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29.07.2015, 12.30 Uhr

Frank Hanebuth, Rocker-Boss der Hells Angels: So ging es ihm im Knast - Intim-Besuche inklusive

Vom Knast in die Luxus-Villa: Nach zwei Jahren in U-Haft kann Frank Hanebuth, Ex-Hells-Angels-Boss, wieder in Freiheit leben. Ein Wärter sprach nun über Hanebuths Zeit im Knast. Dort gab's auch regelmäßigen Intim-Besuch von der Freundin.

Frank Hanebuth ist auf freiem Fuß - unter strengen Auflagen. Bild: dpa

Zwei Jahre nach seiner Festnahme auf Mallorca ist der ehemalige Rocker-Boss Frank Hanebuth wieder auf freiem Fuß. Gegen eine Kaution von 60.000 Euro und die Auflage, sich täglich bei der spanischen Polizei zu melden, kam er bis zu einem Prozess aus der Untersuchungshaft frei. Der 50-Jährige verließ das Hochsicherheitsgefängnis im südspanischen Cadíz, wo auch Terroristen und Schwerverbrecher einsitzen, am späten Montagabend.

Frank Hanebuth in Freiheit: Im Knast gab's Intim-Besuch von der Freundin

Empfangen wurde er von seiner Freundin, die ihm in zwei Jahren Gefängnis die Treue hielt. Laut "Bild"-Bericht stattete sie dem Rocker-Boss alle vier Wochen Intim-Besuch ab. Dieser gehörte zu einer von vielen Routinen So feierte Frank Hanebuth Geburtstag im Knast.

Hanebuth habe auf 5 x 3,5 qm im Hochsicherheitstrakt gelebt. Seine Zelle bot ihm einen Tisch, ein Bett, ein Waschbecken und eine Toilette. Auch ein Fernseher sei inklusive gewesen, DVDs und Internet hingegen nicht. In Freiheit kann er wieder im Luxus schwelgen. Angeblich kehrt er in sein 2,5 Millionen Euro teures Anwesen auf Mallorca zurück.

Geldwäsche und Menschenhandel: Das wird Frank Hanebuth vorgeworfen

Spanien darf Hanebuth vorerst nicht verlassen, muss sich täglich bei der Polizei melden. Ein Beginn für den Prozess wurde noch nicht festgelegt. Die Behörden legen ihm die Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel, Erpressung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Geldwäsche zur Last.

Erst vor gut einem Monat hatte ein Ermittlungsrichter in Madrid noch entschieden, dass Hanebuth bis zu zwei weitere Jahre in U-Haft bleiben sollte. Einem Einspruch der Verteidigung war aber am vergangenen Freitag für spanische Verhältnisse überraschend schnell stattgegeben worden. Aus Justizkreisen war zu erfahren, dass man inzwischen nicht mehr befürchte, Hanebuth könne Beweismaterial vernichten oder die Ermittlungen stören.

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zij/rut/news.de/dpa

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