Erstellt von - Uhr

Wladimir Putin verspottet: Mit historischer Weltkarte! Mongolischer Ex-Präsident zerlegt Kreml-Chef

Für Wladimir Putin ist klar: Die Ukraine gehört eigentlich zu Russland. Das begründet der Kreml-Chef auch historisch. Wie absurd diese Behauptungen sind, machte nun Tsachiagiin Elbegdordsch, Ex-Präsident der Mongolei, deutlich.

Wladimir Putin erhebt Gebietsansprüche auf die Ukraine. Jetzt hagelt es für seine historische Begründung dafür Spott. (Foto) Suche
Wladimir Putin erhebt Gebietsansprüche auf die Ukraine. Jetzt hagelt es für seine historische Begründung dafür Spott. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP/AP | Alexander Zemlianichenko

Beim Interview mit dem umstrittenen US-Talkmaster Tucker Carlson wurden erneut die Großmachtfantasien Wladimir Putins deutlich. Der Kreml-Chef erläuterte anhand historischer Karten, dass die Ukraine eigentlich russisches Gebiet sei und enthüllte damit den wahren Grund für seine seit Februar 2022 andauernde Invasion. Das sorgt im Netz für Spott. Tsachiagiin Elbegdordsch, Ex-Präsident der Mongolei, blamiert Putin auf X (vormals Twitter), indem er dessen krude Theorien ad absurdum führt.

Wladmir Putin verspottet: Mongoleis Ex-Präsident Tsachiagiin Elbegdordsch macht Kreml-Chef mit historischen Karten lächerlich

Denn wie Elbegdordsch ebenfalls mit historischen Karten darstellt, dehnte sich das Mongolische Reich im 13. und 14. Jahrhundert unter Dschingis Khan und seinen Nachfahren einst unter anderem bis ins heutige China, Korea, Iran, die arabische Halbinsel, die Türkei und sogar bis in Teile der Ukraine und Russland aus. Wenn es nach Putins Argumentation ginge, müsste die Mongolei also heute noch Ansprüche auf diese Gebiete haben. Elbegdordsch fügt aber zu der Karte hinzu: "Nach Putins Rede. Ich habe eine historische Karte der Mongolei gefunden. Machen Sie sich keine Sorgen. Wir sind eine friedliche und freie Nation".

Lesen Sie auch:

Spott für Wladimir Putin wird im Netz gefeiert

Auf X wird der mongolische Ex-Präsident für den hämischen Post gegen Putin gefeiert. "Tweet des Jahres - und es ist Februar", heißt es dort unter anderem. "So gewinnt man einen Propagandakampf.", lautet ein weiterer Kommentar. Und ein weiterer Nutzer schreibt: "Respekt für den Humor." Tsachiagiin Elbegdordsch war von 2009 bis 2017 Präsident seines Landes. Er setzte sich stark für die Demokratisierung der Mongolei ein. Der Staat grenzt heutzutage im Norden an Russland und im Süden an China, hat nur noch eine Fläche von rund 1.564.000 Quadratkilometern (Platz 19 in der Welt).

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

/hos/news.de

Themen: