Von news.de-Redakteurin - 07.07.2019, 17.26 Uhr

Asteroid am 07.07.2019: DIESE XXL-Weltraumbrocken rasen heute auf uns zu

Am Sonntag sollen gleich drei gewaltige Asteroid extrem nah an der Erde vorbeifliegen. Doch es gibt Entwarnung: Ein Weltuntergang wird nicht befürchtet. Alle Infos zu Uhrzeit und Durchmesser lesen Sie hier.

Am Wochenende fliegen drei Asteroiden sehr nah an der Erde vorbei. Bild: Fotolia / AND Inc

Am Sonntag statten gleich drei Asteroiden der Erde einen Besuch ab. Einer davon ist besonders gewaltig. Zum Glück geht von ihnen laut Nasa keinerlei Gefahr für die Menschheit aus. Die Weltraumbehörde beobachtet nämlich sämtliche Weltraumriesen, die unserer Erde gefährlich nah kommen können. Immerhin können bei einer Kollision massive Schäden auf der Erde angerichtet werden.

Asteroiden am 7. Juli 2019: Riesige Gesteinsbrocken in Erdnähe

Auf seiner Webseite listet das "Center for Near Earth Object Studies" Asteroiden, deren Flugbahn dem blauen Planeten sehr nah kommen. Doch keine Sorge: Sehr nah ist dabei relativ. Als erdnah definiert die Nasa eine Entfernung von weniger als 3,84 Millionen Kilometer, also dem zehnfachen Mondabstand. Das ist immer noch weit genug weg.

Am 07.07.2019 rauschen gleich zwei Asteroiden an der Erde vorbei. Den Anfang macht Asteroid 2016 OF. Er ist mit einem Durchmesser von 64 bis 140 Metern ein Mega-Brocken. Gegen 05.06 Uhr soll er seinen erdnächsten Punkt erreichen. Danach folgt um 12.12 Uhr der Asteroid "2016 NO56". Mit einem Durchmesser von 20 bis 44 Metern ist er zwar deutlich kleiner, aber auch mit dieser Größe könnte er im Ernstfall Schäden verursachen.

Asteroid 2019 ME3 stattet der Erde in der Nacht zum 08.07.2019 einen Besuch ab. Gegen 01.36 Uhr erreicht dieser Gesteinsbrocken seinen erdnächsten Punkt. Mit einem Durchmesser von 38 bis 85 Metern ist er ebenfalls riesig. Angst muss die Menschheit allerdings nicht haben. Von keinem der drei Brocken geht eine Gefahr für die Erde aus.

Katastrophale Folgen eines Asteroiden-Einschlags auf der Erde

Die Folgen eines Einschlags wären katastrophal. 2013 zeigte die Explosion eines 20-Meter-Meteoriten über der russischen Millionenstadt Tscheljabinsk, welche Zerstörungswut ein Gesteinsbrocken aus dem All haben kann. Rund 7.000 Gebäude wurden beschädigt, etwa 1.500 Menschen verletzt. Die Explosion soll die zerstörerische Kraft von 30 bis 40 Hiroshima-Atombomben gehabt haben. Es wird angenommen, dass es auch ein Asteroiden-Einschlag war, der den Dinosauriern vor Millionen Jahren den Garaus machte.

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bua/loc/news.de

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