Keine Hilfe für Meghan Markle: Meghan in der Krise – Charles und William lassen sie abblitzen

Meghan Markle steckt in einer schweren Familienkrise – doch auf Unterstützung aus dem Königshaus kann sie offenbar nicht hoffen. König Charles und Prinz William halten sich raus und lassen die Herzogin im Skandal um ihren Vater allein.

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Keine Hilfe für Meghan Markle? König Charles und William gehen nach dem Skandal um ihren Vater auf Distanz. (Foto) Suche
Keine Hilfe für Meghan Markle? König Charles und William gehen nach dem Skandal um ihren Vater auf Distanz. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jonathan Brady
  • Royals lassen Meghan Markle nach Skandal um ihren Vater abblitzen
  • König Charles III.und Prinz Williamgehen bewusst auf Distanz
  • Palast soll von Vorwürfen gegen Thomas Markle Sr. nichts gewusst haben

Keine Unterstützung aus dem Königshaus: Für Meghan und Prinz Harry wird der Skandal um ihren Vater Thomas Markle offenbar auch zur royalen Belastungsprobe. Während die Vorwürfe gegen den 82-Jährigen immer weitere Kreise ziehen, halten sich König Charles III. und Prinz William demonstrativ zurück. Auf emotionale Rückendeckung aus der Familie des britischen Monarchen sollte Meghan offenbar nicht hoffen.

Royals lassen Harry und Meghan im Stich – Keine Unterstützung im Skandal um Thomas Markle

Die britische Königsfamilie hält sich aus dem Skandal um Thomas Markle Sr. offenbar bewusst heraus. "Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Königsfamilie in diese Angelegenheit einschalten wird", erklärte Königshaus-Expertin Andrea Caamano gegenüber "Page Six". Trotz der Rückkehr von Harry und Meghan nach Großbritannien im August seien die Beziehungen zum Palast weiterhin kompliziert. Ein Eingreifen in die Angelegenheiten rund um Meghans Vater sei demnach nicht zu erwarten.

König Charles III. zwischen Vaterliebe und königlicher Vorsicht

Besonders schwierig sei die Situation für König Charles. Die Kommentatorin Kinsey Schofield sieht den Monarchen in einer "schwierigen Lage". "Als Vater würde er Prinz Harry in einer so belastenden Situation gerne emotionalen Beistand leisten. Als Monarch muss er jedoch die möglichen Konsequenzen jedes privaten Gesprächs bedenken", sagte sie gegenüber "Page Six".

Der Hintergrund: Der 42-jährige Harry hat in der Vergangenheit wiederholt private Angelegenheiten der Königsfamilie öffentlich gemacht. Charles könnte deshalb davor zurückschrecken, sensible Themen mit seinem Sohn zu besprechen. Seit der Rückkehr der Sussexes im August wurde zudem kein persönliches Treffen zwischen Vater und Sohn öffentlich bestätigt.

Prinz William will sich nicht in Sussex-Krise hineinziehen lassen

Auch von Prinz William ist offenbar keine Unterstützung zu erwarten. "Das ist nicht sein Kampf", stellte Schofield klar. Der Thronfolger habe "seine eigene Familie zu schützen und seine eigenen Verpflichtungen gegenüber der Krone". Eine weitere Auseinandersetzung mit den Sussexes wolle er demnach vermeiden.

Ohnehin sind beide Royals stark eingespannt: Charles steht eine neuntägige Karibik-Reise bevor, während William im November nach Mumbai reist, um dort die Earthshot-Preisverleihung auszurichten. Ob Prinzessin Kate ihn begleitet, ist bislang offen.

Thomas Markle Sr. bestreitet schwere Anschuldigungen

Auslöser der royalen Zurückhaltung sind schwerwiegende Vorwürfe gegen Meghans Vater. Sein Sohn Thomas Markle Jr. behauptet, in der Wohnung seines Vaters in Cebu City "Hunderte, wenn nicht Tausende" Bilder und Videos mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs entdeckt zu haben. Die philippinischen Behörden untersuchen die Vorwürfe.

Thomas Markle Sr. weist sämtliche Anschuldigungen zurück und bezeichnete sie als "kranke Lügen". Auch seine Tochter Samantha Markle stellte sich gegen ihren Halbbruder und warf ihm vor, die Vorwürfe aus Rachsucht erfunden zu haben.

Meghan erklärte unterdessen, sie sei bereits seit Jahren über "zutiefst verstörenden" Vorwürfe gegen ihren Vater informiert gewesen. Den Kontaktabbruch und die Entscheidung, Thomas Markle keinen Zugang zu Archie (7) und Lilibet (5) zu gewähren, begründete sie mit dem Schutz ihrer Kinder.

Palast soll von den Vorwürfen nichts gewusst haben

Besonders brisant: Der Buckingham Palace soll von den Vorwürfen gegen Thomas Markle Sr. offenbar kalt erwischt worden sein. Schofield erklärte gegenüber "Page Six", sie habe mit mehr als 40 Palastquellen gesprochen – keine einzige Person habe vor dem Bekanntwerden der Geschichte vergangene Woche etwas von den Anschuldigungen gewusst.

"Angesichts der Schwere der Vorwürfe hätte ich erwartet, dass solche Bedenken über die entsprechenden Kanäle gemeldet worden wären, als Meghan noch ein arbeitendes Mitglied der Königsfamilie war", so die Kommentatorin.

Nach Schofields Einschätzung hätten Harry und Meghan die Pflicht gehabt, die Institution frühzeitig über die Vorwürfe in Kenntnis zu setzen, um den Palast auf mögliche Folgen vorzubereiten. Hinweise darauf, dass eine solche Warnung erfolgt sei, habe sie jedoch nicht gefunden.

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