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Asteroid A / 207 U "Oumuamua": Riesiges Alien-Raumschiff auf dem Weg zur Erde? Stephen Hawking ermittelt!

Es sieht aus wie ein gigantischer Felsbrocken, der mit rasanter Geschwindigkeit durchs All jagt. Doch anerkannte Wissenschaftler - darunter Stephen Hawking - sind sich sicher: DAS könnte wirklich ein Alien-Raumschiff sein!

Diese Darstellung zeigt den Asteroiden 1I/2017 U1 "Oumuamua". Bild: dpa

Die neueste Entdeckung im Weltall sorgt seit einiger Zeit für ziemlich große Aufregung unter den schlausten Köpfen der Welt. Denn bei einem vermeintlich gigantischen Felsbrocken könnte es sich in Wahrheit um ein außerirdisches Raumschiff handeln.

Beweis für außerirdisches Leben? Forscher untersuchen unbekanntes Flugobjekt

Eine Gruppe Wissenschaftler, unter ihnen Stephen Hawking, untersucht mithilfe von High-Tech-Scannern, ob ein riesiges, zigarrenförmiges Weltraumobjekt, das gerade durch unser Sonnensystem rast, von einer fremden Zivilisation gesendet worden sein könnte. Das fragliche Objekt wurde auf den Namen "Oumuamua" getauft, ist etwa 400 Meter lang, 80 Meter breit und derzeit mit 315.000 Kilometer pro Stunde unterwegs, heißt es bei der "Daily Mail". Und obwohl es sich möglicherweise nur um einen Asteroiden handelt, hoffen die Forscher auf den ersten Beweis für außerirdisches Leben.

Stephen Hawking auf Spurensuche: Asteroid oder Alien-Raumschiff?

Das Team "Breakthrough Listen" wird nun das weltweit größte direktionierbare Radioteleskop bei Green Bank in West Virginia nutzen, um"Oumuamua" für zehn Stunden zu verfolgen. Dabei werden elektromagnetische Signale abgehört, die vergleichbar sind mit denen von Mobiltelefonen, aber von natürlichen Himmelskörpern nicht erzeugt werden können. Sollten diese Signale nachgewiesen werden können, wäre es ein Beweis dafür, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Asteroiden handelt.

Momentan ging es aber vor allem auch darum die Aufregung um das unbekannte Flugobjekt einzudämmen. Allerdings ließe der Name keinen großen Spielraum für Spekulationen, denn "Oumuamua" bedeutet auf Hawaiianisch: "Ein Botschafter aus der Ferne, der zuerst ankommt". Der offizielle Name des Flugobjekts lautet übrigens A / 207 U.

DARUM könnte es sich wirklich um ein Alien-Raumschiff handeln

Die Theorie, dass es sich um ein Raumschiff handeln könnte, kommt vor allem durch die außergewöhnlich Form des Objekts. Denn Asteroiden sind normalerweise rund und nicht länglich. "Forscher, die an Ferntransporten arbeiten, haben zuvor vorgeschlagen, dass eine Zigarren- oder Nadelform die wahrscheinlichste Architektur für ein interstellares Raumschiff ist, da dies Reibung und Schäden durch interstellares Gas und Staub minimieren würde", so Hawking und seine Kollegen von "Breakthrough Listen".

Hinzukommt, dass "Oumuamua" sehr "sauber" fliegt, ohne die übliche Wolke von Weltraumstaub zu emittieren, die Astronomen um Asteroiden normalerweise beobachten. Experten glauben, dass dies darauf hindeutet, dass er aus sehr dichtem Material besteht, wie Gestein, aber eben auch Metall.

DAS spricht gegen die Alien-Theorie

"Oumuamua" wurde erstmals am 19. Oktober von einem lang laufenden Forschungsprogramm namens Pan-STARRS entdeckt, das mit leistungsfähigen Teleskopen den Nachthimmel der Universität von Hawaii fotografiert und überwacht. Seine erstaunliche Geschwindigkeit hat einige Experten zu dem Schluss gebracht, dass es das erste Objekt ist, das uns von außerhalb unseres Sonnensystems besuchen könnte. Analytiker sagen auch, dass seine leicht rote Farbe anzeigt, dass das Objekt interstellarer kosmischer Strahlung ausgesetzt wurde, die härter ist als in unserem Sonnensystem üblich.

"Oumuamua" wurde am 19. Oktober entdeckt. Bild: dpa

Die Tatsache, dass es keine offensichtlichen Motoren zu haben scheint oder jegliche Anzeichen eines Antriebs zeigt, könnte die Theorie der interplanetaren Raumfahrzeuge zerstören. Aber Professor Avi Loeb, ein Astrophysiker von der Harvard University, wies darauf hin, dass "Oumuamua" vielleicht durch eine Art Segel angetrieben werden könnte. "Vielleicht haben die Aliens ein Mutterschiff, das schnell fliegt und kleinere Raumschiffe freisetzt, die auf Erkundungsmission in Planetensysteme gehen", so Professor Loeb gegenüber der Zeitschrift "Scientific American".

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mag/loc/news.de

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