... bei 940 Euro im Monat. Wie aus der Studie hervorgeht, hat sich Armut in Deutschland seit den Hartz-Reformen schneller ausgebreitet als in allen anderen EU-Ländern. Zwischen 2004 und 2009 sei die Armutsquote bei Arbeitslosen um 29 Prozentpunkte gestiegen. Im EU-Durchschnitt waren es nur 5 Prozentpunkte. Der Anteil der als arm geltenden Erwerbstätigen habe um 2,2 Prozentpunkte zugenommen, wohingegen es in der EU durchschnittlich nur 0,2 Prozentpunkte...
... gibt die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit etwa 400 000 Menschen an. Sie sind seit Start der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt vor gut sieben Jahren im Hartz-IV-System. Doch die BA sieht gute Chancen, den harten Kern schwer vermittelbarer Langzeitarbeitsloser um mindestens 100 000 auf rund 300 000 zu verringern. «Wenn der Arbeitsmarkt weiterhin so gut funktioniert, wird das allein schon 100 000 weniger Langzeitarbeitslose bringen», sagte BA-Vorstand Heinrich Alt der Nachrichtenagentur dpa...
... Weise ist der erste Unternehmer an der Spitze der Bundesagentur. Sein Name ist vor allem mit den Hartz-Reformen und dem damit zusammenhängenden Umbau der Bundesagentur verbunden.Zugleich stimmte der Verwaltungsrat einstimmig für eine dritte Amtszeit des für Hartz IV zuständigen BA-Vorstandsmitglieds Heinrich Alt. Alt, der ebenso wie Weise bis 2017 im Amt bleiben soll, ist der dienstälteste Manager an der Spitze der Behörde. Der 61-Jährige war noch unter dem früheren...
... so wegstecken würde wie die Finanzkrise der Jahre 2008/2009. Zum einen seien die im Zuge der Hartz-Reformen erschlossenen Verbesserungspotenziale weitgehend ausgeschöpft. Mit der Reform war etwa der Druck auf Arbeitslose erhöht worden, angebotene Stellen anzunehmen. Zum anderen fehlten der Bundesagentur die finanziellen Rücklagen, um im selben Umfang wie in den Jahren 2008 und 2009 die Konjunkturkrise mit massiven Kurzarbeiterprogrammen zu überbrücken.Zudem sei nicht davon...
... sei davon nichts angekommen. Die Politik hatte die Ausweitung des Niedriglohnsektors mit den Hartz-Reformen massiv...
... sei davon nichts angekommen. Die Politik hatte die Ausweitung des Niedriglohnsektors mit den Hartz-Reformen massiv unterstützt: Leiharbeit wurde erleichtert und Minijobs gefördert. Dadurch sollten mehr Arbeitslose einen Job finden. Dies ist zum Teil auch gelungen, sagte Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, der Berliner Zeitung. Allerdings gebe es im Niedriglohnsektor Auswüchse, «die man beschäftigungspolitisch nicht rechtfertigen...
... zu bremsen: Er schwärmte von den «Flexibilisierungen» des Arbeitsmarktes infolge der Hartz-Reformen, forderte mehr Chancengleichheit durch bessere Bildungschancen und brach eine Lanze für den Aufschwung: «Besser jemand hat einen befristeten Job, als dass er dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleibt». Kipping zückt die Geschlechterkarte Nach dieser geballten Ladung Liberalismus fuhr Katja Kipping die Krallen aus: Sie teilte Verbalschläge gegen gierige...
... seien 17 Prozent mehr als im Jahr 2009; zugleich sei dies die höchste Zahl seit Einführung der Hartz-Reformen im Jahr 2005, sagte die BA-Sprecherin. Die Langzeitarbeitslosigkeit habe im Vorjahr zugleich mit 784 000 im Jahresdurchschnitt den niedrigsten Stand seit dem Start der Hartz-IV-Reform erreicht.Jeder zweite Vermittelte habe den neuen Job länger als sechs Monate behalten. Die übrigen hätten somit zwar keine dauerhafte Beschäftigung gefunden, die Vermittlung stelle für sie...
... in Ausbildung und Arbeit vermittelt. Das sei die höchste Quote seit Einführung der Hartz-Reformen 2005. Laut Bundesagentur habe damit jeder fünfte arbeitsfähige Empfänger von Arbeitslosengeld II eine neue, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung...
... sich diese Bezuschussung auf die gigantische Summe von 50 Milliarden Euro. Dabei waren die Hartz-Reformen ganz anders gedacht: Sie sollten mehr Arbeitsanreize für Sozialhilfeempfänger schaffen. Integration in den Arbeitsmarkt war das Ziel, Hartz IV sollte nur noch das Existenzminimum für Erwerbsunfähige sicherstellen. Wer Jobangebote oder Fortbildungskurse mehrmals ablehnt, der muss seither mit empfindlichen Abzügen rechnen. Jetzt beziehen über 1,3 Millionen Menschen Hartz IV,...
... gewählt. Dabei war er nie unumstritten. Vor allem sein Umgang mit der Agenda 2010 und den Hartz-Reformen der rot-grünen Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder rief interne Kritik hervor. Den einen war die Kritik nicht hart genug, den anderen ging sie zu weit. Auch sein gutes Verhältnis zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist einigen ein Dorn im Auge, und die Treffen mit FDP-Chef Guido Westerwelle will so mancher noch weniger verstehen. Den studierten Politologen Sommer lässt das...
... Clement den Spitzenposten an - trotz Weises CDU-Parteibuch. Weise hatte dabei nicht nur die Hartz-Reformen umzusetzen, die Deutschland im Februar 2005 die Rekordarbeitslosigkeit von fünf Millionen bescherte, sondern auch verkrustete Strukturen in der Arbeitsverwaltung aufzubrechen. Vor allem das Hierarchiedenken im Nürnberger Bundesagentur-Bürohaus ging Weise gegen den Strich. «Oft saß zwar der formal Zuständige am Tisch, aber nicht derjenige, der die meiste Ahnung...
... (dpa) - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat die SPD-Pläne für Korrekturen an den Hartz-Reformen als Blick zurück kritisiert. Das Papier sei enttäuschend, sagte von der Leyen in der ARD. Die SPD biete keine moderne Arbeitsmarktpolitik. Diese müsse Wege aufzeigen, wie Menschen aus der Arbeitsmarktpolitik rauskommen, und nicht wie sie möglichst komfortabel drinbleiben, sagte die Ministerin. Die SPD verteidigte die Pläne, von Wohlfahrtsverbänden kam ein geteiltes...