Neues im Fall der verschwundenen Fünfjährigen
Fall vermisste Inga: Polizei steht vor einem Rätsel

Im Fall der verschwundenen Inga Gehricke aus Sachsen-Anhalt hat die Polizei die zuständige Ermittlungsgruppe erneut verkleinert. Der zuständige Polizeipräsident bezeichnete den Fall Inga als ein "Rätsel".

Die Ermittlungen im Fall Inga dauern noch an. Die Anzahl der Ermittler hingegen wurde nun erneut verringert. Bild: dpa

Die Polizei hat ihre Ermittlungsgruppe für die Suche nach der verschwundenen kleinen Inga Gehricke aus Sachsen-Anhalt erneut verkleinert. Ab sofort seien nur noch sieben Beamte ständig mit dem Fall beschäftigt, sagte der Präsident der Magdeburger Polizeidirektion, Andreas Schomaker, der "Bild"-Zeitung am Donnerstag.

Die kleine Inga aus Schönebeck: Im Wald bei Stendal verschwunden

Das fünfjährige Mädchen aus Schönebeck war im Mai 2015 in einem großen Waldstück bei Stendal spurlos verschwunden. Sie war mit ihrer Familie zu Besuch in Wilhelmshof gewesen. Es wird vermutet, dass Inga in den Wald lief, um Holz für ein Lagerfeuer zu suchen. Doch sie kehrte nicht wieder zurück. Die wohl größte Suchaktion des Landes begann: Tausende Beamte und Helfer durchkämmten tagelang die Umgebung - bislang ohne Erfolg.

Fall Inga bleibt ein "Rätsel"

Im Herbst 2015 war das Team von ursprünglich 30 bereits auf 15 Beamte reduziert worden. Es gebe weiterhin keine explizite Theorie, was mit Inga seit ihrem Verschwinden Anfang Mai 2015 passiert sein könnte, sagte Schomaker dem Blatt. Es gebe mehrere Möglichkeiten, die weiter geprüft würden. Und: "Der Fall bleibt ein Rätsel, aber kein hoffnungsloses Rätsel."

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lid/boi/news.de/dpa

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