König Charles III. hält Gänsehaut-Rede: "Werde die ferne Zukunft nicht mehr erleben..." Briten-Monarch nachdenklich wie nie

Während einer Ansprache, die König Charles III. bei einem Gala-Abend in New York hielt, wurde der Monarch plötzlich nachdenklich und sprach offen über seine eigene Sterblichkeit - die anwesenden Zuhörer waren tief ergriffen von Charles' Worten.

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König Charles' Worte beim "Greater Together"-Empfang in Zusammenarbeit mit dem King's Trust im Auktionshaus Christie's gingen den Zuhörenden unter die Haut. (Foto) Suche
König Charles' Worte beim "Greater Together"-Empfang in Zusammenarbeit mit dem King's Trust im Auktionshaus Christie's gingen den Zuhörenden unter die Haut. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Yuki Iwamura
  • König Charles III. nachdenklich wie nie: Plötzlich spricht er über eigene Sterblichkeit
  • "Werde die ferne Zukunft nicht mehr erleben": König Charles appelliert an nächste Generation
  • Gänsehaut-Rede des britischen Königs beim Staatsbesuch in den USA

Bei einer Veranstaltung seiner Wohltätigkeitsorganisation "The King's Trust" in New York sprach König Charles III. während seines US-Staatsbesuchs ungewohnt offen über seine Zukunft. Der 77-jährige britische Monarch wandte sich mit bewegenden Worten an die anwesenden Gäste: "Wenn wir in die Zukunft blicken – ich werde die ferne Zukunft nicht mehr erleben, aber ich bin Ihnen allen sehr dankbar für das, was sie als Unterstützer tun können."

König Charles III. spricht in Gänsehaut-Rede über eigene Sterblichkeit

Der britische König appellierte eindringlich an sein Publikum, sich "für die nächste Generation einzusetzen". Es gehe darum, junge Menschen zu fördern und sicherzustellen, dass deren Talent und Ehrgeiz die Gesellschaft auch künftig stärken würden. Diese nachdenklichen Äußerungen fielen im Rahmen des aktuellen USA-Staatsbesuchs, den König Charles III. und Königin Camilla bis zum 30. April absolvieren.

Britischer Monarch spricht vor prominenten Gästen in New York

Das Event fand am 29. April im renommierten Auktionshaus Christie's statt und wurde vom amerikanischen Zweig des "King's Trust" organisiert. Unter dem Motto "Greater Together" sollte die Veranstaltung die kulturellen und wohltätigen Verbindungen zwischen Großbritannien und den USA würdigen, wie die "Gala" schreibt. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten waren anwesend: "Vogue"-Chefin Anna Wintour, Modedesignerin Donatella Versace, Sänger Lionel Richie sowie Designerin Stella McCartney und Model Iman. Richie fungiert als weltweiter Botschafter der Stiftung und sprach ebenfalls zu den Gästen. Königin Camilla begleitete ihren Ehemann zu dem Termin in New York.

"Werde die ferne Zukunft nicht mehr erleben": In König Charles' Rede schwingt Wehmut mit nach fünf Jahrzehnten im Dienst der Jugend

In seiner Ansprache blickte der König auch auf die Geschichte seiner Stiftung zurück. "Es ist ein wunderbarer und stolzer, aber auch ein außergewöhnlicher Moment, wenn ich daran denke, dass es 50 Jahre her ist, seit ich diese Stiftung gegründet habe", erklärte der Monarch. Der Weg dorthin sei keineswegs einfach gewesen. "Es war ziemlich schwierig, sie zum Laufen zu bringen, aber wir haben es geschafft", so Charles. Er dankte den Anwesenden ausdrücklich für ihre Unterstützung bei der wichtigen Aufgabe, junge Menschen zu fördern und deren Fähigkeiten für die Gesellschaft nutzbar zu machen.

König Charles III. lebt seit Jahren mit der Diagnose Krebs - jetzt spricht er über seine Sterblichkeit

Die nachdenklichen Worte des britischen Königs stehen im Zusammenhang mit seiner Krebserkrankung. Im Jahr 2024 war bei Charles eine Form von Krebs festgestellt worden. Der Monarch begann daraufhin sofort mit einer Behandlung und reduzierte seine öffentlichen Auftritte. Inzwischen zeigt die Therapie Erfolge, und der König nimmt wieder regelmäßig Termine wahr. Der aktuelle USA-Besuch führte das Königspaar zunächst nach Washington, wo Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump sie im Weißen Haus empfingen. Am Mittwoch (29.04.2026) reisten Charles und Camilla dann weiter nach New York.

Auch diese Beiträge zum Royals-Staatsbesuch in den USA sind einen Blick wert:

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