Donald Trump: Trump steht vor politischem Desaster – jetzt drohen ihm zwei Höllenjahre

Donald Trump kassiert eine historische Wahlschlappe! Die Demokraten entreißen ihm die Kontrolle über den US-Kongress. Jetzt drohen dem US-Präsidenten zwei Jahre politischer Dauerstress – mit Blockaden, brisanten Untersuchungen und womöglich sogar einem neuen Amtsenthebungsverfahren.

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Wahlschlappe mit Folgen: Demokraten machen Trump das Leben zur Hölle. (Foto) Suche
Wahlschlappe mit Folgen: Demokraten machen Trump das Leben zur Hölle. Bild: picture alliance/dpa/FR172181 AP | Charlie Neibergall
  • Trump droht zweijähriger Albtraum
  • Demokraten entreißen Republikanern die Macht
  • Untersuchungen gegen den Präsidenten und sein Umfeld könnten folgen

Das dürfte Donald Trump gehörig die Laune verderben! Noch vor wenigen Tagen wollte der US-Präsident seine Republikaner auf einen erfolgreichen Wahlkampf einschwören. Doch die Midterms am 3. November wurden zum politischen Desaster für die MAGA-Bewegung. Die Demokraten feierten einen historischen Triumph und entrissen den Republikanern sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus die Mehrheit. Für Trump bedeutet das: Die letzten beiden Jahre seiner Amtszeit könnten zu einem politischen Spießrutenlauf werden, wie etwa der britische "The Mirror" berichtet.

Trump droht zweijähriger Albtraum: Demokraten entreißen Republikanern die Macht

Besonders schmerzhaft sind die Verluste in traditionell republikanischen Hochburgen. In Texas setzte sich der Demokrat James Talarico gegen den von Trump unterstützten Ken Paxton durch. Auch in South Carolina gelang den Demokraten mit Annie Andrews ein überraschender Sieg gegen Darline Graham, die Schwester des verstorbenen Senators Lindsey Graham. In Michigan zog Abdul El-Sayed als erster muslimischer Senator in die Geschichte des US-Kongresses ein.

Selbst der massive finanzielle Rückhalt konnte das Debakel nicht verhindern. Tech-Milliardär Elon Musk hatte rund 446 Millionen Dollar in den Wahlkampf investiert, um die republikanischen Mehrheiten zu retten. Allein in Texas flossen Millionen in den Kampf um den Senatssitz. Am Ende blieb der erhoffte Erfolg aus.

Untersuchungen und Amtsenthebung: Trump droht Ärger im Kongress

Mit dem Machtwechsel in Washington bekommt Trump nun ein gewaltiges Problem. Die Demokraten können Gesetzesvorhaben des Präsidenten blockieren, Untersuchungen einleiten und seine Regierung mit unangenehmen Anhörungen unter Druck setzen. Auch Trumps familiäres und geschäftliches Umfeld könnte stärker ins Visier geraten.

Sogar ein weiteres Amtsenthebungsverfahren steht als politische Möglichkeit im Raum. Bereits zweimal musste sich Trump während seiner ersten Präsidentschaft einem Impeachment-Verfahren stellen. Eine Verurteilung durch den Senat gilt allerdings wegen der dafür notwendigen Zweidrittelmehrheit als äußerst unwahrscheinlich.

Trump kündigte unterdessen an, demokratische Gesetzesvorhaben mit seinem Vetorecht zu stoppen. Doch auch die Gegenseite verfügt über scharfe Waffen: Der Kongress kann Haushaltspläne blockieren und damit wichtige Vorhaben des Präsidenten ausbremsen. Besonders brisant ist der Streit um Trumps milliardenschwere Verteidigungspläne.

MAGA-Bewegung vor Zerreißprobe: Wer beerbt Trump 2028?

Die Wahlniederlage dürfte auch innerhalb der Republikanischen Partei für heftige Diskussionen sorgen. Schließlich muss sich die MAGA-Bewegung fragen, wie viel Trump-Kurs die Wähler tatsächlich noch mittragen wollen. Vor allem die Unzufriedenheit mit den Lebenshaltungskosten, dem Iran-Krieg und der Regierungspolitik schadete den Republikanern.

Für Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio kommt das Ergebnis ebenfalls zur Unzeit. Beide werden als mögliche Präsidentschaftskandidaten für 2028 gehandelt, sind durch ihre enge Verbindung zu Trump nun aber mit dessen Wahldebakel belastet.Vor allem Rubios Posten als US-Außenminister soll Berichten zufolge gewaltig wackeln.

Auf demokratischer Seite werden derweil bereits mögliche Präsidentschaftsanwärter diskutiert. Einer davon ist der wiedergewählte Senator Jon Ossoff aus Georgia.

Für Trump beginnt damit eine schwierige Phase: Statt die politische Agenda nach eigenen Vorstellungen voranzutreiben, muss er sich auf einen feindlich gesinnten Kongress einstellen. Der Albtraum im Weißen Haus könnte gerade erst begonnen haben.

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