Tod durch Sepsis: Baby (1) stirbt nach fataler Fehldiagnose der Ärzte

Ein Baby-Mädchen aus England musste sterben, weil Ärzte sie falsch diagnostiziert und mit den falschen Medikamenten nach Hause geschickt haben. Die Eltern vermuteten eine Sepsis, wurden aber von den Medizinern nicht ernst genommen.

Die Sepsis des Kindes wurde nicht erkannt. Bild: AdobeStock/ bilderstoeckchen (Symbolfoto)

Sam McNeice und Phil Crandle haben durchlebt, was man keinen Eltern jemals wünschen würde. Das Paar aus England musste seine gerade einmal 15 Monate alte Baby-Tochter zu Grabe tragen. Evie Crandle wurde von Ärzten falsch behandelt. Statt die Sepsis, an der das Mädchen letztendlich starb, zu erkennen, gaben die behandelnden Mediziner dem Säugling die Schmerzmittel Ibuprofen und Calpol.

Baby (1) stirbt nach fataler Fehldiagnose der Ärzte

Wie der britische "Mirror" berichtet, ereignete sich diese Tragödie bereits im April vergangenen Jahres. Doch der Schmerz der Eltern über den Verlust ihrer Tochter ist längst nicht vergangen. Sams und Phils Herzen sind noch immer gebrochen. "Unser wunderschönes Baby wurde auf die schrecklichste Weise fallen gelassen", so die Mutter gegenüber dem "Mirror". "Wir haben unsere Tochter verloren und müssen nun damit leben, dass wir wussten, was mit ihr nicht stimmt."

Eltern vermuteten von Anfang an Sepsis bei ihrer Tochter

Denn anders als die Ärzte vermutetenSam McNeice und Phil Crandle von Anfang an eine Sepsis. Immer wieder haben sie die Mediziner darauf angesprochen. "Wir haben sie direkt ins Krankenhaus gebracht und fragten immer und immer wieder, ob es nicht eine Sepsis sein könnte. Ich erinnere mich daran, gefragt zu haben, ob sie sich sicher seien, dass es keine Sepsis ist."

Warum haben die Ärzte die Sepsis nicht erkannt?

Als die Eltern mit Evie im Krankenhaus eintrafen, zeigte sie bereits besorgniserregende Symptome. Laut "Mirror" war das kleine Mädchen lethargisch, hatte blaue Lippen und hohes Fieber mit 39,9 Grad Celsius! Für die Eltern klares Anzeichen, dass ihre Tochter sehr krank war. Sonst kannten sie ihr Mädchen nur fröhlich und aufgeweckt. Auch ihr Herzschlag war deutlich erhöht. Zwei Krankenschwestern gaben vor Gericht sogar zu Protokoll, dass sie vergessen hatten, die Sepsis-Dokumente auszufüllen.

Statt die kleine Evie also gegen eine lebensgefährliche Blutvergiftung zu behandeln, gingen die Ärzte von einer Harnwegsinfektion aus. Zwei Tage später war das kleine Mädchen tot.

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fka/loc/news.de

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