13.04.2021, 07.33 Uhr

Tödliche Schüsse in Louisiana: Kind (3) spielt mit Papas Waffe - und stirbt durch Schuss

Ein kleiner Junge, erst drei Jahre alt, ist im US-Bundesstaat Louisiana unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Als der Vater des Kindes abgelenkt war, spielte der Kleine mit einer Waffe - bis sich ein Schuss löste.

Das leichtfertige Spiel mit einer Waffe bezahlte ein dreijähriges Kind aus dem US-Bundesstaat Louisiana mit dem Leben (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Andrey Popov

Es sah alles danach aus, als würde es für einen Vater und seinen drei Jahre alten Sohn in dem Örtchen Baker im US-Bundesstaat Louisiana ein ganz normaler Tag werden - bis ein Schicksalsschlag von einer Sekunde auf die andere alles veränderte. Der kleine Junge, der fröhlich spielte, ist plötzlich tot - gestorben durch eine Schusswaffe.

Kind (3) spielt mit Schusswaffe, während Vater abgelenkt ist

Die traurigen Details des Unglücks sind aktuell in der britischen "Metro" zu lesen. Demnach war das Kleinkind mit seinem Vater daheim und spielte, während der Vater in der Küche damit beschäftigt war, das Mittagessen zuzubereiten. Wohl aus diesem Grund blieb der kleine Junge kurz unbeaufsichtigt, was dem Knirps zum Verhängnis werden sollte. Das Kind, das Polizeiangaben zufolge mit zwei weiteren Kindern im Haus war, fand aus bislang ungeklärter Ursache eine halbautomatische Schusswaffe und begann, damit zu spielen. Bei der Pistole handelte es sich dem Vernehmen nach um eine Waffe, die der Vater des Jungen erst kurz zuvor aus Selbstschutzgründen erworben hatte.

Dreijähriger Junge erschießt sich selbst beim Spielen - Notarzt kann sein Leben nicht retten

Plötzlich löste sich ein Schuss, der das kleine Kind traf. Obwohl der Vater, nachdem er den Schuss hörte, sofort den Notarzt rief, konnten die Rettungskräfte nichts mehr für den Jungen tun, er wurde am Ort des Geschehens für tot erklärt. Die beiden anderen im Haus anwesenden Kinder wurden nicht verletzt.

Der Vater des Kindes wurde für Befragungen auf das Polizeirevier gebracht. Nach dem Tod des Kindes wurde seitens der Polizei nicht bestätigt, wie viele Schüsse abgefeuert wurden, wie das Kind an die Waffe gelangen konnte oder ob die anderen Kinder ebenfalls mit der Pistole hantiert hatten. Dem Vater des Jungen droht nur dann eine Anklage, wenn nachgewiesen werden kann, dass der Mann die Waffe nicht kindersicher verstaut hatte.

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"Tragische Dinge passieren": Junge (3) starb durch Waffenunfall

Für die Polizei deutet nach aktuellem Kenntnisstand alles darauf hin, dass der Dreijährige durch einen Unfall ums Leben kam. "Kleine Kinder sind neugierig, und tragische Dinge wie dieses können passieren", zitiert die "Metro" Carl Dunn, den Polizeichef der Stadt Baker, der nach eigenen Angaben das Recht auf Waffenbesitz unterstützt.

Für die Familie des erschossenen Kindes dürften diese Worte der blanke Hohn sein. Der kleine Junge war Verwandten zufolge ein neugieriges, aktives und aufgewecktes Kind, das ständig neue Dinge entdecken wollte. Der ältere Bruder des Jungen sowie seine kleinere Schwester müssen nun ohne ihren Bruder weiterleben.

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loc/news.de

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