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Queen Elizabeth II.: Wer erbt das 28-Milliarden-Vermögen der verstorbenen Königin?

Queen Elizabeth II. hinterlässt die Royal Family nicht nur in tiefer Trauer, sondern auch mit einem Mega-Vermögen. Doch an wen gehen die Juwelen, Schlösser und die Milliarden Euro der verstorbenen Monarchin jetzt über?

Queen Elizabeth II. hinterlässt nach ihrem Tod ein Mega-Erbe. (Foto) Suche
Queen Elizabeth II. hinterlässt nach ihrem Tod ein Mega-Erbe. Bild: picture alliance/dpa/Press Association | Victoria Jones

Am Donnerstag, 08.09.2022, starb Queen Elizabeth II. Die Monarchin zählte bis zu ihrem Tod zu den reichsten Briten - doch wer erbt nun all ihren Besitz?

28 Milliarden Euro! Dieses Mega-Vermögen hinterließ Queen Elizabeth II.

Queen Elizabeth II. galt zwar als bescheidene Frau, das bedeutet aber nicht, dass sie in Armut lebte - ganz im Gegenteil. Wie "Fokus" berichtet, soll sie ihren Nachkommen insgesamt 500 Millionen Euro hinterlassen haben. Das gesamte Vermögen der britischen Monarchie belaufe sich nach Schätzungen sogar auf28 Milliarden Euro und sammelt sich aus mehreren Einnahmequellen zusammen.

Dank "Crown Estate": Die Queen erntete 95,5 Millionen Euro pro Jahr

König George III., ein Vorfahre der Queen, habe 1760 mit der damaligen britischen Regierung vereinbart, all seine Ländereien und Immobilien auf dieImmobilienfirma "Crown Estate" zu übertragen, die weder ihm noch dem Staat gehört. Durch den Deal, der bis heute noch gilt, ist die britische Königsfamilie der Regierung zwar Rechenschaft schuldig, dafür aber davon befreit, für nationale Schulden, das Militär und die zivile Verwaltung aufzukommen.

Der Royal-Immobilienfirma gehören unter anderem Einkaufsstraße Regent Street in London, das Windsor Castle, sowie Immobilien und tausende Hektar Land, skurrilerweise aber auch alle wilden Krustentiere in Schottland. Allein 2021 habe "Crown Estate" 382 Millionen Euro erwirtschaftet, mit 25 Prozent "Sovereign Grant"-Anteil seien davon 95,5 Millionen Euro direkt an die Queen gegangen. Ab 2027 erhalte die Royal Family aber "nur" noch 15 Prozent Anteil, die übrigen 10 Prozent seien derzeit nur zur Renovierung des Buckingham-Palasts vorgesehen.

König Charles III., Prinz William und Co. kassieren! "The Royal Firm" als lukratives Familienunternehmen

Die britische Monarchie kassiert aber auch als "The Royal Firm" ordentlich ab. Dabei handelt es sich um kein juristisches Familienunternehmen, stattdessen bestimmte Queen Elizabeth II. frei, wer zur Firma zählt. Derweil sind es König Charles III., seine Ehefrau Camilla, die neue Queen Consort, Prinz William und seine Ehefrau Herzogin Kate, Prinzessin Anne als auch Prinz Edward und seine Frau Sophie. Aufgrund des Megxits 2020 sind Prinz Harry und Meghan Markle raus - damit dürfte ihnen jede Menge Geld durch die Lappen gehen: Allein die Immobilien der Royal Firm seien 8 Milliarden Euro wert - pro Jahr nehme das Unternehmen außerdem 500 Millionen Euro ein und bereichere sich auch an dem steigenden Tourismus.

Als "Privy Purse" (geheime Geldbörse) der Königsfamilie gilt das Herzogtum Lancaster mit einer Fläche von rund 200 Quadratkilometern Land. Die Royals hätten darüber zuletzt jährlich 24 Millionen Euro eingenommen. Das Geld würde jedoch immerhin versteuert.

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Die privaten Hinterlassenschaften von Queen Elizabeth II.

 

Neben Ländereien und Co. vererbt Queen Elizabeth II. auch "Her Majesty's Personal Assets", wozu Kunstsammlung, Juwelen, private Investitionen und die Schlösser Balmoral und Sandringham House zählen. Allein 70 Millionen Euro habe die Queen selbst zudem nach dem Tod ihrer Mutter geerbt. Des Weiteren seien alle unmarkierten Schwäne auf der Themse Teil ihrer Hinterlassenschaft. Diese waren im 14. Jahrhundert besonders viel wert und wurden von den Royals bevorzugt verspeist.

Wird König Charles III. den Großteil des Queen-Erbes erhalten?

Da nun König Charles III. das Oberhaupt der britischen Königsfamilie ist, sind ihm ab jetzt die "The Royal Firm"-Besitztümer unterstellt. In einem Testament der Queen ist abgesehen davon vorgegeben, wer was aus ihrem privaten Erbe erhält, welches, dank eines Deals, den sie 1991 aushandelte, nicht versteuert werden muss. Welche Royals ihre privaten Besitztümer erhalten, ist nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass der Großteil an Charles übergeht.

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