eigenen Land zu senken. Kritiker werfen ihm vor, damit indirekt Moskaus Militäroffensive gegen die Ukraine zu finanzieren.
Der Streit um den Deal hat Trump dazu veranlasst, einen Führungswechsel in der Ukraine zu fordern. Zudem behauptete er, Kremlchef Wladimir Putin sei stärker an einem Friedensabkommen interessiert als die Regierung in Kiew. Darüber hinaus sind Fragen zur geheimdienstlichen Zusammenarbeit der USA mit ihren Verbündeten aufgekommen. Auch die Bereitstellung von Elon Musks Starlink-Satellitennetzwerk, auf das die Ukraine bei ihrer Verteidigung angewiesen ist, steht zur Debatte. Washingtons Bündnistreue wird zunehmend angezweifelt.
Top-Militär sicher: Putin verfolgt Plan für Krieg mit der Nato
Scaparrotti erläuterte bei der Veranstaltung das grundlegende Problem im Umgang mit Russland: Der Kreml unterscheide in seiner Militärdoktrin nicht zwischen Krieg und Frieden. "Dinge, die wir üblicherweise der Friedensseite zuordnen, wie diese hybriden Aktivitäten - etwas unterhalb eines großen physischen Angriffs oder eines konventionellen Militäreinsatzes - gehören für sie zum gesamten Spektrum des Krieges, anders als bei uns", erklärte der General.
Für Moskau seien solche Maßnahmen Routine. Die westlichen Staaten müssten sich dieser Realität stellen. "Aus meiner Sicht befinden wir uns, gemessen an ihrem Spektrum, heute innerhalb der Allianz im Krieg mit Russland", betonte Scaparrotti. Der Ex-Kommandeur warnte davor, die russischen Aktivitäten als willkürlich abzutun. "Man kann sich darauf verlassen, dass dahinter ein Plan steckt, dass er strategisch und langfristig angelegt ist", sagte er. Die Nato müsse den Schutz ihrer Infrastruktur deutlich ernster nehmen.
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rut/news.de/stg
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