Tödliche Überdosis Kokain: Frau (38) stirbt Drogentod nach Oralsex 

Es sind ungeheuerliche Vorwürfe, denen sich ein Chefarzt aus Halberstadt im Harz gegenüber sieht. Der 42-jährige Mediziner soll mehrere Frauen beim Oralsex unter Drogen gesetzt haben. Eine der Sex-Partnerinnen starb dabei.

Im Harz ist ein 42-jähriger Chefarzt festgenommen worden, nachdem er vier Frauen beim Oralsex unter Drogen gesetzt hatte; eine der Frauen starb an einer Überdosis (Symbolbild). Bild: Fotolia / Andy Dean

Die Vorwürfe gegen einen 42 Jahre alten Chefarzt aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt wiegen schwer. Der Mediziner aus dem Landkreis Harz soll mit vier Frauen Oralverkehr gehabt haben und seine Sex-Partnerinnen dabei ohne ihr Wissen unter Drogen gesetzt haben, wie aus einem Bericht der "Volksstimme" hervorgeht.

Frau stirbt bei Oralsex an Überdosis Kokain

Während der Oralsex noch einvernehmlich vonstatten gegangen sein soll, wurde die Droge - dem Bericht zufolge handelte es sich um Kokain - den Frauen während des Oralverkehrs verabreicht. In drei Fällen kamen die ahnungslosen Frauen offenbar mit einem Rausch davon, doch die vierte Frau, eine 38-Jährige, starb durch eine Überdosis Kokain. Die Frau sei in der Wohnung des 42-jährigen Chefarztes bereits am 20. Februar "bewusstlos zusammengebrochen" und anschließend im Krankenhaus verstorben, nachdem die Ärzte die Frau nicht wiederbeleben konnten.

Chefarzt (42) aus Halberstadt setzt Frauen beim Sex unter Drogen - Festnahme!

Die drogenberauschten Sex-Spielchen des Mediziners sollen nun ein juristisches Nachspiel haben. Der Chefarzt, der am 29. März festgenommen wurde, befinde sich gegenwärtig in Untersuchungshaft, schreibt die "Volksstimme". Zunächst hatte der Arzt selbst einen Aufenthalt im Krankenhaus vor sich, da der Verdacht auf Drogenmissbrauch bestand. Parallel laufen die Ermittlungen gegen den Drogen-Doktor, der sich nun wegen Verdachts auf Körperverletzung mit Todesfolge in einem Fall und wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung in drei weiteren Fällen verantworten müsse. Im Zuge der Ermittlungen soll auch geprüft werden, ob es möglicherweise weitere Opfer des Arztes geben könnte, da dieser offenbar nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern bundesweit praktiziert habe.

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loc/sba/news.de

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