Donald Trump: "The Don" strotzt vor Selbstbewusstsein - und wird als Lügner entlarvt

Wenn es nach Donald Trump geht, stehen er und die Republikaner vor den US-Zwischenwahlen so stark wie nie da - aktuelle Umfragen strafen "The Don" jedoch Lügen und enthüllen die Wahrheit, die Trump gefährlich werden könnte.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Trotz alarmierender Umfragewerte kurz vor den Zwischenwahlen strotzt Donald Trump nur so vor Selbstbewusstsein. (Foto) Suche
Trotz alarmierender Umfragewerte kurz vor den Zwischenwahlen strotzt Donald Trump nur so vor Selbstbewusstsein. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Slocum
  • Donald Trump vor den Midterms von sich selbst überzeugt wie eh und je
  • US-Präsident stellt ungebrochenes Selbstbewusstsein in Truth-Social-Post zur Schau
  • Donald Trump kassiert Negativ-Rekord in Umfragen - kein Präsident war je unbeliebter

Die Zwischenwahlen in den USA sind nur noch wenige Wochen entfernt und für Donald Trump wird die Luft immer dünner: Am 3. November stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner über die Neubesetzung des Repräsentantenhauses sowie einen Teil der Sitze im Senat im US-Kongress ab. Die Republikaner wollen ihre nur noch hauchdünne Mehrheit in den beiden Parlamentskammer verteidigen - verlieren sie ihre Mehrheit, wird es für US-Präsident Donald Trump deutlich schwieriger, seine Politik durchzusetzen.

Donald Trump erlebt Umfrage-Desaster - und bleibt trotzdem von sich selbst überzeugt

Auf allen Kanälen versucht der 80-Jährige folgerichtig, bis zu den Midterms möglichst viele US-Amerikaner zu überzeugen, die Republikaner zu wählen - bevorzugt nutzt Donald Trump für seine Appelle seine Social-Media-Plattform "Truth Social", wo er am 30. September in einem Beitrag den Beweis antrat, trotz schwindender Umfragewerte felsenfest von sich selbst überzeugt zu sein.

US-Präsident schwärmt von USA-Wohlstand und beschuldigt "Fake-Medien"

Trump beteuerte in seinem Beitrag, dass es den USA "wirklich gut" gehe, "in vielerlei Hinsicht sogar besser als jemals zuvor", so der Präsident. Das Problem an der Sache: "Die Öffentlichkeit begreift einfach nicht, wie gut wir dastehen", klagte Trump sein Leid und hatte sofort die Schuldigen ausfindig gemacht: "Die Fake-Medien weigern sich, unsere Rekord-Zahlen zu verbreiten - deshalb tue ich mein Bestes, um das selber zu erledigen!"

Donald Trump unbeliebt wie nie - diesen Zahlen strafen den US-Präsident Lügen

Beweise für seine kühnen Behauptungen blieb Donald Trump wie gewohnt schuldig. Unterdessen legte der CNN-Journalist und politische Analyst Harry Enten Zahlen vor, die Trump als Lügner dastehen lassen. Den jüngsten Erhebungen zufolge stehe der 80-Jährige in der Tat auf einer Umfrage-Spitzenposition - allerdings nur bei der Frage, welcher Präsident der US-Geschichte die größte Ablehnung der Bevölkerung vor einer Zwischenwahl auf sich vereine. Ganze 50 Prozent der Befragten lehnten Trump rundheraus ab - vor den Midterms 2018 stand Trump während seiner ersten Amtszeit noch bei 45 Prozent, sein republikanischer Amtsvorgänger George W. Bush kam 2006 auf 41 Prozent Ablehnung. Harry Entens Fazit zufolge sei derzeit ein "rekordverdächtiger Hass gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten" zu erkennen.

Weitere Beiträge zum politischen Geschehen in den USA und Donald Trump gibt's hier:

/news.de/dpa

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.