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Prinz Harry und Meghan Markle auf der Abschussliste: Titel-Aberkennung per Gesetz gefordert! Netflix-Doku löst Politik-Beben aus

Mit den ersten Episoden ihrer Netflix-Doku "Harry & Meghan" haben Prinz Harry und Herzogin Meghan eine Lawine der Empörung losgetreten. Nun fordern britische Politiker, dass den Ex-Royals ihre Titel per Gesetz aberkannt werden.

Die ersten Episoden der Netflix-Produktion "Harry  Meghan" haben in Großbritannien eine Welle der Empörung ausgelöst - nun könnte Prinz Harry und seiner Frau die Aberkennung ihrer Titel drohen. (Foto) Suche
Die ersten Episoden der Netflix-Produktion "Harry & Meghan" haben in Großbritannien eine Welle der Empörung ausgelöst - nun könnte Prinz Harry und seiner Frau die Aberkennung ihrer Titel drohen. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jonathan Brady

Der Alltag im Palast, die pausenlose Beobachtung durch die Weltpresse und die Anforderungen, die das britische Königshaus an seine Vollzeit-Repräsentanten stellt - all das war Meghan Markle und Prinz Harry schon wenige Monate nach ihrer Hochzeit im Mai 2018 zu viel. Anfang 2020 ließen der Herzog und die Herzogin von Sussex die Bombe platzen und verkündeten ihren Abschied von den royalen Pflichten. Jetzt, nachdem der Konflikt zwischen den Sussexes und dem Haus Windsor auf kleiner Flamme köchelte, ist die Situation eskaliert: Seit dem 8. Dezember 2022 ist mit "Harry & Meghan" die lange angekündigte Netflix-Dokureihe über das Paar veröffentlicht und hat eine Empörung in Großbritannien losgetreten, die zwar abzusehen war, aber alle Erwartungen übertraf.

"Harry & Meghan" bei Netflix: Welle der Empörung nach massiven Vorwürfen gegen britisches Königshaus

In den ersten drei Netflix-Episoden von "Harry & Meghan" - die nächsten Folgen, die die sechsteilige Reihe abschließen, sind für den 15. Dezember 2022 angekündigt - brachten Prinz Harry und seine Frau etliche Attacken gegen Prinz Harrys Heimatland, die britische Monarchie und ihr Leben im Kreise der Königsfamilie unter. So hieß es unter anderem, nicht nur im britischen Königshaus seien rassistische Tendenzen zu erkennen, auch die Briten an sich seien besessen von der Rassenthematik. Meghan Markle behauptete in der Netflix-Doku beispielsweise, vor ihrer Ankunft als Prinz Harrys Freundin in Großbritannien nie als schwarze Frau wahrgenommen worden zu sein. Um den Vorwürfen die Krone aufzusetzen, verglichen die Sussexes den Commonwealth-Staatenbund, eines der Herzensthemen der verstorbenen Queen Elizabeth II., mit einer Neuauflage des imperialistischen Großbritanniens.

Politik-Beben wegen Prinz Harry und Meghan Markle: Forderungen nach Titel-Aberkennung werden laut

Während sich das Königshaus mit Reaktionen auf die Skandal-Doku bislang zurückhielt und lediglich mitteilte, die Königsfamilie seifür die Netflix-Dokumentation über ihre Beziehung und den Bruch mit den Royals das Königshaus nicht um Stellungnahme gebeten worden, hielt die britische Politik mit ihrer Meinung zu "Harry & Meghan" nicht hinterm Berg.

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Kaum waren die ersten drei Episoden bei Netflix verfügbar, regte sich im Lager der britischen Konservativen maßlose Empörung über die abtrünnigen Exil-Royals. Einer, der seinen Standpunkt besonders deutlich machte, war der Parlamentsabgeordnete Bob Seely. Der Politiker forderte, so berichtete es die "Daily Mail", Prinz Harry und seine Frau nach den bitterbösen Szenen in "Harry & Meghan" offiziell und per Gesetz aus dem Königshaus zu werfen und das Duo seiner Titel zu entheben. Prinz Harry und Meghan Markle würden, so Bob Seely, mit ihren Herzogtiteln lediglich Geld scheffeln und seien nach den "aggressiven und unglaublichen" Attacken nicht nur gegen das Königshaus, sondern gegen ganz Großbritannien ihrer Adelsprädikate nicht länger würdig.

Harry und Meghan bald kein Herzog und keine Herzogin von Sussex mehr? Dieses Gesetz könnte die Ex-Royals ausradieren

Der Forderung von Bob Seely folgend könnte eine Entscheidung im britischen Unterhaus genügen, um Harry und Meghan die Titel Herzog und Herzogin von Sussex zu entziehen. Dabei könnte ein Gesetz aus dem Jahr 1917 zur Anwendung kommen, das die Aberkennung von Adelstiteln bei jenen Mitgliedern des Oberhauses möglich machte, die sich im Ersten Weltkrieg mit dem Feind verbündeten.

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/news.de/dpa

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